Auf manchen Bahnstrecken wird es zeitlich eng beim Umstieg

uri

8.5.2019

Bauarbeiten am Schienennetz sorgen nach dem Fahrplanwechsel für Beeinträchtigungen. (Archiv)
Bild: Keystone

Mit dem Fahrplanwechsel 2020 erweitert die SBB ihr Angebot. Doch nicht alles wird besser für die Kunden: Auf bestimmten Strecken muss man im nächsten Jahr öfter umsteigen oder sich ordentlich beeilen.

Die SBB verbreitert mit dem Fahrplan 2020 ihr Angebot – sowohl regional, national als auch international. Ausbau und die Sanierung des Streckennetzes sorgen aber auch für Beeinträchtigungen.

Aufgrund von Bauarbeiten am Flughafen Zürich können hier etwa nicht mehr alle Direktverbindungen angeboten werden. Dementsprechend sei ein Umstieg auf eine S-Bahn notwendig und «eine verlängerte Fahrtzeit in Kauf zu nehmen», wie Alessandra Celozzi vom SBB-Bereich «Fahrplan und Netzdesign» «20 Minuten» sagte.



Zum technisch bedingten Wegfall der Direktverbindung Bern-Paris kommen laut Michel Berchtold, Regionenleiter SBB, anstehende Unterhaltsarbeiten beim Schienennetz. Diese versuche man aber in die Sommerzeit zu legen, um damit möglichst wenige Pendler zu treffen, erklärte Berchthold «20 Minuten». Es werde aber sicher Baustellen im Mittelland, in der Zentral-und der Ostschweiz geben. Derzeit prüfe man, ob es einen speziellen Baustellen- oder Sommerfahrplan brauche.

Laut Celozzi sei es nicht immer möglich, die Baustellen durch Reserven aufzufangen: «Es kann sein, dass Anschlüsse sehr eng werden.» Das treffe etwa auf der Strecke zwischen Basel und Olten zu, wo die Geleise von Ende Dezember an auf vier Spuren ausgebaut werden.

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