Wieso ich mich auch als Nicht-Fan auf «Final Fantasy VII Remake» freue

Pascal Wengi

3.3.2020 - 10:55

Ein Remake, auf das sich nicht nur eingefleischte «Final Fantasy»-Fans freuen.
Bild: Square Enix

Unangekündigt und wie aus dem Nichts, erschien am Montag im Playstation Store eine Demo zum heiss ersehnten «Final Fantasy VII Remake». Ich habe als «Final Fantasy»-Neueinsteiger die gut 45-minütige Demo angespielt und wurde sofort vom Hype Train erfasst.

«Final Fantasy VII» (1997) gilt als das beste und beliebteste Spiel der traditionsreichen Serie und viele Spieler bezeichnen es sogar als das beste Rollenspiel überhaupt. Seit der Ankündigung zum Remake können es Fans der Serie deshalb kaum erwarten, die Geschichte nochmals in verbesserter Grafik und kompletter Überarbeitung zu erleben. Gerüchte über eine mögliche Demo kursierten schon länger im Netz, doch so richtig hat niemand damit gerechnet, dass einen Monat vor Release nun tatsächlich eine spielbare Probeversion erscheinen würde.



Die Demo umfasst die erste Mission der Kampagne inklusive Bosskampf und dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Schon die Zwischensequenz beim Start der Demo lässt einen staunen, was Square Enix mit einem 23 Jahre alten Spiel angestellt hat. Denn «Final Fantasy VII Remake» ist nicht bloss eine Kopie des Ur-Spiels mit höherer Auflösung. Wie auch schon letztes Jahr beim überragenden Remake zu «Resident Evil 2» wurde das Spiel kernsaniert, ohne sich dabei selber zu entfremden. Fans werden die Schauplätze und Charaktere sofort wiedererkennen und auch die Story soll, mit einigen kleinen Ausnahmen, wie im Original beibehalten werden. Dafür aber nun in bombastischer Grafik und einigen neuen Gameplay-Features.

Anwärter für das Spiel des Jahres?

So laufen Kämpfe nicht in einem starren Runden-System ab, sondern es wird eine Mischung aus Echtzeit und rundenbasierten Kämpfen. Den Protagonisten, Cloud Strife und seine Begleiter kann man während der Kämpfe frei bewegen und die Standartangriffe, Blocken und Ausweichen entweder selbst ausführen oder der KI überlassen. Den Einsatz von Fähigkeiten, Magie oder Gegenständen kann man mittels eines übersichtlichen Schnellmenüs aufrufen, was das Spielgeschehen kurz pausiert. Das Kampfsystem wirkt damit um einiges actionreicher und imposanter. Bisher haben mich die «Final Fantasy»-Titel gar nicht angesprochen, da ich rundenbasierte Kämpfe nicht mag. Doch das Kampfsystem von «Final Fantasy VII Remake» hat mich sofort gepackt.



Dialoge sind im Remake des Klassikers nicht mehr bloss Textfenster, sondern wurden komplett eingesprochen – auch auf Deutsch. Was bei einem Spiel mit diesem Ausmass und der Dialogfülle von «Final Fantasy VII Remake» dazu führt, dass das Spiel zum Release über 100 GB gross sein wird und die Blu-Ray-Version zwei Disks benötigt.

Alles in allem hat die Demo vollends überzeugt. Wenn «Final Fantasy VII Remake» die Eindrücke aus der Demo auf das komplette Spiel ausweiten kann, dann erwartet uns am 10. April nicht nur das aufwändigste Remake aller Zeiten, sondern womöglich einen der heissesten Anwärter für das Spiel des Jahres.

Die Kämpfe im Remake finden nicht mehr ausschliesslich rundenbasiert statt.
Bild: Square Enix

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