Galaxy S10 könnte RAM- und Speicherplatz-Rekord aufstellen

dj

29.11.2018

Wie der Vorgänger Galaxy S9 dürfte auch das Galaxy S10 wieder amMobile World Congress in Barcelona lanciert werden.
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Das Samsung Galaxy S10 könnte in neue Höhen aufsteigen, die neuen iPhones verkaufen sich laut Apple blendend und die US-Armee bekommt Mixed Reality-Brillen von Microsoft. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Übers kommende Samsung-Flaggschiff Galaxy S10 werden immer mehr Details bekannt. Laut der chinesischen Marktanalysefirma GF Securities könnte zumindest eine Variante des S10 mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 1 Terabyte Speicherplatz ausgestattet werden.

Beides wäre Rekord bei Smartphones. Laut techradar.com gibt es allerdings Grund zur Skepsis. Die Erhöhung von RAM und Speicherplatz sei aussergewöhnlich gross, zudem gibt es für die Information zur Zeit nur eine Quelle. Das S10 wird wohl im Februar offiziell der Öffentlichkeit präsentiert — und dann vermutlich zusammen mit einem faltbaren Galaxy Flex.

Zu den neuen iPhones gibt es verstärkt Berichte über schleppende Verkaufszahlen. Besonders das günstigere Modell iPhone XR sei ein Ladenhüter. Apple versucht diesen Eindruck nun zu widerlegen. Gegenüber cnet.com sagte Greg Joswiak, Apples Vice President of Product Marketing, das XR sei das «bestverkaufte iPhone an jedem Tag, seitdem es erhältlich ist».

Ohne absolute Zahlen ist diese Aussage aber quasi bedeutungslos. Denn das XR war erst einen Monat nach den teureren XS und XS Max erhältlich — wer diese wollte, hat sie sich vermutlich schon unmittelbar nach Verkaufsstart zugelegt. Und läuft auch der XS- und XS Max-Absatz schleppend, wäre das XR nur der einäugige König unter den Blinden.

Steht die Smartphone-Welt Kopf? Unsere neuen iPhones sind keine Ladenhüter, versichert Apple.
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In den USA ist Google auch als Mobilfunkanbieter tätig. Der entsprechende Dienst «Project Fi» wurde nun in «Google Fi» umbenannt — damit soll wohl unterstrichen werden, dass es sich nicht mehr um ein experimentelles Angebot handelt sondern um einen vollwertigen Google-Dienst. Gleichzeitig funktioniert Fi nun mit der «Mehrheit der iPhones und Android-Smartphones». Bisher konnten Amerikaner Fi nur auf sechs Android-Smartphones nutzen, so arstechnica.com.

WhatsApp aktualisiert regelmässig die Liste seiner Geräte, die demnächst nicht mehr unterstützt werden. Neu: iPhones mit iOS 7 werden noch bis Februar 2020 unterstützt. Dazu gehören das iPhone 4 sowie ältere Geräte. Ebenfalls Schluss ist für Smartphones mit Android Gingerbread (2.3.3 bis 2.3.7). Bereits am 31. Dezember 2018 endet der Support für das Nokia S40.

Das US-Justizministerium hat zwei iranische Hacker angeklagt. Faramarz Shahi Savandi und Mohammad Mehdi Shah Mansouri sollen unter anderem Ransomware in den Netzwerken von Spitälern und Stadtverwaltungen platziert haben und insgesamt knapp 200 Opfer um sechs Millionen Dollar erpresst haben. Beide mutmassliche Hacker befinden sich allerdings im Iran, so dass eine baldige Auslieferung und ein Prozess als unwahrscheinlich gelten dürften.

Diese beiden Herren werden wohl in naher Zukunft keinen US-Gerichtssaal von Innen sehen.
Federal Bureau of Investigation

Microsoft wird die US-Armee mit 100'000 HoloLens-Brillen ausstatten. Der Deal für die Mixed Reality-Brillen ist gut 480 Millionen Dollar wert, so «Bloomberg». Sie sollen sowohl fürs Training als für den Kampfeinsatz verwendet werden. Geschäfte von Tech-Konzernen mit Militärs sind auch bei deren Mitarbeitern teils heftig umstritten.

Könnte bald auch in echten Kriegen eingesetzt werden: Microsofts HoloLens.
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Instagram will auch für Menschen mit Sehbehinderungen nutzbar werden. Dazu gibt es neu eine Feature namens «alt text». Wer auf Instagram ein Foto hochlädt, kann nun einen solchen Text formulieren, der beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Alternativ kann Instagram durch künstliche Intelligenz, die in der Lage ist Objekte zu identifizieren, diesen Text auch vollautomatisch selbst schreiben.

Weitere Digital-News

Today in: Facebook will lokale Nachrichten seinen Nutzern prominenter präsentieren — zunächst in 400 US-Städten und in Australien, schreibt neowin.com.

Die aktuelle Krypto-Krise fordert Opfer. Steemit, die Firma hinter der Währung STEEM, entlässt 70% ihrer Mitarbeiter, so theblockcrypto.com.

Bei Computer-Hersteller Dell gab es einen Hackerangriff. Noch ist unklar, ob vertrauliche Kundendaten geklaut wurden, schreibt zdnet.com

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