Das wird das Samsung Galaxy S10 können

dj

18.1.2019 - 01:05

Am 20. Februar wird das Samsung Galaxy S10 entüllt.
Samsung

Einen Monat vor der Lancierung des Galaxy S10 sind schon sehr viele Details über das kommende Samsung-Flaggschiff bekannt. Doch stiehlt ihm ein noch weitgehend unbekannter Akteur die Show?

Am 20. Februar um 11 Uhr Ortszeit in San Francisco (20 Uhr in der Schweiz) ist es soweit. Das Samsung Galaxy S10 wird bei einem besonderen «Unpacked»-Event enthüllt. Doch etwas mehr als einen Monat vorher sind schon fast alle Details zum Smartphone bekannt. Bleibt da überhaupt noch Spannung übrig? Vor allem, da sich ein noch ziemlich unbekannter Konkurrent aus China dran macht, Samsung in die Suppe zu spucken

Diese S10-Versionen wird es geben

Alle Voraussicht nach wird es vier verschiedene Versionen geben: Das S10 Lite, S10, S10+ und S10X.

Das S10 Lite hat einen 5,8 Zoll grossen Bildschirm. Als einziges unter den neuen Geräte ist dieser nicht an den Rändern abgerundet, sondern flach. Zudem wird das S10 Lite wohl nicht den neusten Prozessor nutzen, sondern jenen des Vorgängermodells. Es wird zwei Kameras auf der Rückseite und eine auf der Vorderseite haben. Mit einem Preis von erwarteten 850 Franken wird es dann die günstigste Variante, aber natürlich trotzdem nicht wirklich billig.

Das Standard-Modell wird das S10 mit 6,1 Zoll grossen Bildschirm. Beim S10 und den folgend beschriebenen Varianten soll der Fingerabdrucksensor im Display verbaut werden. Mittels Ultraschalltechnik sollen Nutzer so identifiziert werden. Beim S10 werden auf der Rückseite drei Kameras verbaut, der Preis wird auf um die 1050 Franken geschätzt.

Das S10+ kommt mit 6,4 Zoll grossem Display. Wie alle anderen S10 hat es die Frontkamera in einem Loch im Display statt in einer Kerbe. Beim S10+ sollen hier dann sogar zwei Linsen für die Selfie-Kamera verbaut sein. Auf der Rückseite sind vermutlich ebenfalls drei Linsen angebracht, nach etwas älteren Gerüchten möglicherweise auch vier. Preis des S10+: Vermutlich rund 1150 Franken.

Am spannendsten ist wohl das S10X. Es wird als erstes serienmässig produziertes Smartphone Unterstützung für den neuen Mobilfunkstandard 5G mitbringen. Ausserdem hat das S 10 X einen 6,7 Zoll grossen SuperAMOLED-Bildschirm mit eingebautem Fingerabdrucksensor, vier Kameralinsen hinten und zwei vorne, 10 GByte RAM und stolze 1 TByte Speicherplatz. Das S 10 X soll ab 1415 Franken kosten.

Stiehlt dieses Smartphone Samsung die Show?

Bereits nächste Woche, am 24. Januar, will der chinesische Hersteller Vivo — der zum selbem Konzern wie Oppo gehört — sein neues Smartphone mit dem Codenamen «The Waterdrop» vorstellen. Vivo selbst beschreibt es als die «Zukunft des Smartphones», aber mit Superlativen von Herstellern sollte man immer vorsichtig sein. Für das mysteriöse Smartphone spricht allerdings, das der bekannte Leaker «Ice Universe» von den Gerät schwärmt:

Ein wirklich innovatives Smartphones hat bekanntermassen auch Samsung in der Entwicklung, mit dem Galaxy F oder Galaxy Fold. Beim Gerät mit dem faltbaren Bildschirm wurde eigentlich nicht erwartet, dass es ebenfalls am 20. Februar präsentiert wird. Nun sind in Paris jedoch Samsung-Werbeplakate aufgetaucht, auf denen mit Verweis auf diesen Termin in Koreanisch steht: «Die Zukunft entfaltet sich». Also könnte Samsung nächsten Monat vielleicht tatsächlich fünf neue Spitzen-Smartphones zeigen.

Das Samsung Galaxy S9 in Bildern

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