Elon Musks Sohn X Æ A-12 und Zumba Nesta Rock in der Kita

Carlotta Henggeler

8.5.2020 - 11:43

Sind Eltern eines Buben geworden: Elon Musk und die Sängerin Grimes.
Bild: Getty Images

Diese Woche wurde Elon Musk Vater von X Æ A-12 Musk. Wie bitte – hat er versehentlich sein Passwort verraten? Musk steht in Sachen absurde Kindernamen aber nicht allein da. Zum Leidwesen aller Müsliburg- und Starbucks-Angestellten. Ein Streifzug.

Stolz twitterte Tech-Pionier Elon Musk die Geburt von X Æ A-12 Musk und erklärte, Mama und Baby seien wohlauf – mit der Mutter ist die kanadische Sängerin Grimes (32) gemeint. 

Die ganze Welt fragte sich: Erlaubt sich der Tesla-Gründer einen Scherz? Sind beim 48-jährige Unternehmer die Sicherungen durchgebrannt?

Es wäre ja nicht das erste Mal, dass er sich seltsam über die Sozialen Medien äusserte und das Geschriebene dann zurücknähme. Einmal bekam er deshalb sogar mit den US-Börsenbehörden mächtig Ärger. 

Mittlerweile steht fest: Bei jenem Babynamen handelte es sich weder um ein Versehen, noch um einen verspäteten 1. April-Scherz.

Doch die Freude der Eltern währte nicht lange. Die Behörden haben Musk/Grimes zurückgepfiffen – X Æ A-12 sei als Name unzulässig. Denn im Namen Nummern und Symbole zu verwenden, verstosse gegen das Gesetz im US-Bundesstaat Kalifornien, wo das Kind geboren wurde. Ausschliesslich die 26 Buchstaben des englischen Alphabets dürften benutzt werden.

Puh ... da hat das jetzt namenlose Musk-Baby noch einmal Glück gehabt. In Sachen seltsame Namen wäre er unter den Promisprösslingen aber in guter Gesellschaft gewesen. 



Dann könnte X Æ A-12 mit Rosalind Arusha Arkadina Altalune Florence im Sandkasten spielen, der Tochter von «Kill Bill»-Star Uma Thurman. Oder es würde die Schulbank mit Elijah Bob Patricius Guggi Quincy teilen, dem Sohn von U2-Frontmann Bono Vox – also angenommen, sie wären alle im selben Alter.

Im Turnunterricht müssten dann Elijah Bob Patricius Guggi Quincy und X Æ A-12 Mannschaften fürs Völkerball bilden. Wen soll man da wählen? Heavenly Hiraani Tiger Lily (Tochter der verstobenen britischen Moderatorin Paula Yates) – oder doch lieber Nakoa-Wolf Manakauapo Namakaeha (Sohn von Schauspielerin Lisa Bonet und Jason Momoa) ins Team holen? Sorry, zu lange nachgedacht, die Turnstunde ist um.

Verzweifelte Kinderparadies-Angestellte

Probleme gibt es mit solchen Namen auch beim Shoppen. Wenn etwa Gwen Stefani durchs Einkaufszentrum bummelt, Kleider begutachtet, Cappuccino schlürft und dann die Zeit vergisst. Das Kinderparadies ist zum Bersten voll, und dann ertönt per Lautsprecher die Durchsage: «Die Müsliburg bittet das Mami von Zuma Nesta Rock, ihn in der Müsliburg abzuholen.» 

Noch kniffliger wird die Sache dann im Starbucks. Wenn Poppy Honey Rosie einen Flatwhite-Schubidu bestellt. Der Name von Jamie Olivers ältester Tochter ist eine Challenge für jeden Barista, wetten?

Doch die Medaille für ausgefallene Namenskreationen geht an Musiker Frank Zappa. Er taufte seine Kids Moon Unit, Dweezil, Diva Thin Muffin Pigeen und Ahmet Emuukha Rodan.

Regelmässig gibt es werktags um 11.30 Uhr und manchmal auch erst um 12 Uhr bei «Bluewin» die Kolumne am Mittag – es dreht sich um bekannte Persönlichkeiten, mitunter auch um unbekannte – und manchmal wird sich auch ein Sternchen finden.

Stars mit Pseudonymen.

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