Staumauern – Schweizer Ikonen für erneuerbare Energie

bb

10.1.2020 - 14:47

In der unberührten Bergwelt ist der Toggenburger Fotograf Simon Walther zu Hause. Für seinen neuen Bildband hat er sich jedoch von Tälern mit Staumauern faszinieren lassen.

Die rund 200 Staumauern, Stauwehre und Staudämme in den Schweizer Alpen zählen zu den bedeutendsten Monumenten der wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte der Eidgenossenschaft.

Diese Pionierbauten der Industrialisierung und der Elektrisierung spielen bis heute eine herausragende Rolle. Sie scheinen pflegeleicht und wie auf Ewigkeit angelegt.

Als Monument-Skulpturen strahlen diese massiven Wunderwerke der Statik eine fast sakral anmutende Ruhe aus. Wer den fast 200 Seiten starken Bildband «StauWerke» von Simon Walther durchblättert, der spürt: Der Toggenburger Fotograf ist ihrer Ästhetik regelrecht verfallen.

In perfektes Licht getaucht

Fasziniert vom Zusammenspiel von Natur und Technik unter den harschen Bedingungen des alpinen Klimas setzt Walther in ungewöhnlichen Ausschnitten und Perspektiven die Energie und Kraft, die jedes Stauwerk birgt, in seinem grossformatigen Bildband künstlerisch in Szene.

Walther fotografierte bei Wind, Nebel, Schnee und Sternenlicht. Er harrte aus, wartete auf die allerersten und dier letzten Sonnenstrahlen, die die Bauwerke ins perfekte Licht tauchten. Sein Buch ist auch eine Reverenz an alle beteiligten Architekten, Ingenieure – und nicht zuletzt die zahllosen Arbeiter.

Bibliografie: «StauWerke», Simon Walther, Benteli Verlag, 196 Seiten, 120 Abbildungen, 58 Franken, bestellbar unter folgendem Link.

Das sind die zwölf verrücktesten Pflanzen der Welt
Zurück zur Startseite