VAR-Entscheid sorgt beinahe für einen Streik – England siegt

SDA

23.6.2019 - 19:46

England jubelt über den Viertelfinaleinzug – Kamerun hadert mit dem VAR.
Source: Keystone

England siegt im WM-Achtelfinal der Frauen gegen Kamerun klar 3:0. Das Spiel hat es trotzdem in sich: Nach zwei heiklen VAR-Entscheiden drohen die Afrikanerinnen vom Feld zu gehen.

England steht bei der Frauen-WM zum vierten Mal in Folge in den Viertelfinals. Der WM-Dritte von 2015 setzte sich im ersten K.o.-Spiel gegen Kamerun 3:0 durch. Wie Deutschland hat auch England an der Endrunde in Frankreich nun alle bisherigen vier Spiele gewonnen. Die Tore erzielten die Verteidigerinnen Stephanie Houghton und Alex Greenwood sowie Mittelstürmerin Ellen White.

So deutlich das Resultat und so klar der Unterschied zwischen den beiden Teams waren, so sehr gab das Spiel immer wieder zu Diskussionen Anlass. Die Kamerunerinnen fühlten sich nach zwei VAR-Entscheiden derart ungerecht behandelt, dass sie mit einem Spielabbruch drohten. Es war wohl vor allem dem Charisma und der Persönlichkeit von Kameruns Captain Gabrielle Onguéné zu verdanken, dass die Partie zu Ende gespielt werden konnte.

Pech hatten die Afrikanerinnen vor allem kurz nach der Pause, als ihnen das Anschlusstor zum 1:2 wegen einer äusserst knappen Offsideposition verweigert wurde. Kamerun hatte indes in der Vorrunde der WM einiges Glück in Anspruch nehmen dürfen. Erst ein Tor in der 95. Minute des letzten Gruppenspiels gegen Neuseeland brachte Kamerun als einen der besten vier Gruppendritten in die Achtelfinals.

SDA

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