Klassiker und Spitzenspiel zugleich

FCZ vs. FCB – alles, was du vor dem Spitzenspiel wissen musst

Redaktion blue

27.2.2022

An was denken Sie vor dem Klassiker, Herr Breitenreiter?

An was denken Sie vor dem Klassiker, Herr Breitenreiter?

André Breitenreiter will mit dem FC Zürich am Sonntag den FC Basel (16.30 Uhr live auf blue Sport) ärgern und den Vorsprung auf den Titelrivalen weiter ausbauen. Im Fussball-Talk Heimspiel spricht der FCZ-Coach über die Vorfreude aufs Spitzenspiel.

25.02.2022

Klassiker und Spitzenkampf zugleich. Der FC Zürich empfängt am Sonntag um 16.30 Uhr den FC Basel. Auf blue Sport bist du live mit dabei. Hier erfährst du alles, was du vor dem grossen Duell wissen musst.

Redaktion blue

27.2.2022


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  • Das Spiel live auf blue Sport

    Am Sonntag um 16.30 Uhr ist Anstoss. blue Sport überträgt die Partie exklusiv, begrüsst seine Zuschauer schon um 16 Uhr und stimmt sie auf den Klassiker ein.

  • Die Aufstellungen sind da
  • 20'000 Zuschauer werden erwartet

    Rund 20'000 Fans werden heute im Letzigrund erwartet – so viele Zuschauer gab es seit Jahren nicht mehr an einem FCZ-Heimspiel. Zum letzten Mal war das im Europa-League-Spiel gegen Napoli im Februar 2019 der Fall. In der Liga gab es in einem FCZ-Heimspiel letztmals vor fast elf Jahren mehr als 20'000 Zuschauer. Gegner damals im Letzigrund: Natürlich der FC Basel.

  • Gibt es ein Spektakel wie Ende Oktober?

    Der letzte Klassiker im Letzigrund, am 30. Oktober, war spektakulär und aufwühlend und warf ausreichend Stoff für die Stammtische ab. Als die Nachspielzeit anbrach, führte der FCB 3:2. Um sicher zu gehen, erhöhte Jordi Quintilla auf 4:2. Aber der Videoassistent schaltete sich ein, und Schiedsrichter Lukas Fähndrich annullierte das Tor. Weder Fähndrich noch der VAR intervenierten kurz darauf, als die Zürcher einen Freistoss viel zu weit vorne spielten. Ein paar Ballberührungen später fixierte Goalgetter Assan Ceesay in der 95. Minute das Schlussresultat. 3:3.

    Die Highlights des letzten Klassikers:

    Zürich – Basel 3:3

    Zürich – Basel 3:3

    Credit Suisse Super League, 12. Runde, Saison 21/22

    30.10.2021

    Mit einem Spektakel, wenn vielleicht auch nicht in genau dieser Art, kann man für den Sonntag rechnen. In vier der letzten fünf Klassiker fielen mindestens vier Tore. Einmal fünf und einmal sechs.

  • Verletzungen und Sperren

    Der FC Zürich muss auf seinen besten Torjäger verzichten. Assan Ceesay holte gegen Sion in der 97. Minute die Gelbe Karte, weil er nach Marchesanos Ausgleichstor auf den Zaun geklettert war, und fehlt nun gegen Basel gesperrt. Ansonsten gibt es noch das eine oder andere Fragezeichen um Akaki Gogia und Fabian Rohner.

    Bei Basel werden Raoul Petretta, Neuzugang Emmanuel Essiam und Andrea Padula weiterhin fehlen. Zurück erwartet wird Sebastiano Esposito, der das Lausanne-Spiel wegen muskulären Problemen – so zumindest die offizielle Erklärung – verpasst hatte.

    «Ich bin sehr, sehr, sehr glücklich, ihn zu haben», schwärmt Interimstrainer Guillermo Abascal vom jungen Italiener. «Sebastiano ist ein sehr talentierter Spieler mit tollen Fähigkeiten. Ich bin überzeugt, dass wir seine Qualitäten schon in ein paar Tagen sehen werden», wird der Coach vom «Blick» zitiert. Heisst wohl, dass Esposito schon gegen den FCZ in der Startelf zu erwarten ist.

  • «Eigentlich spricht sehr viel für den FCZ, aber ...»

    Das Top-Spiel der 23. Runde könnte wegweisend für die Meisterschaft sein, glaubt blue-Fussball-Chef Michael Fritschi und ordnet ein.

    Michael Fritschi: «FCZ gegen FCB könnte entscheidend für die Meisterschaft sein»

    Michael Fritschi: «FCZ gegen FCB könnte entscheidend für die Meisterschaft sein»

    Das Top-Spiel der 23. Runde in der Credit Suisse Super League zwischen Zürich und Basel könnte wegweisend für die Meisterschaft sein. Fussball-Chef Michael Fritschi ordnet ein.

    25.02.2022

  • Form spricht für den FCZ, die Direktduelle für Basel 

    Wer geht eigentlich als Favorit ins Spiel? Die Buchmacher sehen den FCZ leicht im Vorteil. Der Leader ist seit 14 Ligaspielen ungeschlagen, allerdings riss die Siegesserie nach neun Dreiern in Folge am letzten Wochenende gegen den FC Sion (1:1). 

    Die letzte Niederlage in der Liga gab es für die Zürcher ausgerechnet gegen den FCB. Am 21. September gewann Basel zuhause 3:1. Im letzten Aufeinandertreffen konnte der FCZ eine weitere Pleite in letzter Sekunde abwenden und holte noch ein 3:3. 

    Die Direktduelle sprechen also leicht für Basel, der letzte FCZ-Sieg im Klassiker liegt fast genau ein Jahr zurück (14. Februar 2021). Der FCB ist auch die einzige Mannschaft der Super League, gegen die der FCZ in dieser Saison noch nicht gewinnen konnte.

    Am Sonntag dürfte es im Letzigrund wieder zur Sache gehen.
    Keystone
  • Zwei Trainer in völlig verschiedenen Rollen

    Für die beiden Trainer gelten völlig verschiedene Ausgangslagen. Der eine, André Breitenreiter, ist in Zürich ein gefeierter Mann und hat sich längst als Glücksgriff für die Zürcher erwiesen. Der Coach, der im Sommer übernommen hatte, schafft es, aus seiner Mannschaft das absolute Maximum herauszuholen.

    Kaum einer hätte dem FCZ vor der Saison zugetraut, mit YB und Basel um den Titel zu kämpfen – geschweige denn, die Tabelle nach 22 Spieltagen mit zehn Punkten Vorsprung anzuführen. Entsprechend fest sitzt Breitenreiter im Sattel.

    Auf der anderen Seite steht Guillermo Abascal vor seiner Premiere als Cheftrainer des FCB. Der 32-Jährige, der erst im Winter als Assistenzcoach zu den Bebbi gestossen war, hat interimistisch das Amt des entlassenen Patrick Rahmen übernommen und soll Basel wieder in die Spur führen. Nach einem 3:3 zum Rückrundenstart gegen Sion gab es für Basel gegen YB eine empfindliche Niederlage. Zwar holte Basel zuletzt gegen Schlusslicht Lausanne einen 3:0-Sieg, die schwache erste Halbzeit sei aber mit ein Grund für Rahmens Entlassung gewesen, wie FCB-Boss David Degen erklärte.

    Basel Cheftrainer Patrick Rahmen und Basels Assistenztrainer Guillermo Abascal, von links, waehrend des Freundschaftsspiels FC Lugano gegen FC Basel im Cornaredo-Stadion in Lugano, am Mittwoch, 12. Januar 2022. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)
    Patrick Rahmen (links) ist nicht mehr FCB-Trainer. Die Mannschaft wird nun von Guillermo Abascal (rechts) betreut.
    Keystone

    Abascal gibt sich vor dem Spiel kämpferisch. «Wir müssen bereit sein, mit Klarheit agieren, aggressiv sein und zuerst rennen und dann denken», wird der Interimscoach auf der Klubwebseite zitiert. «Aber wie das System ist auch der Matchplan dynamisch und muss gegebenenfalls angepasst werden.»

    Für Guillermo Abascal ist es die zweite Station in der Super League. Zwischen April und Oktober 2018 coachte er für 19 Spiele den FC Lugano. Danach war der Spanier bei Serie-B-Klub Ascoli und beim griechischen Verein Volos NPS engagiert. 

  • Wie Breitenreiter aus dem FCZ einen Meisterkandidat geformt hat

    FCZ-Trainer André Breitenreiter war am Donnerstag zu Gast im Fussball-Talk «Heimspiel» und sprach da auch über das gute Teamgefüge in seiner Mannschaft – und der Deutsche verriet auch, wie sie in Zürich mit der Meisterfrage umgehen. 

    FCZ-Coach Breitenreiter: «Das ist keine One-Man-Show bei uns»

    FCZ-Coach Breitenreiter: «Das ist keine One-Man-Show bei uns»

    André Breitenreiter ist Gast im Fussball-Talk «Heimspiel». Wie tickt er? Und was hat sich beim FCZ seit seiner Ankunft verändert? Das bespricht Moderator Gianni Wyler mit dem FCZ-Coach, blue Chefredaktor Sport Michael Fritschi und Fredy Bickel.

    25.02.2022