Faltbares Samsung-Handy soll 2000 Franken kosten

dj

26.11.2018

«Her mit eurem Geld», scheint Samsung-Manager Justin Denison hier bei einer ersten Vorschau auf das Galaxy Flex sagen zu wollen.
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Das Samsung Galaxy Flex wird richtig teuer, KI soll Eltern sagen, ob Babysitter verlässlich sind, und Satanisten erzielen einen Vergleich mit Netflix. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Das faltbare Samsung-Handy mit dem vermutlichen Namen Galaxy Flex soll mindestens 2000 Franken kosten. Das berichtet gizmodo.co.uk unter Berufung auf britische Samsung-Mitarbeiter. Demnach soll das Flex in Grossbritannien je nach Ausstattung zu Preisen von 1500 bis 2000 Pfund (1950 Franken bis 2600 Franken) verkauft werden.

Offiziell heisst es von Samsung, dass ein faltbares Smartphone in der «ersten Hälfte 2019» in «ausgewählten Märkten» erhältlich sein soll. Ob die Schweiz dazugehören wird, ist unklar. Knapp eine Million Exemplare sollen von dem Flex zunächst gefertigt werde, eine für Mainstream-Smartphones ziemlich geringe Anzahl.

Ein US-Dienst will Eltern mit Hilfe von künstlicher Intelligenz dabei unterstützen, die Verlässlichkeit von potenziellen Babysittern zu überprüfen. PredictIm durchsucht dabei Social Media-Posts etwa auf Facebook, Instagram und Twitter von Bewerbern und erstellt dann eine Punkte-Bewertung über deren vermeintliche Zuverlässigkeit.

«Social Media zeigt den Charakter einer Person», sagte die kalifornische Mutter Jessie Battaglia zur «Washington Post». Sie stellte eine Babysitterin nicht ein, weil PredictIm dieser nur eine Bewertung von 2 statt der Bestnote 1 gab — obwohl der Dienst nicht erklärte, wie er zu dieser Einschätzung kam. Automatische Analyse von Social Media-Profilen von Bewerbern wird auch in der Arbeitswelt immer stärker eingesetzt.

Risky Rebecca sollte nicht als Babysitterin eingestellt werden, empfiehlt PredictIm.
PredictIm

Der Schweizer Hersteller Logitech — vor allem für seine Tastaturen und Mäuse bekannt — hat eine geplante Übernahme des US-Kopfhörerherstellers Plantronics abgesagt. Laut «Reuters» konnten sich die beiden Firmen nicht über den Kaufpreis einigen. Logitech soll über 3 Milliarden Dollar geboten, was die bisher grösste Übernahme der Schweizer dargestellt hätte.

Im US-Bundestaat Ohio können Unternehmen bald ihre Steuer mit Bitcoin begleichen, wie das «Wall Street Journal» schreibt. Privatpersonen sollen später folgen. Laut Ohios Schatzmeister Josh Mandel sei Bitcoin eine «legitime Währung» und sein Bundesstaat könnte hier Vorreiter sein.

Satanisten haben mit der Produktionsfirma Warner Bros. sowie dem Streamdienst-Anbieters Netflix einen Vergleich abgeschlossen. Konkret geht es um die Netflix-Show «Chilling Adventures of Sabrina». Eine in der Hexen-Serie gezeigte Ziegen-Statue soll einer entsprechenden Statue der Gruppe «The Satantic Temple» nachempfunden worden sein. Die Satanisten verlangten ursprünglich 150 Millionen Dollar, über den nun geschlossenen Vergleich wurde jedoch Stillschweigen vereinbart, so engadget.com

Soll die Rechte von Satanisten verletzt haben: Die Netflix-Serie «Chilling Adventures of Sabrina» mit Hauptdarstellerin Kiernan Shipka.
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Der Wikipedia-Eintrag von US-Präsident Donald Trump wurde erneut manipuliert. So wurde sein Porträtfoto durch Bilder des männlichen Geschlechtsteils ersetzt. Der Angriff war aber etwas komplexer als der gewöhnliche Wikipedia-Vandalismus, denn natürlich ist Trumps Eintrag gegen Änderungen von einfachen Nutzern geschützt. Stattdessen wurden laut theverge.com die Accounts von Wikipedia-Administratoren gehackt und so die Penis-Bilder eingefügt.

Star-Gamer Tyler Blevins aka «Ninja» dachte, er würde mit Rap-Star Drake eine Runde «Fortnite» zocken, nachdem er Einladung für eine Partie von dessen Account bekam. Nach einiger Zeit stiess der vermeintliche Drake allerdings wüste, rassistische Beleidigungen aus, so dass offensichtlich wurde, dass Drakes «Fortnite»-Account von einem Hacker übernommen, wie dexerto.com schreibt.

Weitere Digital-News

Google hat sich mit einem externen Mitarbeiter auf einen Vergleich geeinigt, nachdem dieser bei geheimen Vermessungen von Einkaufszentren im Auftrag von Google rassistischen Beleidigungen und Terrorverdächtigungen ausgesetzt wurde, wie der «Guardian» berichtet.

Eine Lasche der Firma ANTVR soll Schwindelgefühle bei der Nutzung von Virtual Reality-Brillen verhindern, schreibt das Unternehmen auf Twitter.

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