Trump, Merkel und Chinas Nummer zwei kommen nach Davos

tjb

14.1.2020 - 14:43

Das WEF lockt auch mit der 50. Ausgabe illustre Gäste in die Bündner Berge. Neben US-Präsident Donald Trump werden Angela Merkel, UNO-Generalsekretär Guterres und Chinas stellvertretender Premier anreisen.

Ein prominenter Besucher des World Economic Forums in Davos hat sein Kommen schon angekündigt: Donald Trump. Nun ist auch klar, wer sich ausser dem US-Präsidenten kommende Woche noch in Davos einfinden wird – das WEF hat heute Dienstag seine Gästeliste bekanntgegeben.

Han Zheng, Chinas stellvertretender Ministerpräsident, wird ebenso nach Davos reisen wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sowie die Premierminister Italiens und Spaniens, Giuseppe Conte und Pedro Sanchez. Und auch Ursula von der Leyen, frischgebackene Präsidentin der EU-Kommission, wird am Wirtschaftsgipfel dabei sein. Die Schweiz wird durch gleich alle sieben Bundesräte vertreten sein. 

Angesichts der jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Iran war lange spekuliert worden, ob auch Vertreter des iranischen Regimes nach Davos reisen werden und dort auf Donald Trump treffen könnten. Doch auf der offiziellen Teilnehmerliste fehlt nun der Name des iranischen Aussenministers Mohammad Javad Zarif. 

Greta und Wirtschaftsgrössen erwartet

Bereits früher wurde bekannt, dass auch Klimaaktivistin Greta Thunberg wieder in Davos sein wird. Sie dürfte sich vielleicht auch zu den Demonstranten gesellen, die am Mittwoch eine Kundgebung gegen das WEF in Davos planen.

Neben den Oberhäuptern vieler Nationen sind auch die Chefs zahlreicher internationaler Organisationen in Davos vertreten. Allem voran UNO-Generalsekretär Antonio Guterres. Und auch der Karitalina Georgieva vom Währungsfonds, Christine Lagarde von der Europäischen Zentralbank und Reboerto Azevêdo von der Welthandelsorganisation werden in Davos mit von der Partie sein.

Und schliesslich sind neben Finanzinstitutionen auch humanitäre Organisationen vertreten, vor allem das Word Food Program mit Direktor David Beasley und das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge mit Filippo Grandi.

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