TourismusHotellerie verzeichnet fast 44 Millionen Übernachtungen
SDA
25.2.2026 - 12:14
Fast 44 Millionen Übernachtungen verzeichnete die Hotellerie im Jahr 2025. Hier Gäste auf dem Jungfraujoch. (Archivbild)
Keystone
Die Schweizer Hotellerie hat im Jahr 2025 einen neuen Rekord erzielt. Mit insgesamt 43,9 Millionen Logiernächten wurde der höchste je gemessene Wert erreicht. Damit übertrifft die Branche das Vorjahr deutlich.
Keystone-SDA
25.02.2026, 12:14
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Das zeigen die am Mittwoch publizierten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). Bereits Ende Januar hatte das BFS im Rahmen einer ersten Schätzung signalisiert, dass ein neuer Höchststand erreicht worden war.
Gegenüber dem Vorjahr entspricht das Ergebnis einem Wachstum von 2,6 Prozent. Im Vergleich zu 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, ist es gar ein Plus von 11 Prozent.
Breit abgestütztes Wachstum
Getragen wurde das Wachstum sowohl von inländischen als auch von ausländischen Gästen. Rund 21 Millionen Übernachtungen entfielen auf Reisende aus der Schweiz (+1,4 Prozent). Besonders gefragt waren Städtereisen, während Aufenthalte in Bergregionen und ländlichen Gebieten leicht rückläufig waren.
Aus Europa wurden 12,7 Millionen Logiernächte registriert (+3,9 Prozent), was einem Marktanteil von 29 Prozent entspricht. Die Fernmärkte kamen insgesamt auf 23 Prozent der Übernachtungen.
Vor allem die Nachfrage aus den USA legte um 5 Prozent zu. Die asiatischen Märkte erholten sich zwar leicht, lagen aber weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2019 (-18 Prozent).
Für 2026 rechnet Schweiz Tourismus mit einem weitgehend stagnierenden Tourismusjahr. Angesichts der hohen Nachfrage rückt laut Direktor Martin Nydegger die gezielte zeitliche und räumliche Steuerung der Gäste sowie eine nachhaltige Entwicklung stärker in den Fokus.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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