Kundgebung200 Demonstrierende fordern in Bern «Hände weg von Venezuela»
SDA
4.1.2026 - 15:59
Die Spontankundgebung vom Sonntagnachmittag stand unter dem Motto "Hände weg von Venezuela".
Keystone
Rund 200 Menschen haben am Sonntag in Bern gegen die US-Intervention in Venezuela demonstriert. Sie forderten «die sofortige Verurteilung dieser völkerrechtswidrigen Aggression», wie es in einem Aufruf hiess.
Keystone-SDA
04.01.2026, 15:59
SDA
Sie trugen Transparente mit Aufschriften wie «Trump-Terror» oder «Fuera yanquis de América Latina» (Yankees, raus aus Lateinamerika), wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. «Hoch die internationale Solidarität», skandierten die Teilnehmenden.
Ziel des Angriffs seien die US-Kontrolle über das Erdöl Venezuelas und die Stärkung der geopolitischen Macht in der Region, hiess es im Aufruf. Der Angriff richte sich gegen alle Länder der Region, die sich dem Imperialismus entgegenstellten.
Die Spontankundgebung stand unter dem Motto «Hände weg von Venezuela». Dazu aufgerufen hatten mehr als ein Dutzend Organisationen, darunter die Partei der Arbeit Bern, die Kommunistische Jugend Bern, die Vereinigung Schweiz Kuba sowie mehrere propalästinensische Organisationen.
In Bern sind Spontankundgebungen als Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis innert 48 Stunden möglich. Eine Bewilligung braucht es nicht. Es besteht lediglich eine Meldepflicht. Am Samstag hatten auch in Genf einige Dutzend Menschen gegen den Angriff demonstriert.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
12.01.2026
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt
Unruhen im Iran. Und: Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich. Teheran droht mit Gegenschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte, sollten diese die Proteste unterstützen. Das autoritäre Regime reagiert damit am Sonntag auf Berichte über mögliche US-Angriffe. US-Präsident Donald Trump sichert den Menschen auf den Strassen Unterstützung zu.
11.01.2026
Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China
Ob das gefalle oder nicht: US-Präsident Donald Trump hat seinen Gebietsanspruch auf Grönland bekräftigt. «Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben», sagte der Republikaner am Freitag im Weissen Haus. Dafür würde er gerne einen Deal machen und kündigte an, dies notfalls auch «auf die harte Art und Weise» durchzusetzen, um Grönland zu verteidigen.
10.01.2026
Trump: «Der Iran will verhandeln»
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt
Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China