Bettruhe verstärkt Rückenschmerzen meist

13.3.2018 - 13:26, dpa

Unspezifischer Rückenschmerz ist weit verbreitet. Um gegen ihn vorzugehen, ist Bewegung die beste Therapie.
Source: iStock

Rückenschmerzen kennen viele. Betroffene schonen sich dann oft oder legen sich ganz ins Bett. Dies ist aber die falsche Strategie.

Rückenschmerzen sind längst eine Volkskrankheit. Vor allem der sogenannte nicht-spezifische Kreuzschmerz ist weit verbreitet. Er geht meist nicht auf eine ernsthafte Erkrankung zurück - sondern etwa auf Stress, zu wenig Bewegung, Verspannungen oder psychische Probleme.

Das Wichtigste ist es, in Bewegung zu bleiben. Bettruhe verstärkt die Beschwerden dagegen in der Regel.

Bewegung schmiert Gelenke

Wie und wo sich Betroffene bewegen, spielt eine untergeordnete Rolle. Jede Form der körperlichen Aktivität ist günstig. Moderate Bewegung schmiert die Gelenke, massiert die Bandscheiben und stärkt die Muskeln. Von Massagen oder Akupunktur raten Mediziner eher ab, da sie den Patienten in einer passiven Haltung belassen. Sie können allerdings ergänzend zu körperlicher Aktivität eingesetzt werden.

Nimmt man aufgrund starker Beschwerden eine Schonhaltung ein und fühlt sich nicht in der Lage, sich zu bewegen, schaffen zeitweise Schmerzmittel Abhilfe. Generell sollten sich Betroffene von einem Facharzt beraten lassen – auch um einschätzen zu können, ob ein ernsthaftes Problem wie ein Bruch oder ein Bandscheibenvorfall hinter den Schmerzen steckt.


Gut gehalten: So beeinflussen wir unser biologisches Alter

Zurück zur Startseite

Weitere Artikel