Tesla verschlechtert Auto mit Update

dj

11.6.2019 - 12:17

Einige Tesla Model 3 machen bald schneller schlapp.
Keystone

Tesla liefert für einige Model 3-Varianten ein Softwareupdate aus, das den Wagen künstlich verschlechtert.

Einige Besitzer eines Tesla Model 3 müssen nach einen Softwareupdate öfters an die Ladestation und frieren im Winter nun möglicherweise schneller. Denn der Elektroautohersteller liefert ein Softwareupdate aus, mit dem das Fahrzeug künstlich verschlechtert wurde. Darüber beschweren können sich Model 3-Besitzer allerdings nicht wirklich.

Ende Februar startete Tesla in den USA nach beträchtlicher Verspätung mit dem Verkauf der 35’000 Dollar teuren Variante des Model 3. Von der internen Technik waren diese Fahrzeuge der «Standard Range»-Variante allerdings völlig identisch mit der «Standard Range Plus»-Modell für 39’900 Dollar.



Software schaltet Features ab

Standard Range Plus hat im Vergleich zu Standard Range eine nominelle Reichweite von 386 statt 354 Kilometern und ausserdem noch einige Zusatzfeatures wie eine Sitzheizung an Bord. Bisher konnten Standard Range-Käufer allerdings auch alle Standard Range Plus-Funktionen nutzen. Mit dem Update wird der Wagen nun in den Zustand versetzt, für den die Besitzer auch gezahlt hatten.

Die Software schränkt also die Reichweite künstlich ein und verhindert das Einschalten einer eigentlich eingebauten Sitzheizung. Da Tesla-Updates automatisch installiert werden, können das die Besitzer auch nicht verhindern. Genauso einfach werden sich die Funktionen allerdings wieder aktivieren lassen. Die Fahrzeugbesitzer müssen Tesla einfach die Differenz zum Kaufpreis für Standard Range Plus zahlen.

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