Die besten Sprüche der Sports-Awards-Gala

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10.12.2018

Nicht nur die Sieger, sondern auch Heiterkeit und gute Stimmung prägten die Sports Awards in Zürich. Im Mittelpunkt des Vergnügens: Moderator Rainer Maria Salzgeber. Hier sind die besten Sprüche der Gala.

Salzgeber spricht Skifahrer Beat Feuz nach einem Rückblick auf den Zuwachs in der Familie an. Der 31-Jährige ist im Sommer Vater einer Tochter geworden. «Jetzt wächst das arme Mädchen in Österreich auf», scherzt der Moderator. «Ihre Frau ist Österreicherin und Sie kommen aus dem Emmental. Wie wird das Mädchen denn reden?», fragt er den Skirennfahrer. Feuz' coole Antwort: «Es gibt verschiedene Sachen. Du kommst aus dem Wallis und aus dir ist auch etwas geworden.»

Rainer Maria Salzgebers Reaktion auf den Spruch von Beat Feuz. 
Bild: Screenshot SRF

Gelächter bei Salzgeber und im Publikum. Der Sieger im Abfahrtsweltcup der letzten Saison fügt an: «Walliser Deutsch wird sie bestimmt nicht reden.» Salzgebers Konter: «Dann wird sie auf jeden Fall nie FIFA-Präsidentin.»

Gmür mit der Walliser Mütze – Hoarau singt «079»

Die Gala bleibt auch in der Folge kurzweilig. Der Behindertensportler des Jahres Theo Gmür setzt sich nach seiner Dankesrede kurzerhand eine Wollmütze mit Walliser Flagge auf. Sehr zur Freude natürlich von Kantonskollege Salzgeber, der die Aktion mit einem lauten «WOOOW» quittiert. Die abschliessenden Worte des Skirennfahrers: «Es lebe das Wallis, es lebe der Schweizer Sport.» Salzgeber: «Super! Die beste Dankesrede aller Zeiten.»

Théo Gmür holte bei den Paralympischen Winterspielen 2018 in der Männer-Abfahrt Gold.
Bild: Keystone

Heimlicher Star des Abends ist aber nicht der Moderator, sondern YB-Stürmer Guillaume Hoarau, der der Schweiz beweist, dass er nicht nur ein talentierter Torjäger ist. Der Franzose performt gemeinsam mit dem Pop-Duo Lo & Leduc deren Hit «079» und singt dabei seinen Part auf Französisch. Auf die Frage, ob er mit seinen YB-Teamkollegen auch musiziere, antwortet Hoarau: «Schau dir meine Mannschaft an. Kannst du mit denen Musik machen? Keine Chance.»



Für Lacher sorgt auch der als Trainer des Jahres ausgezeichnete Patrick Fischer, der bei seiner Rede über sein «Lieblingslied» spricht. «Unser DJ Unti (Anm. d. Red.: Roman Untersander) hat während unserer Kampagne in Kopenhagen immer das Lied von Lö & Ludac gespielt – ich weiss immer noch nicht, wie man denen sagt», so der Hockey-Nati-Coach, der im Mai mit der Schweiz in Dänemark WM-Silber holte. 

Fünfminütige Sprachlosigkeit

Die letzten Worte gehören den Siegern des Abends: Daniela Ryf und Nino Schurter. Zunächst ist die Triathletin an der Reihe. «Ich bin ein wenig sprachlos ... ehrlich gesagt», meint Ryf, steht dann aber während fast fünf Minuten auf der Bühne und lässt das Rennen bei ihrem vierten Ironman-WM-Sieg Revue passieren. «Es freut mich mega, ich bin selber noch etwas sprachlos», wiederholt sich die 31-Jährige, merkt dann aber sofort, dass sie doch schon eine Weile am Mikrofon ist: «Nein, sprachlos nicht. Ich habe ja jetzt schon sehr viel gesagt. Entschuldigung.»

Dann der Mountainbike-Star, der zum zehnten Mal nominiert gewesen war und es endlich gepackt hat. «Es war eine harte Nuss», beginnt Schurter seine Rede. Und sagt dann mit wässrigen Augen: «Jetzt habe ich alles gewonnen, was mir wichtig ist. Jetzt könnte ich eigentlich aufhören.»


Die Sieger der Credit Suisse Sports Awards

Sportler des Jahres: Nino Schurter
Sportlerin des Jahres: Daniela Ryf
Trainer des Jahres: Patrick Fischer
Newcomer des Jahres: Julien Wanders
Behindertensportler des Jahres: Théo Gmür
Team des Jahres: Eishockey-Nationalmannschaft

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