Presseschau zum EM-Traumstart Ein «Schweizer Uhrwerk mit kleinen Aussetzern»

tbz

16.6.2024

Das Round-Up nach dem phänomenalen Nati-Sieg gegen Ungarn

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Die Schweiz brilliert gegen Ungarn, Kroatien bleibt gegen Spanien ohne Fortüne und Italien schlägt Albanien trotz eines schnellen Gegentreffers.

16.06.2024

Die Schweizer Nati brilliert beim EM-Auftaktspiel gegen Ungarn über weite Strecken. Von der europäischen Presse gibt es Lob für Captain Xhaka und Trainer Yakin. Die Presseschau nach dem 3:1-Sieg in Köln.

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16.6.2024

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Schweizer Nati gewinnt zum EM-Auftakt gegen Ungarn mit 3:1.
  • Die europäische Presse lobt das Schweizer Team und hebt dabei Captain Granit Xhaka und Trainer Murat Yakin heraus.

Schweiz

«Oh, was für ein Spiel! Was für ein Start! Was für ein Ende! Und was für ein Zittern, bis Breel Embolo den Match für die Schweiz gegen die Ungarn mit dem 3:1 in der Nachspielzeit entscheidet!» Tages-Anzeiger.

«Murat Yakin überrascht beim Auftaktspiel mit zwei Startelf-Änderungen. Aber der Startelf-Poker geht so richtig auf! Aebischer, Duah und Embolo treffen und bringen der Nati verdient die ersten drei Punkte dieser EM.» Blick.

«Yakins überraschende Rochade geht auf: Ein Trio trifft beim aussergewöhnlichen Schweizer EM-Auftakt. Die unerwarteten personellen Entscheidungen des Nationaltrainers Murat Yakin erweisen sich als richtig.» Neue Zürcher Zeitung.

Andreas Böni: «Sieger Yakin ist ein irrer Zocker – aber es gibt auch drei Verlierer»

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15.06.2024

Deutschland

«Ein Schweizer Uhrwerk mit kleinen Aussetzern. Granit Xhaka rettet seine überragende Bundesliga-Form zur EM und reisst sein ganzes Team mit. Nicht mal eine verlorene Bandage konnte die Eidgenossen stoppen.» Der Spiegel.

Breel Embolo verliert kurz vor dem entscheidenden 3:1 eine Bandage, die auf dem Rasen liegen bleibt (hinten links).
Breel Embolo verliert kurz vor dem entscheidenden 3:1 eine Bandage, die auf dem Rasen liegen bleibt (hinten links).
KEYSTONE

«War das ein Trainersieg? Murat Yakin hatte sich taktikschachartig was ausgedacht für den Euro-Auftakt seines Teams, und das war so dermassen komplett und granatenmässig aufgegangen, wie es in so einem Trainerleben nicht alle Tage passiert.» 11 Freunde.

«Aebischer, Duah, Embolo und Xhaka: Beim verdienten Schweizer EM-Auftaktsieg gegen Ungarn stechen mehrere individuelle Geschichten heraus. Im Duell mit Deutschland dürfte es um den Gruppensieg gehen.» Süddeutsche Zeitung.

«Die Schweiz will sich vor niemandem verstecken. Nach dem stabilen Auftritt zum EM-Auftakt sind die Chancen gross, dass die Eidgenossen eine Runde weiterkommen. Das Team ist selbstbewusst – und hat plötzlich auch noch einen gefährlichen Sturm.» Frankfurter Allgemeine Zeitung.

«Im direkten Duell der nächsten beiden deutschen Gruppengegner setzt sich die Schweiz gegen Ungarn durch. Nach einer souveränen ersten Hälfte braucht das Team von Trainer Yakin aber Glück.» Die Welt.

Nati-Captain Granit Xhaka (rechts) jubelt mit EM-Überraschung Kwadwo Duah.
Nati-Captain Granit Xhaka (rechts) jubelt mit EM-Überraschung Kwadwo Duah.
IMAGO/Laci Perenyi

Frankreich

«Die Schweiz dominiert Ungarn im zweiten Spiel der Euro 2024. Der Erfolg der Nati trägt die Handschrift ihres Trainers Murat Yakin. Er überraschte die Welt, indem er den Stürmer von Ludorogets, Kwadwo Duah, in seinem erst zweiten Länderspiel für die Schweiz einsetzte.» L'Équipe.

«Die Nati startet perfekt in die EM 2024. Nach einer von der Schweiz dominierten ersten Halbzeit glaubten die Ungarn, wieder ins Spiel zu kommen, doch die Nati versetzte ihnen in der Nachspielzeit den Todesstoss.» Le Parisien.

Ein Plan, der aufgeht: Murat Yakin setzt gegen Ungarn auf Michel Aebischer.
Ein Plan, der aufgeht: Murat Yakin setzt gegen Ungarn auf Michel Aebischer.
KEYSTONE

Grossbritannien

«Eine unglaubliche Leistung von Granit Xhaka. Der ehemalige Arsenal-Star zeigte im Mittelfeld eine starke Leistung, die nötig war, um die Ungarn zu besiegen. Die Schweiz hat es geschafft, am Ende 20 Minuten lang einzuschlafen. Aber sie zeigen, dass sie einen Kader haben, der mit vielen Waffen ausgestattet ist, die sie in diesem Turnier sehr gut machen können.» Daily Mail.

«Die Schweiz siegte in Köln mit 3:1, aber meine Güte, am Schluss haben sie am eigenen Überleben festgeklammert. Nach 60 Minuten dominanten Fussballs schien die stilvolle Mannschaft von Murat Yakin dank der Treffer von Kwadwo Duah und Michel Aebischer in der ersten Halbzeit alles im Griff zu haben. Doch die Ungarn halbierten den Rückstand nach 66 Minuten und drängten anschliessend auf den Ausgleich. Leider kam es nicht dazu. Die Schweiz erzielte in der Nachspielzeit durch Breel Embolo den dritten Treffer.» The Scotsman.

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