Die fünf besten Energiespartipps für den Winter

28.11.2019 - 16:55, Jürg Studerus

Die Stromrechnung kann einem die gemütlichen Wintertage leicht verderben. Mit diesen Tricks lässt sich unnötiger Energieverlust vermeiden. 
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Mit den sinkenden Temperaturen steigen die Energieausgaben. Mit diesen fünf Tipps sparen Sie während der kalten Jahreszeit einfach und unkompliziert Energie und Kosten ein.

Der Nebel morgens ist beissend kalt, Tageslicht sieht man nur noch durch die Bürofenster und die ersten Weihnachtsmärkte werden aufgebaut:

Der Winter hält langsam, aber sicher Einzug in unseren Breitengraden. Ein Nebeneffekt der kalten Jahreszeit sind aufgedrehte Heizungen, Licht im Dauerbrenner-Modus, und auch der Fernseher ist meist etwas öfters eingeschaltet als im Sommer.

Wir haben einige Tipps und Tricks zusammengestellt, wie Sie dabei möglichst wenig Energie verprassen und erst noch Geld sparen können:

1. Richtig heizen

Wer geniesst nicht ein wohlig warmes Wohnzimmer, wenn es draussen schneit? Aber wie warm muss es wirklich sein? Der Schweizerische Mieterverband empfiehlt in Wohnräumen, in denen man sich grundsätzlich ein bisschen bewegt, eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius, im Schlafzimmer aber nur gerade 17 Grad. Man schläft schliesslich nicht umsonst unter einer warmen Daunendecke.

In vielen Wohnungen ist die Heizung so weit aufgedreht, dass man im T-Shirt und barfuss unterwegs sein kann. Aber ist das wirklich nötig? Gesund ist es nicht.
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Beim Heizen haben wir das grösste Energiesparpotenzial im Haushalt. Erhöht man die Temperatur um einen Grad, so steigt der Energieverbrauch um ganze sechs Prozent.

Schalten Sie die Heizung unbedingt aus, wenn Sie die Wohnung für längere Zeit verlassen – auch wenn es nur übers Wochenende ist. Damit möglichst wenig Heizungswärme verloren geht, lohnt es sich bei Radiatoren ausserdem, die Wand dahinter zu isolieren.

2. Werfen Sie weder Geld noch Wärme zum Fenster hinaus

Fenster sind ein besonderes Risiko punkto Wärmeverlust. Stellen Sie sicher, dass alle Fenster gut abgedichtet sind. Wer undichte Fenster nicht gleich ersetzen will, kann auf einfache Heimwerker-Methoden ausweichen.



Im Baumarkt gibt es Silikondichtungen, die wie Tesafilm in den Fensterrahmen geklebt werden können und so schon für ein bisschen weniger Wärmeverlust sorgen. Ebenfalls hilfreich ist es, in der Nacht die Rollläden herunterzulassen, so geht auch weniger Wärme verloren.

3. Stromfresser Stand-by

Gemütliche Filmnachmittage sind eine schöne Sache im Winter. Elektronikgeräte brauchen aber besonders viel Strom, vor allem wegen des tückischen Stand-by-Modus. Gerade Ladegeräte und Netzteile sind wahre Übeltäter. Ziehen Sie also nach dem Gebrauch den Stecker oder verwenden Sie eine abschaltbare Stromleiste. Geräte im Stand-by-Modus lassen sich übrigens an Kontrolllämpchen, Zeitanzeigen oder Trafos erkennen, die bei Nichtgebrauch leuchten, warm bleiben oder brummen.

4. Kommen Sie nicht in Teufels Küche

Besonders in der Küche lässt sich Stromverschwendung einfach vermeiden. Erhitzen Sie Wasser im Wasserkocher und nicht im Topf, heizen Sie den Ofen nur vor, wenn unbedingt nötig, und nutzen Sie die Restwärme. Wählt man das Umluft-Programm, muss der Ofen weniger heiss sein. Wenn Sie länger kochen oder einen Guetzli-Tag machen, drehen Sie die Heizung herunter, früher oder später wird es ohnehin wohlig warm im Raum.

Die grosse Weihnachtsbäckerei wärmt nicht nur Kinderherzen, sondern auch die Küche. Die Heizung sollte an solchen Tagen mal pausieren dürfen.
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5. Erleuchtet – aber richtig

Gerade die langen Nächte machen eine gemütliche Beleuchtung in der Wohnung noch wichtiger. Inzwischen gibt es für nahezu alle Leuchten Energiesparbirnen, die um ein Vielfaches weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Glühbirnen. Und: Leere Räume müssen nicht erhellt sein, da gibt es keine Ausreden.

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Jürg Studerus ist Senior Communications Manager bei Corporate Responsibility.
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