CS verstärkt Superreichen-Geschäft mit Top-Banker

SDA/awp/dor

14.10.2020 - 05:28

Der CS-Hauptsitz am Paradeplatz in Zürich.
Bild: Keystone/Gaetan Bally

Die Credit Suisse verstärkt ihr Geschäft mit vermögenden Unternehmenskunden mit Christian Meissner, dem früheren Investmentbanking-Chef der Bank of America.

Die Credit Suisse (CS) erhält einen prominenten Zugang. Christian Meissner, ehemaliger Chef des Investment Banking der Bank of America, übernimmt eine Führungsposition im Geschäft mit vermögenden Kunden bei der Grossbank.

Meissner werde Co-Leiter des International Wealth Management Investment Banking Advisory (IWM IBA) und Vice Chairman Investment Banking, hiess es am Dienstagabend in einer Pressemitteilung der CS. Aus diesem Grund trete er per sofort aus dem Verwaltungsrat von Julius Bär zurück, gab Julius Bär bekannt. Meissner war erst vor sechs Monaten in den Verwaltungsrat der Zürcher Bank gewählt worden.

Der 1969 geborene Meissner stösst per 26. Oktober zur Credit Suisse. Gemeinsam mit Babak Dastmaltschi, dem Chairman Strategic Clients IWM und Co-Leiter IWM IBA, werde er die Umsetzung der Strategie für vermögende Unternehmerkunden vorantreiben. Als Vice Chairman Investment Banking werde der Österreicher auf seine langjährigen Unternehmens- und Private-Equity-Beziehungen weltweit zurückgreifen können, hiess es weiter. Der Österreicher werde vom Standort Zürich aus tätig sein.

Meissner war von 2010 bis 2019 für die Bank of America Merrill Lynch (heute Bank of America) tätig, wo er zuletzt die Funktion Head of Global Corporate and Investment Banking innehatte. Davor arbeitete er in verschiedenen leitenden Positionen für Nomura, Lehman Brothers und Goldman Sachs. Ab 2019 war er als selbständiger Unternehmer tätig.

Als Nachfolger von UBS-Konzernchef Ermotti gehandelt

Meissners Name war bei der Nachfolge von UBS-Konzernchef Sergio Ermotti ebenfalls genannt worden. Die UBS entschied sich dann für Ralph Hamers, der sein Amt am 1. November 2020 antritt.

Zurück zur Startseite