AktuellÜberschwemmungen in Brasilien – mehr als 20 Tote
SDA
24.2.2026 - 19:07
Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Zivilschutzes helfen im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais an der Stelle, an der Häuser aufgrund von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in Juiz de Fora eingestürzt sind. Foto: Silvia Izquierdo/AP/dpa
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Nach heftigen Regenfällen im Südosten Brasiliens sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Die Grossstadt Juiz de Fora rief den Katastrophenfall aus, setzte den Unterricht an allen kommunalen Schulen aus und liess nach mindestens 45 Vermissten suchen, wie unter anderem das Nachrichtenportal «G1» unter Berufung auf die Stadtverwaltung berichtete. Nach vorläufigen Angaben starben allein dort mindestens 16 Menschen.
Keystone-SDA
24.02.2026, 19:07
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Auch in der rund 100 Kilometer entfernten Stadt Ubá kamen laut Stadtverwaltung sechs Menschen infolge der Regenfälle ums Leben. Dort trat ein Fluss über die Ufer und überflutete zentrale Strassen. Die hügelige Topografie der Region begünstigt bei Starkregen Erdrutsche und Überschwemmungen. Weitere Niederschläge wurden vorhergesagt.
Stadt erlebt regenreichsten Februar seit Beginn der Messungen
«Es ist der regenreichste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer Niederschlagsmenge, die bereits mehr als doppelt so hoch ist wie für diesen Monat erwartet», sagte die Bürgermeisterin von Juiz de Fora, Margarida Salomão. Die Stadt befinde sich in einer «kritischen» Situation. Mehr als 400 Menschen hätten wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen müssen. Die Behörden riefen eine dreitägige Staatstrauer aus.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ordnete die sofortige Mobilisierung der Bundesregierung an. «Ich möchte den Familien, die ihre Häuser und, was noch schlimmer ist, ihre Angehörigen verloren haben, mein tiefstes Mitgefühl aussprechen», teilte Lula über die Plattform X mit.
Freundin am Grossglockner erfroren – Alpinist vor Gericht
Gut ein Jahr nach dem Tod einer 33-jährigen Frau auf dem Berg in Österreich steht ihr Freund vor Gericht. Der heute 37-jährige Mann muss sich am Donnerstag vor dem Landesgericht Innsbruck wegen des Vorwurfs der grob fahrlässigen Tötung verantworten.
19.02.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
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