Neuer schnellster Supercomputer setzt auf ARM-Chips

dj

23.6.2020 - 10:41

Fugaku in Kobe ist die neue Nummer 1 unter den Supercomputern.
Getty Images

Es gibt eine neue Nummer 1 bei Supercomputern, Apple belässt die E-Mail-App Hey nun doch im App Store und am CERN soll ein neuer Teilchenbeschleuniger gebaut werden. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Der neue schnellste Supercomputer der Welt basiert erstmals auf Chips mit ARM-Architektur und nicht auf der bisher bei Computern dominanten x64-Architektur. ARM startete seinen Siegeszug bei mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet, findet aber immer mehr seinen Weg zu traditionellen Computern. So steigt Apple bei seinen PCs auf ARM um.

Der ARM-Rechner auf Platz 1 heisst Fugaku und steht im japanischen Kobe. Er erreicht eine Spitzenleistung von 415.5 Petaflops. Schnellster Schweizer Supercomputer auf Platz 10 ist Piz Daint mit 21.2 Petaflops. Er steht im Centro Svizzero di Calcolo Scientifico in Lugano.

Apple belässt E-Mail-App Hey doch im App Store

Die E-Mail-App Hey darf nach heftiger Kontroverse doch vorerst im App Store bleiben, wie «The Verge» meldet. In einer neuen Version können sich Nutzer nun direkt in der App für einen temporären Account anmelden, eine Bezahlung von Abos über Apple ist jedoch weiterhin nicht möglich. Damit ist ein Konflikt vermutlich nur verschoben und nicht behoben, denn die Zwang-Kommission von Apple ist vielen App-Entwicklern und der EU-Kommission ein Dorn im Auge.

Apple lädt zum Beta-Test von «Bug Sur» ein

Wer sich für den Beta-Test der neuen macOS angemeldet hatte, bekam nach der gestrigen Vorstellung von macOS 11 eine Einladung zur Beteiligung am Test von «Bug Sur», berichtet «CNET». Natürlich heisst der Spitzname des neuen Betriebssystems «Big Sur», nach dem kalifornischen Küstenstreifen, aber der offensichtliche Tippfehler erscheint besonders passend für einen Beta-Test.

CERN will neuen Teilchenbeschleuniger

Der CERN Council empfiehlt den Bau eines neuen Teilchenbeschleunigers auf dem Gelände des Kernforschungszentrums in Genf. Dieser soll viermal so gross wie der derzeitige Large Hadron Collider sein und 21 Milliarden Euro kosten, berichtet Phys.org. Ob dieser wirklich gebaut wird, entscheiden allerdings die 23 Mitgliedsländer, die das Ganze bezahlen müssen.

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