Bundesliga

Wie viel verdient Rose beim BVB – und nimmt er seine Lieblingsschweizer gleich mit?

pat

24.2.2021

Marco Rose steht noch bis Ende Saison bei Mönchengladbach an der Seitenlinie.
Marco Rose steht noch bis Ende Saison bei Mönchengladbach an der Seitenlinie.
Bild: Keystone

Es ist der grosse Bundesliga-Aufreger der vergangenen Woche: Marco Rose wechselt auf die neue Saison hin von Gladbach zu Dortmund. Nun sickern einige Details durch.

Gemunkelt wurde ja schon lange, doch die Vollzugsmeldung sorgte bei einigen Gladbach-Fans für Entrüstung: Trainer Marco Rose wechselt im Sommer zu Dortmund. Laut der «Sport Bild» gab es bereits zwischen Weihnachten und Silvester erste Kontakte zwischen Rose und den BVB-Verantwortlichen.



Dem Bericht zufolge gab Rose dem BVB vor rund zwei Wochen die Zusage. Sein Vertrag läuft bis im Sommer 2024 – und anders als dies bei Gladbach der Fall war, ist keine Ausstiegsklausel verankert. Pro Jahr soll der 44-Jährige 4,5 Millionen Euro brutto verdienen, also gleich viel wie der im vergangenen Dezember geschasste Lucien Favre.

Rose wünscht sich Verstärkungen

Interessant ist, dass Rose bereits in die Transferplanungen eingebunden worden sei. So soll er die Dortmunder Pläne unterstützen, Verstärkungen für die Innenverteidigung und die Flügelpositionen zu suchen. Zuletzt mit dem BVB in Verbindung gebracht wurden die Offensivkräfte Donyell Malen (PSV Eindhoven) und Memphis Depay (Olympique Lyon). Als Kandidaten für die Innenverteidigung gelten Nikola Milenkovic vom AC Florenz und Sebastian Walukiewicz von Cagliari Calcio.

Alles andere als überraschend: Rose will Erling Haaland unbedingt für mindestens ein weiteres Jahr in Dortmund halten. Die BVB-Verantwortlichen werden alles daran setzen, dass dies gelingt. Dies dürfte allerdings nur möglich sein, sollte sich Dortmund für die Champions League qualifizieren – ein Selbstläufer wird das nicht. Aktuell ist der BVB nur im sechsten Rang klassiert.

Auch auf der Torhüterposition könnte es noch zu einem Wechsel kommen, allerdings ist diesbezüglich noch nichts in Stein gemeisselt. Aber sicher tun Roman Bürki und Marwin Hitz gut daran, ihrerseits den Markt zu sondieren. Vor rund drei Wochen kursierte ja bereits einmal eine «geheime Torwartliste» angeblicher Nachfolgekandidaten.

Wecheln die Schweizer Gladbach-Stars zum BVB?

Wenn Dortmund einen Torhüter und einen Innenverteidiger sucht, dann läuten bei den Gladbach-Fans natürlich die Alarmglocken. Warum sollte Rose nicht einfach Yann Sommer und Nico Elvedi «mitnehmen»? Und was ist mit dem von diversen Spitzenklubs umgarnten Mittelfeldmotor Denis Zakaria?

Hält Rose Wort, so wird keiner dieser Spieler den Weg nach Dortmund finden. Auf einer Pressekonferenz sagte der Coach klipp und klar: «Wenn Marco Rose sagt, er nimmt keinen Spieler mit zu Borussia Dortmund, dann nimmt er keinen Spieler mit zu Borussia Dortmund. Fertig, aus!» Na ja, wir werden sehen. Im schnelllebigen Fussballgeschäft sollte man nicht alles für bare Münze nehmen.

Die einzige Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz. Und dort kommt es am Mittwochabend im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zum Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und Manchester City. Anpfiff ist um 21 Uhr – das Spiel sehen Sie live auf «blue Sport».



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