Luca Hänni auf Roger Federers Spuren

Carlotta Henggeler

25.5.2020 - 11:48

Am Wochenende musste Luca Hänni bei «Let's Dance» eine Pleite verkraften, er wurde Dritter. Niederlagen ist sich der Berner Büezer nicht gewohnt – er setzt auf die Roger-Federer-Strategie.

Luca Hännis Karriere ist keine gewöhnliche und bietet genug Stoff für ein Drehbuch. Der Titel? Ein Berner Büezer erobert das Showbiz.

Der Maurerlehrling hat das geschafft, wovon viele Casting-Kandidaten träumen – aber nie erreichen. Poptitan Dieter Bohlen von sich zu überzeugen und ihn sogar als Mentor zu gewinnen. Der Talent-Schreck hat Lucas Talent als einer der Ersten überhaupt erkannt.

Das war 2012. Seitdem geht es mit Hännis Karriere in Ultraschall-Geschwindigkeit bergauf: Vier Studio-Alben hat der 25-Jährige bereits herausgebracht. 2017 gewann er zusammen mit Prince Damien bei «Dance Dance Dance» auf RTL.

Sein Ohrwurm «She Got Me» stürmte 2019 die Schweizer Hitparade und brachte ihm Platz vier beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv – die beste Schweizer ESC-Platzierung seit 1993.



Und was ist Luca Hännis Erfolgsrezept? Talent, viel hartes Training, ein sonniges Gemüt, Bodenständigkeit und eine Familie, die ihm den Rücken stärkt.

Denn wie Roger National verlässt sich Luca Hänni beruflich auf seine Familie. Sein Halbbruder Cyrill ist sein Manager. Wer erfolgreich ist, hat nicht nur mit Neidern zu kämpfen, sondern noch mehr mit unehrlichen Menschen.

Ein paar Müsterchen gefällig? Der Ex-Manager der kanadischen Sängerin Alanis Morrisette gab vor Gericht zu, sie über Jahre finanziell abgezockt zu haben. Schadenssumme? Fünf Millionen Dollar. Auch «Kill Bill»Star Uma Thurman und «Rambo»-Darsteller Sylvester Stallone wurden schon dreist übers Ohr gehauen und um ein paar Millionen erleichtert.

Unschöne Geschichten aus der Schattenseite des Promi-Seins. Die Gerichtsfälle kosten viele Moneten und noch mehr Nerven.

Luca Hänni hat mit Bruder Cyrill vorgesorgt. Er kann sich voll und ganz auf sein Talent konzentrieren. So bleibt Luca auch nach dem verpassten «Let's Dance»-Sieg entspannt: «Klar, wollte ich gewinnen, aber Fehler passieren einfach. Die kann man leider nicht einfach abstellen», sagt er dem «Blick».

Kopf in den Sand stecken und nach der Niederlage schmollen? Nicht Luca Hänni. Er freue sich, nach seiner strengen «Let's Dance»-Kölner-Zeit wieder in seinem eigenen Bett schlafen zu können. Dolcefarniente ist angesagt. Luca Hänni: «Ich werde sicher meine Freunde besuchen und den Grill anschmeissen.»

Ob beim Grillieren auch seine «Let's Dance»-Partnerin Christina Luft mal mit dabei sein wird? Zum Gerücht einer Liaison der beiden schweigt Hänni beharrlich. Aber das heisst nicht, dass Christina nicht doch Luca Hännis Mirka werden könnte. Heisse Luft!

Regelmässig gibt es werktags um 11.30 Uhr und manchmal auch erst um 12 Uhr bei «Bluewin» die Kolumne am Mittag – es dreht sich um bekannte Persönlichkeiten, mitunter auch um unbekannte – und manchmal wird sich auch ein Sternchen finden.

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