Ticketpreise verdoppelt Ticketpreise in Rom verdoppelt – Federer: «Ich kann nur sagen: 'Macht das bitte nicht'»

jar

14.5.2019

Roger Federer hat relativ kurzfristig seine Teilnahme am ATP-1000-Turnier von Rom bekanntgegeben. Dies hat die Turnierverantwortlichen dazu veranlasst, die Ticketpreise zu verdoppeln. Der Schweizer findet das schade.

Wer diese Woche das Masters von Rom besucht, kommt voll auf seine Kosten: Mit der Teilnahme von Roger Federer, der vor drei Jahren zum letzten Mal in Italiens Hauptstadt antrat, wird das Turnier, bei dem auch Novak Djokovic und Rafael Nadal am Start sind, weiter aufgewertet.

Der Schweizer hat erst am Samstag mitgeteilt, dass er in Rom antreten werde. Die Turnierverantwortlichen haben mit erhöhten Ticketpreise darauf reagiert. Wer sich ein Tagesticket für den Mittwoch, wenn Federer erstmals spielen wird, kaufen will, bezahlt jetzt doppelt so viel wie ein Fan, der sein Ticket schon vor Federers Bekanntgabe geholt hat. «Damit wollen wir die Fans belohnen, die sich den Platz schon zuvor gesichert und damit viel weniger bezahlt haben», begründet der Präsident des italienischen Tennisverbands Angelo Binaghi gegenüber der Nachrichtenagentur «AGI».



Federer selbst findet die Sache weniger toll. Er versteht zwar, dass die Turnierverantwortlichen «total business-orientiert» denken, aber er versteht auch die Fans, die nun enttäuscht sind. «Als Spieler willst du natürlich nicht sehen, dass die Fans frustriert sind», sagt der Maestro im Interview mit «Sky» (s. Video oben). «Aber als Spieler bist du da machtlos. Ich kann nur sagen: 'Macht das bitte nicht'. Aber die Nachricht ist ja schon raus, und die Maschinerie läuft ja schon.» Er hoffe nur, dass dies die Freude über seine kurzfristige Zusage nicht trübe. «Wenn die Fans mehr gezahlt haben, hoffe ich, dass ich dafür extra gutes Tennis spiele.»

«Es wird unbequem, aber deshalb bin ich hier»

Was ihn in Rom spielerisch erwarten wird, weiss Federer noch nicht.  Sein Gegner wird Francis Tiafoe oder João Sousa sein. «Es wird am Mittwoch anscheinend regnen, deshalb wird es sicher ganz anders als in Madrid, wo es heiss und schnell war.» In Rom wird es ein langsameres Spiel werden, «unbequem», wie Federer sagt. «Aber genau aus diesem Grund bin ich hier. Ich muss mich ein bisschen neu erfinden.» Im Hinterkopf sind dabei wohl schon die French Open, die am 26. Mai starten. Federer: «Ich bin gespannt wie es morgen (am Mittwoch, Anm. d. Red.) wird. Ich habe keine Ahnung.»


Zurück zur StartseiteZurück zum Sport