Couscous schmeckt auch im Winter – mit Safran, Zimt und Zitrone 

Julia Uehren

11.1.2020 - 10:00

Mit Kürbis und Kichererbsen macht das Couscous-Gericht richtig lange satt. Dank Sternanis und Zimtstangen schmeckt es winterlich.
Source: Julia Uehren

Die Grieskügelchen aus der orientalischen Küche mal anders: Food-Bloggerin Julia Uehren mag sie mit einem Hauch Winteraromen.

Wie wäre es mit einem orientalischen Ofengericht, bei dem einige klassische Wintergewürze noch einmal ihren Auftritt haben? Dazu verhilft regionales Gemüse zu einer kleinen Geschmacksexplosion.

Denn neben Zimtstangen, Sternanis und Harrissa geben Salzzitronen, die ganz flink selbst zubereitet werden, dem Ofengemüse ein unvergleichliches Aroma. Begleitet wird das winterliche Gericht von luftigem Couscous, der mit Safran gewürzt wird.

Unverkennbar ein Rezept, zu dem sie ihr Lieblingskoch Yotam Ottolenghi inspiriert habe, sagt Uehren. Durch die Salzzitronen und den Koriander schmecke das Gericht herrlich frisch, aber dank Kichererbsen und Couscous mache es auch ordentlich satt.

Zutaten für 4-5 Portionen

2 Karotten

2 Pastinaken

1/2 Kürbis (z.B. Hokkaido)

8 Schalotten

200 g gekochte Kichererbsen

100 g getrocknete Aprikosen

2 Zimtstangen

2 Sternanis

3 Lorbeerblätter

4 EL Olivenöl

500 ml Gemüsefond

2-3 TL Harissa-Gewürzmischung

2-3 EL Chilifäden

2-3 Handvoll Korianderblätter

Für die Salzzitrone: 1/2 ungespritzte Zitrone, 1 TL grobes Salz,

Für den Couscous: 200 g Couscous, ca 20 Safranfäden, 1 EL Olivenöl, 1 EL Butter, Salz



Zubereitung

1. Für die Salzzitronen die Zitrone zunächst heiss abwaschen, abtrocknen und von der Hälfte der Zitrone die Schale (inklusive des Weissen) abschneiden und fein würfeln.

2. Die Würfel mit 1 TL grobem Salz in einen Topf geben und die Zitronenschalen mit 2 Fingerbreit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und auf kleinster Hitze bei geschlossenem Deckel etwa 30 Minuten köcheln lassen. Darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht verkocht, ggf. nachgiessen.

3. Den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blätter abzupfen.

4. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

5. Die Schalotten schälen und vierteln.

6. Den Kürbis, die Karotten und die Pastinaken waschen und abtrocknen.

7. Die Karotten und die Pastinaken schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

8. Den Kürbis von den Kernen und dem faserigen Fleisch befreien und den Kürbis ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.

9. Die Aprikosen grob hacken.

10. Das Wasser von den Kichererbsen abgiessen und die Kichererbsen abspülen.

11. Den Gemüsefond erhitzen.

12. Die Karotten, Pastinaken und Schalotten in eine grosse Auflaufform geben. 4 EL Olivenöl, Zimtstangen, Sternanis und Lorbeerblätter hinzufügen und alles gut vermengen. Für etwa 15 Minuten im Ofen bei 190 Grad backen. Dann den Kürbis hinzugeben, noch einmal alles gut durchmengen und für weitere 15 Minuten backen.

13. Die Aprikosen, Kichererbsen und die Hälfte des Gemüsefonds (250 ml) hinzugeben und das Ganze noch mal etwa 15 Minuten im Ofen backen. Das Gemüse sollte am Ende noch bissfest sein.

14. In der Zwischenzeit, etwa 15 Minuten, bevor das Gericht serviert werden soll, den Couscous zubereiten: Dazu die Safranfäden in die restliche Menge Gemüsefond geben und etwa 5 Minuten ziehen lassen.

15. Den Couscous mit einer Prise Salz und 1 EL Olivenöl in eine Schüssel geben und mit dem Gemüsefond aufgiessen und umrühren. Die Schüssel abdecken. Nach etwa 10 Minuten 1 EL Butter unterrühren und den Couscous mit einer Gabel auflockern.

16. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen, die Gewürze (Zimtstangen, Sternanis, Lorbeerblätter) entfernen und mit 1-2 EL von den Salzzitronen, 1-2 TL Harissa und 2-3 EL Chilifäden abschmecken.

17. Zum Servieren jeweils eine Portion Couscous in die Tellermitte geben. Darauf das Gemüse anrichten und mit einer ordentlichen Portion Korianderblättern servieren.

Mehr Rezepte finden Sie im Blog Löffelgenuss.

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