«The Voice of Switzerland»-Sieger

Noah Veraguth: «Ein Duett mit Remo, wieso nicht?»

Von Carlotta Henggeler

8.4.2020

«TVOS»-Gewinner Remo Forrer gibt Gas und arbeitet mit Hochdruck an seinem Album.
«TVOS»-Gewinner Remo Forrer gibt Gas und arbeitet mit Hochdruck an seinem Album.
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«The Voice of Switzerland»-Gewinner Remo Forrer spricht über seinen ersten Song und darüber, was er von Coach Noah Veraguth gelernt hat. Und: Dass er einmal Klassenclown gewesen ist, habe ihm nun abermals geholfen.

Noch fühlt sich der «TVOS»-Sieg für Remo Forrer (18) so an, als sei er in einem Film – einem mit Happy-End für den Berufsschüler aus dem Toggenburg. Fast 1'500 Kandidatinnen und Kandidaten hat Forrer hinter sich gelassen, und obwohl er als Favorit gehandelt worden war, war er nervös.

«Ich war sogar noch nervöser, als wenn ich im Studio vor Publikum hätte singen müssen. Denn ich wusste, jetzt geht es um alles». Die Finalshow wurde wegen des Coronavirus in den eigenen Stuben der Teilnehmer aufgenommen.

Heute, Mittwoch, geht es für Remo Forrer ins Aufnahmestudio, die ersten Plattenaufnahmen warten, er will den Siegersong aufnehmen.

Und wie klingt dieser?

Forrer: «Es wird ein Lied auf Englisch sein und meinem bisherigen Musikgeschmack entsprechen. Es wird eine grosse Überraschung und erscheint am 17. April» – mehr zu seiner ersten Single will er nicht verraten. 

Aufnahmen im Tonstudio und ausserdem Lernen für die bevorstehende Lehrabschluss-Prüfung: Remo Forrrer hat viel um die Ohren.

Die LAP will er trotz «The Voice»-Sieg durchziehen. Ganz bodenständig eben, eine Eigenschaft, mit der er im Showbusiness auftrumpfen will. Er, der von sich sagt, er sei der geborene Unterhalter, will es ganz nach oben an die Schweizer Chartspitze schaffen.

«Ich habe schon immer die Leute gern unterhalten. In meiner Schule war ich schon immer der Klassenclown», erzählt Forrer. Leute unterhalten können, das ist nicht jedem gegeben, ihm allerdings habe das auch auf der Bühne geholfen.

Noah Veraguth: Ich bin für Remo da

Remo Forrers Sieg freut auch seinen Coach Noah Veraguth: «Obwohl der Sieg Remos Verdienst ist, fühle ich mich auch ein bisschen als Sieger», sagt der Pegasus-Frontmann am Telefon.

Ob Forrer es mittel- bis langfristig schafft, sich im Schweizer Musikbusiness zu etablieren?

«Das ist schwierig zu sagen, denn momentan wird er gerade sehr gehypt. Mal schauen, wie es dann weitergeht. Stimmlich sehe ich da kein Problem», so Veraguth.

Könnte er sich mit seinem Zögling auch einen gemeinsamen Song oder gar ein Duett vorstellen?

«Ja, wieso nicht. Wir verstehen uns super, haben einen ähnlichen Musikgeschmack, und auch stimmlich würde das passen.» 

Der Pegasus-Frontmann versichert: «Wenn Remo meine Unterstützung braucht, ich bin für ihn da». Denn er glaube an ihn – Remo habe viel Talent und eine schöne Stimme.

Jackpot für Remo Forrer. Noah Veraguth kennt sich in der Schweizer Künstlerszene gut aus, weiss, was es heisst, von der Musik zu leben. 

Momentan findet es der frischverheiratete Pegasus-Sänger schwierig, zu Hause rumzusitzen. Die wirtschaftliche Unsicherheit belastet ihn. Und das Auftreten vor Pulikum fehlt ihm. Damit ihm die Decke nicht auf den Kopf fällt, geht Veraguth Stand-up-Paddeln oder bastelt an neuen Songs.

Vielleicht sogar an einem mit Remo Forrer? Die Chancen stehen nicht schlecht.

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