Wie bitte? Urs Meier: «Man muss den Spielern auch mal glauben»

Von Luca Betschart

7.11.2019

Der ehemalige Spitzenschiedsrichter Urs Meier überrascht im Champions-League-Studio auf Teleclub mit einem aussergewöhnlichen Tipp an die Schiedsrichter – und stiftet Verwirrung bei Moderator Roman Kilchsperger.

Bereits nach der ersten Halbzeit führt Real Madrid gegen Galatasaray Istanbul 4:0 und liefert damit viel Gesprächsstoff für die Pausenanalyse. So auch der ausgesprochene Penalty für die Königlichen, der erst nach minutenlangem Videostudium gegeben wird, nachdem Toni Kroos an der Strafraumgrenze getroffen wurde.

Für Ex-Schiedsrichter Urs Meier die klar richtige Entscheidung. Allerdings ging es für seinen Geschmack zu lange, bis diese gefällt wurde. «Du siehst die Szene einmal und weisst, dass es Penalty ist. Es sind so klare Bilder – aber es geht einfach viel zu lang. Und dann sagt man wieder, der VAR sei der grosse Heilsbringer.»



Meier findet, dass der Schiedsrichter dies ohnehin selbst hätte sehen müssen. Als auf den Videobildern zu sehen ist, wie sich der gefoulte Kroos beim deutschen Unparteiischen beklagt, überrascht Meier mit einem aussergewöhnlichen Tipp an die Unparteiischen: «Da kommt ja noch die Mitteilung von Kroos. Man muss den Spielern auch mal glauben, wenn sie sagen, sie seien gefoult worden.» Wie bitte?

Im Studio sind daraufhin einige Lacher zu hören und Moderator Roman Kilchsperger fragt verunsichert: «Das ist jetzt ein Gag – oder meinst du das ernst?» Eine klare Antwort bekommt er von Meier allerdings nicht. 

Zurück zur StartseiteZurück zum Sport