Nova 4: Jetzt haben auch Huawei-Handys ein Loch im Bildschirm

pal

17.12.2018

Drei Kameralinsen hinten, eine vorne als Loch im Bildschirm: Das neue Huawei Nova 4.
Huawei

Nun hat auch Huawei ein Smartphone mit Bildschirm-Loch, «Netflix» macht viel Geld auf Apples App Store und Hacker im Iran haben Schwachstellen bei 2-Faktor-Authentifizierungen gefunden: Das sind die Digital-News des Tages.

Fast scheint es, als beginne das Gadget-Jahr 2019 schon früh: Nach Samsung und Honor hat nun auch Huawei sein erstes Smartphone mit Loch-Design enthüllt: Das «Nova 4» hat einen grossen 6,4-Zoll-Display mit 2310 x 1080-Auflösung, 8 Gigabyte RAM und 128 GB Speicher, den Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite und einen grossen 3'750mAh-Akku. Die Hauptkamera des Nova 4 löst dabei mit grosszügigen 48 Megapixeln auf.

Mit diesen soliden Leistungsmerkmalen dürfte das Smartphone nicht nur wegen des neuartigen Kamera-Lochs ein interessantes Gadget werden. Das Nova 4 erscheint zuerst auf dem chinesischen Markt für umgerechnet 490 Franken, bevor es dann wohl zu einem späteren Zeitpunkt auch nach Indien und Europa kommt. Ein offizieller Zeitplan von Huawei steht allerdings dazu noch aus.

Weitere Digital-News des Tages

– Netflix ist nicht nur für einen grossen Teil des Internet-Datenverkehrs verantwortlich, sondern ist auch in Apples App Store ein Schwergewicht: Der Streamingdienst schafft es nämlich mit über 790 Millionen US-Dollar auf Platz eins der umsatzstärksten Apps im Store. Die komplette Top 10-Liste der lukrativsten Apps hat «Business Insider» zusammengestellt. 

– Iranische Hacker haben laut einem Bericht von «Ars Technica» bewiesen, dass nicht alle 2-Faktor-Authentifizierungen (2FA) sicher sind: Ihnen ist es gelungen, eine 2FA mit SMS-Bestätigung zu umgehen. Sicherer sind laut der Auswertung 2FA-Schlüssel, wie Google sie bei seinen Mitarbeitern einsetzt.



– Wer im Internet über die «Bing»-Suchmaschine von Microsoft nach «Office 2019 Download» sucht, wird auf einen Link für Produktpiraterie von «uTorrent» weitergeleitet, meldet ein Nutzer auf slashdot.com.

– Mit einer 3D-Büste aus Gips ist es einem Reporterteam gelungen, die Gesichtserkennung aktueller Smartphone-Modelle auszutricksen. Nur das iPhone X von Apple mit seiner «Face ID» fiel auf den Schwindel nicht rein. Das amüsante Video der gesamten Aktion ist auf «Forbes» zu sehen.

Welche Smartphone-Modelle lassen sich von einer Gipsbüste täuschen? «Forbes» hat den Test gemacht.
Forbes.com

– Apple soll seine Käufer angeblich über die Grösse und Pixeldichte der Bildschirme ihrer neuen iPhone-Modelle X, XS und XS Max getäuscht haben, finden aufgebrachte Nutzer in den USA und haben deshalb Klage eingereicht.

– Zu den Gadgets, die sich rooten lassen, zählt neu auch das Tesla Model 3: Auf «Reddit» sorgt gerade ein Video für Belustigung, bei dem findige Tüftler auf dem Bordcomputer des Elektroautos eine eigene «Linux»-Version aufgespielt haben, mit der sich auf dem grossen Touchscreen unter anderem auch «YouTube»-Inhalte abspielen lassen – eine Funktion, die der Autohersteller selbst bisher aus Sicherheitsgründen unterbunden hat.

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