Champions League

Wirr-VAR in St. Petersburg: Warum wird hier nicht Penalty gepfiffen?

jar

5.11.2019

Kuriose Szene im Champions-League-Spiel zwischen Zenit und Leipzig. Klostermann foult Santos im Strafraum, die Russen kriegen aber nur einen Freistoss. Der VAR schaut sich die Szene an – doch greift nicht ein.

Eine halbe Stunde ist gespielt, als Zenit-Flügel Douglas Santos einen Energieanfall hat und Richtung Leipzig-Tor stürmt. Kurz vor dem Sechzehner wird der Brasilianer aber gestoppt – Lukas Klostermann lässt das Bein stehen und legt Santos. Klare Sache, Schiedsrichter Orel Grinfeld gibt Freistoss. 

Doch Moment – die Wiederholung zeigt: Der Kontakt findet erst im Strafraum statt. Das scheinen auch Grinfelds Video-Assistenten erkannt zu haben und geben dem Unparteiischen ein Zeichen, er soll zuwarten. Die TV-Zuschauer wissen bereits: Das muss Penalty geben. Doch einige Augenblicke später gibt Grinfeld das Spiel wieder frei. Freistoss statt Elfmeter.

Leipzig profitiert vom mutmasslichen Fehlentscheid und geht 15 Minuten später in Führung. Am Ende gewinnen die Deutschen die Partie 2:0.

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