Ibrahimovic kokettiert: «Bis bald in Italien»

5.12.2019 - 09:10, dpa

Zlatan Ibrahimovic soll in die Serie A zurückkehren.
Bild: Keystone

Zlatan Ibrahimovic heizt die Spekulationen über einen Wechsel zurück in die Serie A weiter an.

«Bis bald in Italien. Ich werde zu einem Verein gehen, der wieder gewinnen und seine Geschichte auf den neuesten Stand bringen muss», sagte der 38-Jährige in einem Interview der italienischen Ausgabe des Männermagazins «GQ».

Wie italienische Medien berichten, soll zwischen dem Stürmerstar und dem AC Mailand eine grundsätzliche Einigung bestehen. Aber auch der SSC Neapel und FC Bologna sollen Interesse am exzentrischen Angreifer haben. Ibrahimovic hatte Mitte November nach zwei Spielzeiten den US-Club Los Angeles Galaxy verlassen.

Fast alle Ligen abgeklappert

Vor einem guten Jahrzehnt stand Ibrahimovic in Spanien an der Seite von Lionel Messi eine Saison lang im Aufgebot des FC Barcelona, wo er aber immer wieder mit Erfolgstrainer Pep Guardiola aneckte. Im Zuge des Ärgers mit dem Coach wechselte er damals schliesslich zurück in die italienische Serie A zum AC Mailand, nachdem er vorher schon für Juventus Turin und Inter Mailand gespielt hatte. Nach den Stationen Paris Saint-Germain und Manchester United ging er 2016 nach Amerika.



Probleme in der Heimat

Zuletzt sorgte Ibrahimovic abseits des Feldes für Schlagzeilen. Nachdem er als Anteilseigner beim Stockholmer Erstliga-Club Hammarby IF einstieg, kam in seiner Heimatstadt Malmö gehöriger Frust auf. Nach der Bekanntgabe hängte ein Mann zunächst einen Klositz über die erst kürzlich eingeweihte Statue des Stürmerstars vor dem Stadion der Stadt, später wurde eine rassistische Parole auf das Bronze-Abbild des Fussballers gesprüht. Zudem wurde die Wohnung des 38-Jährigen in Stockholm beschädigt. Jemand sprühte dort «Judas» an die Tür und verteilte die intensiv riechende schwedische Fischspeise Surströmming vor dem Eingang. Ibrahimovic stammt aus Malmös Problemviertel Rosengård und hatte seine ersten Profijahre bei Malmö FF verbracht.

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