Transfer-Ticker: St. Gallen übernimmt Itten definitiv

24.6.2018 - 16:00, Teleclub

Cedric Itten verlässt den FC Basel und wechselt nach St. Gallen.
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Mit unserem Transfer-Ticker verpassen Sie keinen wichtigen Wechsel. Aber natürlich servieren wir Ihnen auch die brühwarmen Gerüchte. Alles kurz und knackig.


St. Gallen übernimmt Itten definitiv

Der FC St.Gallen übernimmt den 21-jährigen Stürmer Cedric Itten definitiv vom FC Basel. Für die Rückrunde der letzten Saison haben ihn die Ostschweizer von Basel ausgeliehen. Jetzt bekommt Itten vom FCSG einen bis Sommer 2021 gültigen Vertrag mit einer Option auf eine Verlängerung.

In den bislang 16 Spielen für St. Gallen in der Super League brachte es Itten auf fünf Tore und zwei Assists. Die ersten beiden Tore glückten ihm am 17. Februar just beim 2:0-Auswärtssieg gegen Basel.

Sion-Youngster Cunha wechselt zu RB Leipzig

Nach einem Jahr in der Super League wechselt Mateus Cunha in die Bundesliga. Der 19-jährige brasilianische Stürmer von Sion unterschreibt mit Leipzig einen Vertrag bis 2023.

Cunha gehörte in der abgelaufenen Saison zu den auffälligeren Figuren in der höchsten Schweizer Liga. Für Sion gelangen dem vom Coritiba FC geholten Angreifer zehn Tore und acht Assists. 

Die Super League verliert mit Mateus Cunha eine grosse Attraktion.
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Gemäss verschiedenen Quellen liegt die Ablösesumme bei rund 15 Millionen Euro. Damit wäre Cunha der viertteuerste Transfer eines Super-League-Spielers ins Ausland nach jenen der Basler Breel Embolo (ca. 22,5 Mio./zu Schalke), Manuel Akanji (21,5/zu Dortmund) und Mohamed Salah (16,5/zu Chelsea). Ofenbar soll eine Vertragsklausel dem FC Sion im Optimalfall nochmals einen zweistelligen Millionenbetrag in die Kasse spülen.

Die Verpflichtung Cunhas passt zur Ausrichtung Leipzigs, junge Perspektivspieler für durchaus viel Geld zu engagieren. Für Ralf Rangnick, den Sportchef des Sechsten der letzten Bundesliga-Saison, handelt es sich beim dritten Neuzuzug der Transferperiode um einen «hochinteressanten Stürmer, der mit seinem Alter, seiner Schnelligkeit und seinem Offensivdrang sehr gut in unsere Philosophie passt».


Nainggolan kündigt Wechsel zu Inter an

Romas Mittelfeld-Ass Radja Nainggolan steht unmittelbar vor dem Wechsel zu Inter Mailand. Der 30-jährige Belgier hat den Transfer nun höchstpersönlich angekündigt. «Ich habe die Roma und ihre Fans immer in meinem Herzen getragen, aber der Klub wollte mich verkaufen», wird Nainggolan von der «Gazzetta dello Sport» zitiert. «Inter hat mich mehr gewollt als alle anderen. Ich werde nun Luciano Spalletti wieder treffen. Er ist ein grosser Trainer.» Spalletti war vor seinem Amstantritt bei Inter vor einem Jahr selber noch als Coach bei der AS Roma. 

Italienischen Medien zufolge zahlen die Mailänder für Nainggolan eine Ablöse von 24 Millionen Euro. Zudem wechseln Aussenverteidiger Davide Santon und der 18-jährige Mittelfeldspieler Nicolo Zaniolo in die Hauptstadt.

Radja Nainggolan wird aller Voraussicht nach zu Inter Mailand wechseln.
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Van Bommel wird Trainer in Eindhoven

Mark van Bommel wird nach der WM in Russland Trainer von PSV Eindhoven.

Der 41-Jährige, derzeit als Assistent seines Schwiegervaters Bert van Marwijk mit Australien bei der Weltmeisterschaft dabei, erhält beim niederländischen Meister einen Dreijahresvertrag.

Van Bommel tritt die Nachfolge von Phillip Cocu an, der zu Fenerbahçe Istanbul in die Türkei wechselt. Van Bommel war bereits von 1999 bis 2005 und in der Saison 2012/13 als Spieler für Eindhoven aktiv. Der 79-fache niederländische Internationale gewann in dieser Zeit mit PSV vier Meisterschaften.


Nagelsmann macht von Ausstiegsklausel Gebrauch und wechselt zu Leipzig

Julian Nagelsmann wechselt mit dem Ende der Saison 2018/19 innerhalb der Bundesliga von Hoffenheim zu Leipzig. Der 30-Jährige erhält einen bis 2023 gültigen Vertrag. Hier gehts zur Meldung.

Weiler wird FCL-Trainer

Der FC Luzern hat nach dem Abgang von Gerry Seoane einen neuen Trainer gefunden: René Weiler übernimmt das Innerschweizer Team. Hier gehts zur Meldung.

Emre Can wechselt zu Juve

Der ablösefreie Wechsel von Emre Can von Champions-League-Finalist Liverpool zu Juventus Turin ist perfekt. Der nicht für das WM-Aufgebot berücksichtigte deutsche Internationale unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Bei Juventus könnte Can mit seinem Landsmann Sami Khedira das Scharnier im defensiven Mittelfeld bilden.


Leno wechselt zu Arsenal

Der Wechsel von Goalie Bernd Leno vom Bundesligisten Bayer Leverkusen zu Arsenal ist perfekt.

Der 26-jährige Deutsche erhält einen Fünfjahresvertrag bei den Gunners, bei denen mit Granit Xhaka und Stephan Lichtsteiner auch zwei Schweizer Internationale unter Vertrag stehen. Zur Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht. Englische und deutsche Medien berichteten von bis zu 25 Millionen Euro, abhängig von Erfolgsprämien.

Bei Arsenal war zuletzt Petr Cech der Nummer-1-Goalie. Der 36 Jahre alte Tscheche hat für kommende Saison noch einen Vertrag, ebenso sein bisheriger Ersatz David Ospina, der derzeit für Kolumbien an der WM im Einsatz ist. Leno hatte in Leverkusen, wo er sieben Jahre spielte und auf 233 Bundesliga-Einsätze kam, noch einen Vertrag bis 2020.


Mittelfeldspieler Jack Wilshere wird seinen Ende Juni auslaufenden Vertrag mit Arsenal nicht verlängern. Das Eigengewächs spielt seit 17 Jahren für die Londoner.

Bereits im Alter von neun Jahren war Wilshere in die Nachwuchsabteilung von Arsenal gewechselt, nun wird er den Klub mit noch unbekanntem Ziel verlassen. Zu diesem Entschluss kam der 26-Jährige nach intensiven Gesprächen mit den Klubverantwortlichen und mit Arsenals neuem Trainer Unai Emery. Der Spanier tritt bei den Londonern das Erbe von Arsène Wenger an.

«Mein Wunsch, zu bleiben, war so gross, dass ich zuletzt auch bereit gewesen wäre, einen finanziell schlechter dotierten neuen Vertrag zu unterschreiben», schrieb Wilshere auf Instagram.

Thanks for the memories 💙

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Als grosses Talent gehandelt wurde Wilshere seit seinem Premier-League-Debüt mit Arsenal im Alter von 16 Jahren immer wieder von schweren Verletzungen gebremst. Insgesamt betritt er 198 Pflichtspiele für die «Gunners» und erzielte dabei 14 Tore. Für welchen Klub der 34-fache englischen Internationale, der nicht für die WM in Russland berücksichtigt wurde, künftig spielen wird, ist offen.

St. Gallen holt Verstärkung

Der 24 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler Jordi Quintilla unterschreibt einen bis im Sommer 2020 gültigen Vertrag. Der Spanier spielte zuletzt beim Puerto Rico FC in der North American Soccer League.

Liverpool und Roma offenbar an Sommer interessiert

Mit seinen Glanztaten brachte Yann Sommer am Sonntag die Brasilianer zum Verzweifeln. Nur beim Traumtor von Coutinho war der Nati-Goalie machtlos. Sommers starke Leistung fand offenbar nicht nur in der Schweiz Anerkennung. Wie «Bild» berichtet, ist der FC Liverpool an der Schweizer Nummer 1 interessiert. Sommer sei schon seit drei Jahren ein Thema bei den Reds, jetzt könnte Jürgen Klopp, der den Gladbach-Goalie aus der Bundesliga kennt, ernst machen. Dass Liverpool auf der Suche nach einem neuen Torhüter ist, ist kein Geheimnis.

Yann Sommer weckt Begehrlichkeiten.
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Ganz oben auf der Liste soll bei Liverpool aber Brasilien-Goalie Alisson stehen, der auch von Real Madrid und Chelsea umworben wird. Die Zeitung «Express», die Gladbach nahe steht, bringt deshalb bei Yann Sommer auch die AS Roma ins Spiel. Denn auch die Italiener bräuchten einen neuen Keeper, sollte Alisson tatsächlich wechseln. «Sommer gilt in der Ewigen Stadt als einer der heissen Kandidaten für den Job», schreibt «Express».

Vor einem Monat liess Sommer verlauten, dass er sich aktuell einen Wechsel nicht vorstellen könne, obwohl er gegen Ende der Saison sogar Mobbing-Opfer einiger Gladbach-Fans wurde (Bluewin berichtete). «Ich mache ich mir da gar keine Gedanken. Ich bin glücklich hier», zitierte ihn «Express» im Mai. Sommer spielt seit 2014 in Mönchengladbach und hat beim Bundesligisten noch einen Vertrag bis 2021. Der Klub wäre ab einer Ablösesumme von 30 Millionen Euro diskussionsbereit, mutmasst «Bild».

Atlético: Lemar-Transfer fix – Hernandez verlängert bis 2024

Nachdem schon in den vergangenen Tagen bekannt wurde, dass Thomas Lemar von der AS Monaco zu Atlético Madrid wechselt und Antoine Griezmann seinen Vertrag bei den Colchoneros verlängert, schliessen die Madrilenen mit dem nächsten Franzosen einen Deal ab: Auch Lucas Hernandez verlängert seinen Kontrakt, der Linksverteidiger unterschreibt bis 2024. Mehr dazu hier.


Xamax holt Schaffhausens Topskorer

Super-League-Aufsteiger Neuchâtel Xamax verpflichtet den Stürmer Tunahan Cicek vom FC Schaffhausen. Der 26-jährige schweizerische-türkische Doppelbürger unterschrieb bei den Neuenburgern einen Zweijahresvertrag. Sein Kontrakt mit Schaffhausen läuft Ende Monat aus.

Cicek war in der abgelaufenen Saison mit 21 Toren der zweitbeste Torschütze der Challenge League hinter dem Xamaxien Raphaël Nuzzolo (26 Tore). Als U21-Spieler des FC St. Gallen war er 2010/11 zu vier Kurz-Einsätzen in der Super League gekommen.

Sion verpflichtet Senegalesen

Der FC Sion hat den Senegalesen Moussa Kalilou Djitté verpflichtet. Der 19-jährige Stürmer, der der senegalesischen U23-Nationalmannschaft angehört, spielte zuletzt in seinem Heimatland in der obersten Liga für NGB Niary Tally.

Radiosender aus Stoke verrät, wohin Shaqiri wechselt

Gemäss dem englischen Radiosender «The Hitmix 107.5 FM» ist jetzt klar, wohin Xherdan Shaqiri wechseln wird. Demnach hat Liverpool die Ausstiegsklausel für den Nati-Star gezogen und kauft Shaqiri für 14,5 Millionen Euro von Stoke City. Der Transfer soll aber erst nach der WM über die Bühne gehen. Dann soll der Schweizer den Medizintest absolvieren und einen langfristigen Vertrag an der Anfield Road unterschreiben. 


Griezmann bleibt Atlético Madrid treu

Antoine Griezmann bleibt bei Atlético Madrid. Der 27-jährige französische Stürmer beendete mit einem Tweet die wochenlangen Spekulationen um seine Zukunft vor Frankreichs erstem WM-Einsatz vom Samstag gegen Australien.


Griezmann bindet sich damit an jenen Klub, bei dem er inzwischen seit vier Jahren spielt. Jüngst holte er mit Atlético Madrid den Sieg in der Europa League.

Mehrere europäische Spitzenklubs waren an Griezmann interessiert, darunter auch der FC Barcelona. Sie wollten den französischen Internationalen vor dem 1. Juli verpflichten, da sich ab diesem Datum seine Ablösesumme auf 200 Millionen Euro verdoppelt.

Antoine Griezmann bleibt Atlético Madrid treu.
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Kamberi kehrt nicht zu GC zurück

Florian Kamberi kehrt nicht zu den Grasshoppers zurück. Nach seiner halbjährigen Leihe wechselt er nun mit einem Vertrag bis Ende Saison 2020/21 zum schottischen Erstligisten Hibernian Edinburgh.

Der 23-jährige Stürmer war 2014 vom FC Rapperswil-Jona zum GC-Nachwuchs gestossen und schaffte später den Sprung in die erste Mannschaft.

In Schottland erzielte der ehemalige Schweizer Nachwuchs-Internationale, der vor seiner Leihe nach Schottland bereits an den Karlsruher SC ausgeliehen war, in 14 Spielen 9 Tore. Die Saison mit Hibernian beendete er im 4. Rang.

Florian Kamberi bleibt bei Hibernian Edinburgh.
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Griezmann: «Ich habe mich entschieden»

Wechselt Antoine Griezmann zu Barcelona oder bleibt er bei Atlético Madrid? «Ich habe mich entschieden», sagt der französische Torjäger auf einer Pressekonferenz der Nationalmannschaft in Russland. Aber: «Heute ist nicht der richtige Zeitpunkt noch sind wir am richtigen Ort, um zu sagen, wie es aussieht».

Verschiedene Medien berichteten schon vor Wochen, dass Barça bereit ist, Griezmanns Ausstiegsklausel von angeblich 100 Millionen Euro zu zahlen. In Spanien und Frankreich ist man sich aber sicher, dass Griezmann bei den Colchoneros bleiben wird. Bei Atlético hat er noch einen Vertrag bis 2022.

«Ich weiss, dass viele auf meine Entscheidung gewartet haben. Aber ich werde sie heute nicht enthüllen», sagt der Stürmer. Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps verrät immerhin: «Er bleibt in Spanien, macht euch keine Sorgen.»

Atlético und Monaco über Lemar-Wechsel einig

Der französische Nationalspieler Thomas Lemar steht vor einem Wechsel von AS Monaco zum spanischen Spitzenclub Atlético Madrid.

Beide Vereine seien sich grundsätzlich über den Transfer des Mittelfeldspielers einig, teilten die Monegassen und Madrilenen am Dienstagabend mit. In den kommenden Tagen sollen die restlichen Details geklärt werden. Der 22-jährige Lemar, der den achtfachen französischen Meister bereits in der Vorsaison verlassen wollte, hat noch einen laufenden Vertrag bis 30. Juni 2020.

Die Ablösesumme soll nach Medienberichten rund 60 Millionen Euro betragen. Lemar erzielte in der abgelaufenen Saison für Monaco in 38 Pflichtspielen drei Tore und zehn Assists. Er spielt seit 2015 in Monaco. Die Verkündung des Transfers erfolgte auch jetzt schon, um Lemar bei der Weltmeisterschaft in Russland von jeglichen Spekulationen fernzuhalten. 



Spaniens Nati-Coach Lopetegui wird neuer Real-Trainer

Real Madrid findet den Nachfolger für den abgetretenen Zinédine Zidane. Der spanische Nationalcoach Julen Lopetegui wechselt nach der WM zum Champions-League-Sieger.

Real Madrid bestätigte, dass Lopetegui einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Der 51-jährige frühere Goalie trainierte verschiedene Junioren-Nationalteams Spaniens und den FC Porto, bevor er 2016 Coach der A-Nationalmannschaft wurde. In den kommenden Wochen wird er versuchen, die Spanier zum zweiten WM-Titel zu führen.

Zidane hatte nach dem gewonnenen Champions-League-Final gegen Liverpool überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Der spanische Nationalcoach Julen Lopetegui wechselt nach der WM zum Champions-League-Sieger.
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Omlin wechselt zum FCB

Der Torhüter Jonas Omlin wechselt innerhalb der Super League von Luzern zum FC Basel. Der 24-jährige Obwaldner einigt sich mit dem Tabellenzweiten der abgelaufenen Saison auf einen Vierjahresvertrag.

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Mehrere Teams nehmen Seferovic ins Visier

Haris Seferovic hatte bei Benfica Lissabon einen tollen Einstand. Doch schon nach wenigen Spielen zeichnete sich ab, dass es für ihn nicht einfach werden würde. Und genau so kam es, Seferovic wurde so gut wie nie eingesetzt und deshalb wird er sich nach der WM trotz Vertrag bis 2022 wohl einem neuen Verein anschliessen.

Für Benfica, das mit Facundo Ferreyra bereits einen neuen Stürmer verpflichtet hat, würde sich das auch lohnen, schliesslich kam Seferovic ablösefrei und jetzt ist die Rede von 10 Millionen Euro Ablöse. VfL Wolfsburg soll seine Fühler ausgestreckt haben, laut «O Jogo» sind aber auch zwei Premier-League-Teams am 26-jährigen Schweizer interessiert. Es soll sich um West Ham United und Brighton & Hove Albion handeln.

Mehrere Teams sollen an Seferovic interessiert sein.
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Öffnet ein geplatzter 65-Mio-Deal Shaqiri die Liverpool-Tür?

Am Donnerstagabend schien der Transfer von Nabil Fekir zum FC Liverpool schon fix. Französische und englische Medien berichteten, dass der Wechsel des Lyon-Captains kurz vor dem Abschluss stehe. Bilder mit Fekir im Trikot der Reds machten die Runde, der 24-jährige Offensivspieler soll in Liverpool auch schon den Medizintest absolviert und seine Trikotnummer ausgewählt haben. Am Freitag dann die überraschende Wende: Lyon liess verlauten, dass die Berichte über den Transfer falsch seien. Die Klubs hätten sich nicht gefunden. Liverpool bot Berichten zufolge 65 Millionen Euro, die Franzosen wollten mehr. Fekir wird definitiv nicht zum Champions-League-Finalisten wechseln.

Nabil Fekir wird nicht wie erwartet nach Liverpool wechseln. Holen sich die Reds nun Xherdan Shaqiri?
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Xherdan Shaqiri wird sich womöglich ins Fäustchen gelacht haben. Der Schweizer könnte nach dem geplatzten Fekir-Deal nämlich zu Liverpools Transferziel Nummer 1 werden. Laut der englischen Zeitung «Guardian» wollen die Reds Shaqiris Ausstiegsklausel bei Stoke City aktivieren und den Nati-Kicker für rund 14,5 Millionen Euro an die Anfield Road holen. Der Transfer stehe sogar schon unmittelbar bevor, heisst es. Shaqiri selbst hält sich bedeckt. «Meine Berater schauen für meine Zukunft, ich konzentriere mich voll auf die Nationalmannschaft», sagt er gegenüber «Blick». Ein (viel verratendes?) Schmunzeln kann sich der Zauberwürfel nach der Liverpool-Frage aber nicht verkneifen...

Wo Shaqiris Zukunft liegt, wird wohl erst nach dem WM-Abenteuer der Schweizer feststehen. Die Nati ist heute Montag in den Flieger nach Russland gestiegen.

350 Millionen für Neymar? Die spinnen in Madrid

Real Madrid bereitet offenbar ein Mega-Angebot für PSG-Star Neymar vor. Wie die britische Zeitung «Sun» berichtet, bieten die Königlichen 350 Millionen Euro für die Dienste des brasilianischen Angreifers.

Neben der immensen Ablösesumme müssten die Madrilienen aber auch Neymars Jahresgehalt stemmen, das sich in Paris auf etwa 45 Millionen Euro jährlich beläuft. Es ist fraglich, ob sich Real das leisten kann, da in Cristiano Ronaldo bereits ein weiterer absoluter Spitzenverdiener in Madrid unter Vertrag steht.

Zuletzt wurde aber auch über einen Abgang des Portugiesen spekuliert. Möglich, dass die Madrilenen Ronaldo durch Neymar ersetzen wollen. Der Brasilianersoll dem «Sun»-Bericht zufolge zudem Teil einer gross angelegten Werbeaktion werden, in der Real von Ausrüster Adidaszu Nike wechselt.

Der «Mirror» berichtet noch von einer weiteren Option. Demnach könnte Real Thomas Tuchels Paris auch ein Tauschgeschäft anbieten, in dem Gareth Bale ein Bestandteil ist. Auch um den Waliser halten sich hartnäckig Wechselgerüchte.

Wird Neymar nach der WM bei einem neuen Arbeitgeber anheuern?
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Die Social-Media-Manager einiger Fussballklubs liefern sich schon seit längerer Zeit einen Kampf, wer den neuen Spieler am kreativsten vorstellen kann. Die AS Roma setzt nach der Verpflichtung von Atalantas Bryan Cristante aber mal ein dickes Ausrufezeichen! Wer kann das noch toppen?


Der 23-jährige Cristante ist im zentralen Mittelfeld zuhause und hat bislang fünf Spiele für Italiens Nationalmannschaft bestritten. Roma leiht Cristante bis zum 30. Juni 2019 für eine Gebühr von 5 Millionen Euro aus und wird ihn anschliessend für eine Ablöse von weiteren 15 Millionen fix übernehmen. Sein Vertrag wird dann bis 2023 laufen.

Juve hat offenbar Buffon-Nachfolger gefunden

Mattia Perin vom CFC Genoa wechselt offenbar für 17 Millionen Franken zu Juventus Turin. Dort wird sich der 25-Jährige mit Wojciech Szezensy um den Platz als Nummer 1 streiten. Egal wer in der kommenden Saison bei Juve zwischen den Pfosten stehen wird, der Druck wird riesig sein. Denn als Buffon-Nachfolger kann man eigentlich nur verlieren.

Fekir-Wechsel zu Liverpool kurz vor Abschluss?

Wie verschiedene Medien berichten, steht der nächste Top-Transfer kurz vor dem Abschluss: Nabil Fekir wechselt offenbar für mehr als 60 Millionen Euro von Lyon zu Liverpool. Laut «L’Équipe» hat der offensive Mittelfeldspieler das WM-Camp der französischen Nationalmannschaft kurzzeitig verlassen und absolviert noch am Freitag den Medizintest beim Champions-League-Finalisten. 

Alles nur eine Ente? Lyon lässt am Freitagvormittag über Twitter verlauten, dass die Gerüchte um Fekirs Abgang nicht wahr seien. Ist das nun die Wahrheit? Oder wollen die Franzosen nur pokern? Wir bleiben dran...


Der 24-jährige Fekir führte Lyon als Captain mit 18 Toren und 7 Assists in der Ligue 1 auf Platz 3 und damit in die Champions League. 

Liverpools Interesse an Shaqiri

Neben mehreren anderen englischen Premier-League-Klubs meldet auch der FC Liverpool an Xherdan Shaqiri (26) an. Shaqiri will nach dem Abstieg von Stoke von der Ausstiegsklausel profitieren.

Der Schweizer Internationale machte in den letzten Tagen klar, dass er nicht daran interessiert ist, mit Stoke den Gang in die 2. Liga anzutreten, dass er aber liebend gerne in England bleiben möchte. Damit weckte Shaqiri reges Interesse – bei Tottenham Hotspur, Southampton (mit Manager Mark Hughes, der Shaqiri nach Stoke geholt hatte) und jetzt auch Liverpool.

Liverpools Trainer Jürgen Klopp erachtet den dribbelstarken Shaqiri als einen, der an der Seite von Mohamed Salah und Roberto Firmino ein Gewinn darstellen könnte.

Der FC Liverpool war schon im Sommer 2014 nahe dran, Flügelstürmer Shaqiri von Bayern München zu übernehmen. Gemäss Shaqiri blockierte damals aber der FC Bayern den Transfer. Ein halbes Jahr später, das Shaqiri mehrheitlich auf der Ersatzbank verbrachte, wechselte der Schweizer von den Bayern zu Inter Mailand.

Liverpool nahm zuletzt von Monaco schon den Mittelfeldspieler Fabinho unter Vertrag und möchte auch die Verpflichtung von Nabil Fekir (Lyon) noch vor dem WM-Start unter Dach und Fach bringen.

Manchester United schnappt gleich doppelt zu – für 80 Millionen

Manchester United hat die ersten Transfers für die kommende Saison perfekt gemacht. Der Brasilianer Fred wechselt vom ukrainischen Club Schachtjor Donezk zu den Red Devils. Nach Informationen britischer Medien soll der Club für den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler, der in Brasiliens WM-Aufgebot steht, umgerechnet knapp 60 Millionen Euro bezahlen.

Ausserdem zieht es den portugiesischen U21-Nationalspieler Diogo Dalot vom FC Porto zum englischen Rekordmeister. Der 19-jährige Verteidiger erhält bei ManUtd einen Fünfjahresvertrag mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Britischen Medienberichten zufolge soll der Wechsel den Premier-League-Verein rund 20 Millionen Euro kosten.



«Bild»: Nagelsmann gibt Real einen Korb

Die Suche nach dem Nachfolger von Zinedine Zidane läuft bei Real Madrid auf Hochtouren. Und offenbar müssen die Königlichen einen Kandidaten schon mal von der Wunschliste streichen. Wie die «Bild» berichtet, hat Real nämlich bei Julian Nagelsmann angeklopft – und der Hoffenheim-Trainer hat «nach kurzem Überlegen» dankend abgelehnt.

Es ist ein weiteres Treuebekenntnis des jüngsten Bundesliga-Trainers, der im Juli 31 Jahre alt wird. Schon im April hatte Nagelsmann gesagt, dass er «auf jeden Fall bis 2019» bei Hoffenheim bleiben wolle. Sein Vertrag läuft noch bis 2021.

Nagelsmann ist seit Februar 2016 Cheftrainer bei Hoffenheim, wurde im ersten Jahr gleich zu Deutschlands Trainer des Jahres gewählt und führte den Klub in dieser Saison erstmals in die Champions League.

Julian Nagelsmann bleibt Hoffenheim treu.
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Wird Zidane bei diesem irren Angebot schwach?

Überraschend trat Zidane bei Real Madrid wenige Tage nach dem dritten Champions-League-Triumph in Folge zurück. Die Mannschaft brauche neue Impulse. Er selber wolle erstmal eine Auszeit nehmen, so der Franzose. Doch angeblich liegt ihm ein Angebot aus Katar vor, bei dem man sich zweimal überlegen muss, ob man das ausschlagen soll. Katar, der WM-Gastgeber 2022, lockt Zidane mit einem Mega-Angebot. Der Verband ist offenbar bereit, 230 Millionen Franken für die Dienste des Startrainers hinzublättern. Damit wäre Zidane der bestbezahlte Trainer der Welt, freilich nicht ganz uninteressant. Dennoch glauben wir, dass Zidane lieber wieder bei einer Topmannschaft einsteigt anstatt bei der Weltnummer 101 im FIFA-Ranking Entwicklungshilfe zu leisten.

Zinedine Zidane ist nicht mehr Real-Trainer.
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Wechselt James Rodriguez zu Napoli?

James Rodriguez hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2019, doch er scheint einem Wechsel in diesem Sommer nicht abgeneigt. Nach dem Testspiel Kolumbiens gegen Ägypten (0:0) antwortet er auf die Frage, ob er sich einen Wechsel nach Italien vorstellen kann: «Ja, warum nicht?» Kontakt habe es aber noch keinen gegeben. «Aber mal sehen, was in der Zukunft passiert.» Besonders ein Wechsel zu Napoli scheint nicht unwahrscheinlich, denn dort übernimmt Carlo Ancelotti das Traineramt. Und Ancelotti ist ein James-Fan. Er war es, der den Kolumbianer zu Bayern München lotste.

Wird James Rodriguez nach der WM immer noch das Bayern-Trikot tragen?
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Wettanbieter glauben an Shaqiri-Wechsel zu Liverpool

Dass die Engländer gerne wetten, ist kein Geheimnis. Und keine Wette ist verrückt genug, um sie zu platzieren. So etwa setzten einige Gambler ihr Geld darauf, dass Wladimir Putin an der Hochzeit von Prinz Harry und seiner Meghan teilnimmt. Oder dass US-Präsident Donald Trump eines Tages James Bond spielen wird.

Was das Ganze mit Shaqiri zu tun hat? Natürlich gibt es auch skurrile Sportwetten, vor allem auch während der Zeit des offenen Transferfensters. Da bieten nämlich diverse Buchmacher Wechsel-Wetten an. Zum Beispiel: Wohin wechselt Xherdan Shaqiri? Der Wettanbieter «BetVictor» hat da einen klaren Favoriten: Liverpool. Mit einer Quote von 1,5 sind sich die Buchmacher ziemlich sicher, dass der Schweizer bald auch auf Klubebene ein rotes Trikot tragen wird. Was dem Ganzen noch etwas mehr Glaubwürdigkeit schenkt: «BetVitor» ist Sponsor des FC Liverpool.

Auch Liverpools Stadtrivale Everton werden durchaus realistische Chancen auf einen Shaqiri-Transfer eingeräumt. Quote 5 gibt's für einen Wechsel zu den Toffees. Ein Transfer zu Tottenham hingegen – vor einigen Wochen noch galten die Spurs noch als die Top-Favoriten auf die Verpflichtung des Nati-Stars – ist für die Buchmacher eher unrealistisch. Wettet man darauf, dass Shaqiri künftig Harry Kane beim Toreschiessen assistiert, gewinnt man mit einem Franken Einsatz 17 zurück.

betvictor.com

Klar ist, dass Shaqiri Stoke City nach dem Abstieg aus der Premier League verlassen wird. Er soll eine Ausstiegsklausel von rund 14,5 Millionen Euro haben. Es ist davon auszugehen, dass Shaqiri seine Zukunft noch vor der WM regelt.

Hekuran Kryeziu wechselt zum FC Zürich

Der FC Zürich sichert sich die Dienste von Mittelfeldspieler Hekuran Kryeziu. Der kosovarische Internationale kommt vom FC Luzern und unterzeichnet beim Cupsieger einen Vertrag bis Juni 2021.

Seit 2004 spielte der 25-jährige Hekuran Kryeziu, der in der Saison 2010/11 in der Super League debütierte, mit Ausnahme eines kurzen Abstechers nach Vaduz stets für den FC Luzern. Bei den Zentralschweizern gehörte der gebürtige Innerschweizer in den letzten drei Saisons zum Stammpersonal.

GC holt Verstärkung fürs Mittelfeld

Der Grasshopper Club verpflichtete von Austria Wien den Mittelfeldspieler Raphael Holzhauser. Der 25-jährige Österreicher unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

Holzhauser, einst Spieler bei Austria unter dem aktuellen GC-Trainer Thorsten Fink, wechselte 2009 von Rapid Wien nach Deutschland und machte in der Bundesliga 33 Spiele für den VfB Stuttgart und deren 16 für Augsburg.

2015 zog es Holzhauser zurück nach Wien zu der Austria. Da gelangen ihm in den vergangenen drei Jahren, zuletzt als Captain in 146 Pflichtspielen 29 Tore und 33 Assists. Er kommt ablösefrei nach Zürich.

Real-Abschied? Ronaldo legt nach: «Will nichts verheimlichen»

Die Fans von Real Madrid gingen am Samstag mit gemischten Gefühlen schlafen. Erst die Freude über den dritten Champions-League-Titel in Folge, dann die grosse Verwirrung über die überraschenden Worte von Superstar Cristiano Ronaldo. «Es war sehr schön, bei Real Madrid zu spielen. Die Zukunft des Spielers ist in diesem Moment nicht wichtig. Ich werde erst zu den Fans sprechen, weil sie mich immer unterstützt haben», sagte der Portugiese unmittelbar nach dem 3:1-Sieg über Liverpool gegenüber «BeIN Sports» (Bluewin berichtete).

Cristiano Ronaldo könnte Real Madrid im Sommer verlassen.
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Macht Ronaldo wirklich Ernst? Am Sonntag legt er in der spanischen Zeitung «Marca» nach. «Ich will nichts verheimlichen und werde in den nächsten Tagen Gespräche führen», bestätigt CR7, dass er sich Gedanken über einen Wechsel macht und führt aus: «Geld ist nicht das Problem und im Leben geht es nicht nur immer um Ruhm». Möglich, dass Ronaldo die Steueraffäre in Spanien verärgert. Die spanische Staatsanwaltschaft wirft Ronaldo vor, über Briefkastenfirmen 14,7 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Deswegen deutete der Europameister schon im Sommer 2017 an, Spanien verlassen zu wollen.

Damals blieb Ronaldo bei Real. Und auch heuer ist ein Wechsel trotz der überraschenden Aussagen wohl eher unwahrscheinlich. Denn Fakt ist: Der Stümer hat in Madrid noch einen Vertrag bis 2021. Deswegen dürfte Ronaldo trotz seiner 33 Jahren für interessierte Käufer sehr teuer sein. Auf der Titelparty in Madrid beruhigte er die Fans zumindest ein Stück weit mit den Worten: «Danke Leute, bis nächstes Jahr».


René Weiler wird Trainer in Saudi-Arabien – oder doch nicht?

Er führte Aarau zurück in die Super League, schaffte es mit Nürnberg in die Bundesliga-Relegation und wurde mit Anderlecht belgischer Meister. Jetzt hat René Weiler offenbar einen neuen Klub gefunden. Saudi-Arabien-Klub Al-Shabab Riad gibt auf Twitter bekannt, dass der 44-Jährige neuer Trainer wird.

Nachdem der Winterthurer zuletzt immer wieder mit einigen Super-League-Vereinen in Verbindung gebracht wurde, kommt diese Meldung doch ziemlich überraschend.


Doch stimmt die Meldung überhaupt? Laut «Blick» ist noch nichts entschieden. Weiler habe mit Al-Shabab zwar Kontakt und vom Klub eine konkrete Offerte erhalten, unterschrieben sei aber noch nichts. Der Coach stehe weiterhin in Verhandlungen mit anderen Klubs. Einer davon könnte YB sein, in Bern sucht man nach dem Nachfolger von Adi Hütter, der zu Frankfrut wechseln wird.

«Ich möchte Teil eines Konstrukts bei einem Verein sein, der etwas entwickeln will», antwortete Weiler im April in der Teleclub-Sendung «Heimspiel» auf die Frage, wo seine Zukunft liegen wird. «Das muss nicht unbedingt in der Schweiz sein.» Auch andere Funktionen als Trainer kommen für ihn infrage.

Iniesta bestätigt Wechsel nach Japan

Jetzt ist es fix: Andrés Iniesta wechselt zu Vissel Kobe und wird dort Teamkollege von Lukas Podolski. Der Spielmacher wechselt ablösefrei von Barcelona nach Japan und soll dort zum Rekordverdiener werden. Iniesta postete am Mittwochabend ein Foto von sich im Flugzeug mit Klubbesitzer Hiroshi Mikitani, der auch als CEO von Barça-Sponser Raukuten amtet. Die beiden reisten gemeinsam nach Japan. 

Der Mittelfeldstratege gewann in den letzten 16 Saisons 31 Titel mit Barça, unter anderem vier Mal die Champions League.

Ancelotti wird Trainer bei Vizemeister Napoli

Nach der Absage für die italienische Nationalmannschaft hat Carlo Ancelotti beim Meisterschaftszweiten Napoli einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben. Für den 58-Jährigen aus der Emilia-Romagna ist es neun Jahre nach seinem Abschied bei Milan eine Rückkehr nach Italien.

Vor seiner Entlassung bei den Bayern im vergangenen Herbst stand Ancelotti auch bei Chelsea, Paris Saint-Germain und Real Madrid an der Seitenlinie. Mit Milan und Real hat er die Champions League gewonnen.

Ancelotti folgt auf Maurizio Sarri, der Napoli seit 2015 trainiert und in der abgelaufenen Saison mit dem Klubrekord von 91 Punkten auf den 2. Platz der Serie A geführt hatte.

Führt Ancelotti Napoli in der kommenden Saison zum Titelgewinn?
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Nimmt Hütter YB-Stürmer Fassnacht nach Frankfurt mit?

Dass die Young Boys nach dieser fulminanten Saison den einen oder anderen Abgang verkraften müssen, ist klar. Mehrere Spieler machten mit konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam, einer von ihnen ist Christian Fassnacht. Der 24-Jährige, der vor zwei Jahren noch in der Challenge League spielte und erst im Juli 2017 zu YB kam, ist offenbar gleich bei mehreren deutschen Klubs auf dem Radar. 

Neben Bundesliga-Absteiger HSV, bei dem Fassnacht schon im Winter ein Thema war, wird er laut «Bild» auch Wolfsburg und Frankfurt umworben. Ausgerechnet Frankfurt! Der neue Klub von YB-Meistertrainer Adi Hütter. Der Österreicher sprach am Wochenende nach seinem letzten Super-League-Spiel (YB siegte bei GC 2:1) bei Teleclub in den höchsten Tönen von Offensivmann Fassnacht («ein hochinteressanter Spieler») und tönte schon mal an, dass ihm der eine oder andere YB-Profi zur Eintracht folgen könnte.

«Wir haben viele Jungs, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie sich auch in der deutschen Bundesliga durchsetzen könnten. Frankfurt ist so gut aufgestellt im Scoutung, dass sie uns natürlich auch schon oft beobachtet haben. Sie wissen, dass wir gute Spieler haben», so Hütter.

Fassnacht selber machte nie einen Hehl daraus, dass ihn ein Wechsel nach Deutschland reizen würde. «Ich will mich natürlich erst einmal in der Schweiz durchsetzen. Mein Traum wäre es aber, eines Tages in der Bundesliga spielen zu können», sagte der Zürcher dem «Blick» vor etwas mehr als einem Jahr kurz vor seinem Wechsel von Thun zu YB. 

In der Schweiz durchgesetzt hat sich Fassnacht. Jetzt könnte er sich gleich auch noch seinen Bundesliga-Traum erfüllen.

Hradecky wechselt zu Leverkusen

Goalie-Wechsel in der Bundesliga: Frankfurt-Torhüter Lukas Hradecky zieht es zu Ligakonkurrent Bayer Leverkusen. Heisst wohl auch, dass Bernd Leno Leverkusen nun verlassen wird. Arsenal, Atlético und Napoli sollen interessiert sein.


Fix! Emery wird Wengers Nachfolger bei Arsenal

Jetzt ist klar, wer Arsène Wenger bei Arsenal beerben wird. Die Londoner vermelden am Mittwoch, was viele schon ahnten: Unai Emery wird der neue Trainer. Der Spanier coachte letzte Saison PSG zum Double in Frankreich, musste in Paris nun aber Thomas Tuchel Platz machen.

Der 46-jährige Emery machte sich vor seinem Engagement bei PSG einen Namen, indem er mit Sevilla zwischen 2014 und 2016 gleich dreimal in Folge die Europa League gewann.

Trainer-Legende Arsène Wenger verlässt die Londoner nach 22 Jahren.


Der neue Arsenal-Trainer: Unai Emery
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Lauper zurück zu den Young Boys

Sandro Lauper wechselt nach der Saison innerhalb der Super League vom FC Thun zu den Young Boys. Der 21-jährige Mittelfeldspieler einigt sich mit dem Schweizer Meister auf einen Vierjahresvertrag.

Für Lauper ist es eine Rückkehr zu seinem Stammklub, hatte er doch bei YB im Nachwuchs gespielt, ehe er im Januar 2015 zum FC Thun stiess. Für die Berner Oberländer absolvierte der Konolfinger 71 Pflichtspiele und erzielte dabei drei Tore.

Sandro Lauper (links) kehrt zu Meister YB zurück.
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Thelander wechselt von Zürich nach Arnheim

Der FC Zürich verliert seinen 26-jährigen Innenverteidiger Rasmus Thelander. Der Däne schliesst sich mit einem Dreijahresvertrag dem niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim an.

Der 1,91 Meter grosse Verteidiger war im August 2017 von Panathinaikos Athen zu den Zürchern gestossen. In der laufenden Saison war Thelander im Zürcher Abwehrzentrum meist gesetzt und kam auf in der Super League auf 22 Einsätze.

Für Thelander steht der Saisonhöhepunkt mit dem FCZ aber noch an: Am Sonntag, 27. Mai, spielen die Zürcher in Bern gegen die Young Boys um den Cupsieg.

Rasmus Thelander verlässt den FCZ auf Ende Saison in Richtung Niederlande
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Toko verlässt den FC St. Gallen

Der FC St. Gallen verliert seinen Mittelfeldspieler und Captain Toko. Der 27-jährige kongolesisch-schweizerische Doppelbürger verlängert seinen auslaufenden Vertrag mit den Ostschweizern nicht.

Toko stand seit 2016 in 49 Spielen für St. Gallen im Einsatz und erzielte dabei zwei Tore und vier Assists.

«Wir haben mit Toko seit geraumer Zeit Gespräche geführt und deutlich signalisiert, dass wir mit ihm gerne auch in der Zukunft planen und arbeiten möchten», meinte St. Gallens Sportchef Alain Sutter über den Abgang des Captains. Wohin es den kongolesischen Internationalen ziehen wird, ist bisher nicht klar.

Toko spielte seit 2016 für den FCSG.
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Hasenhüttl nicht mehr Trainer von RB Leipzig

RB Leipzig trennt sich gemäss deutschen Medienberichten von Trainer Ralph Hasenhüttl. Der 50-jährige Österreicher betreute den Bundesligisten seit dessen Aufstieg in die Bundesliga vor zwei Jahren. Sein Vertrag hätte noch ein Jahr Gültigkeit gehabt.

In der ersten Saison erreichte Leipzig den 2. Platz, in der zweiten reichte es zu Platz 6 und zur Qualifikation für die Europa League. Im Europacup gelangten die Sachsen als Dritter ihrer Champions-League-Gruppe in die Europa League. Dort schieden sie im Viertelfinal aus.

Ralph Hassenhüttl war zwei Jahre lang erfolgreich in Leipzig tätig
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Fix! Basel holt Innenverteidiger Dimitriou

Der FC Basel verpflichtet den griechischen Innenverteidiger Konstantinos Dimitriou. Der 18-Jährige kommt vom griechischen Spitzenklub PAOK Saloniki und unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis Juni 2022.

Dimitriou wurde in der Juniorenabteilung von PAOK ausgebildet, auf diese Saison hin wurde er ins Fanionteam befördert. Der 1,86 m grosse Verteidiger durchlief die griechischen Junioren-Auswahlen und spielt aktuell in der griechischen U20-Nationalmannschaft.


Bayern verlängert mit Robben und Rafinha

Bayern München kann ein weiteres Jahr auf die Dienste von Arjen Robben und Rafinha zählen. Sowohl der 34-jährige holländischen Flügelstürmer als auch der 32-jährige brasilianische Abwehrspieler bleiben Bayern treu. Robben und Rafinha verlängern ihre im Sommer auslaufenden Verträge um ein weiteres Jahr bis 2019.


Diese Stars sind ablösefrei zu haben

Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Top-Klubs Europas sind wieder auf der Suche nach neuen Stars. Einige absolute Top-Spieler sind sogar ablösefrei zu haben. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie.

Mit seinen 24 Jahren ist Emre Can der zurzeit gefragteste Ablösefreie im Weltfussball. Sein Abgang bei Liverpool soll beschlossen sein, Juventus Turin scheint die besten Karten zu haben.
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Mario Balotelli hat bei Nizza sowas wie einen Neuanfang erlebt und in den vergangenen zwei Jahren bewiesen, dass er ein Top-Stürmer ist. Er wird Nizza wohl in seine Heimat Italien verlassen. Die AS Roma soll grosses Interesse haben.
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Dass Giorgio Chiellini sein Juve nach 13 Jahren verlassen wird, ist kaum vorstellbar. Alles andere als eine baldige Vertragsverlängerung wäre eine Überraschung. 
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Der Mann mit dem grössten Marktwert unter den ablösefreien Spielern heisst Stefan de Vrij. Der holländische Innenverteidiger von Lazio ist gemäss «Transfermarkt» 40 Millionen Euro wert. Inter Mailand will sich De Vrij unbedingt holen.
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Klar ist: Stephan Lichtsteiner wird Juventus Turin nach sieben Jahren verlassen. Die «Bild» berichtete, dass der Wechsel des Nati-Captains zu Borussia Dortmund schon feststeht.
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Und gleich noch ein Schweizer, der laut «Bild» ablösefrei zum BVB wechselt: Goalie Marwin Hitz.
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Yaya Touré wird ManCity nach acht Jahren verlassen. Sein neuer Klub steht noch nicht fest.
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Auch Max Meyers Abgang bei Schalke ist beschlossene Sache. Der 22-Jährige liefert sich zurzeit eine Schlammschlacht mit seinem Klub und wurde suspendiert. Ein Wechsel ins Ausland gilt als wahrscheinlich.
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Luke Shaw (l.) dürfte Manchester United verlassen. Sein Trainer José Mourinho hatte seinen Linksverteidiger immer wieder öffentlich kritisiert.
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Marouane Fellaini will seinen Vertrag bei Manchester United offenbar nicht verlängern, obwohl Mourinho ihn gerne behalten würde. Die AC Milan soll am belgischen Kopfballungeheuer dran sein. Auch ein Wechsel nach China scheint möglich.
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Was passiert mit Kwadwo Asamoah (l.)? Der ghanaische Linksverteidiger könnte Juve Richtung Chelsea verlassen.
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Dribbelkünstler Hatem Ben Arfa (r.) kam bei PSG seit über einem Jahr nicht mehr zum Einsatz und wird das Starensemble verlassen. 
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Noch länger als Ben Arfa wartet Santi Cazorla (r.) auf sein Comeback. Im Oktober 2016 spielte der Spanier zum letzten Mal für Arsenal. Der Grund: Eine schwere Fussverletzung. Jetzt trainiert Cazorla wieder. Ob er in London noch einmal einen Vertrag erhält, ist ungewiss.
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Arsène Wenger hätte seinem Ziehsohn Jack Wilshere wahrscheinlich nochmals einen Vertrag angeboten. Die Zukunft des 26-Jährigen hängt wohl vom neuen Arsenal-Trainer ab.
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Frankfurts Lukas Hradecky ist einer der umwobendsten Goalies zurzeit. Der finnische Nationalkeeper könnte Bernd Lenos Nachfolger in Leverkusen werden.
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Fernando Torres' Zeit bei Atlético Madrid geht zu Ende. Der 34-Jährige lässt seine Karriere wohl in den USA oder in China ausklingen.
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Nach fünf Jahren Shaktar Donezk sucht der brasilianische Offensivmann Bernard (l.) das Weite. Milan streitet sich mit einigen Premier-League-Klubs um den quirligen Flügelstürmer. 
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Letztes Jahr noch Confed-Cup-Sieger mit Deutschland, im März wurde Amin Younes bei Ajax Amsterdam aus disziplinarischen Gründen aus dem Profi-Kader gestrichen. Er wird wohl zurück nach Deutschland wechseln, Wolfsburg ist interessiert.
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Bundesliga-Klubs heiss auf Elyounoussi

Mohamed Elyounoussi gehört in dieser Saison zu den absoluten Leistungsträgern beim FC Basel. Der 23-jährige Norweger hat in 30 Super-League-Spielen 8 Tore geschossen und 15 Assists geliefert. Elyounoussi ist damit der Topscorer im Schweizer Fussball-Oberhaus.

Kein Wunder, wecken diese Werte Begehrlichkeiten von Klubs aus Top-Ligen. Gemäss der norwegischen Zeitung «VG» sassen bei Basels 4:2-Sieg am Sonntag in St. Gallen Scouts des VfL Wolfsburg und von Borussia Dortmund auf der Tribüne, um Elyounoussi zu beobachten. Auch bei Premier-League-Klub Huddersfield soll der Offensivspieler ein Thema sein. Elyounoussi hat in Basel noch einen Vertrag bis 2021.

Spielt eine starke Saison: Mohamed Elyounoussi.
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Ribery verlängert bei Bayern

Franck Ribery hat seinen auslaufenden Vertrag bei Bayern München bis 2019 verlängert. Der 35-jährige Franzose spielt seit 2007 für den deutschen Rekordmeister, holte schon acht Meistertitel und 2013 die Champions League.


Sulejmani bleibt YB treu

Miralem Sulejmani verlängert den Ende Saison auslaufenden Vertrag mit den Young Boys trotz zahlreicher anderer Angebot um zwei Jahre mit Option. Mehr dazu hier.

Mamma mia! Boca Juniors scharf auf Buffon

Gigi Buffon beendet im Sommer seine Karriere. Oder etwa doch nicht? Offenbar ist Juves Goalie-Legende von den Boca Juniors kontaktiert worden. Der argentinische Traditionsverein soll den 40-Jährigen mit einem 5-Monats-Vertrag (Lohn: 2,5 Millionen Dollar) locken. Bei Boca spielt mit Carlos Tevez ein ehemaliger Teamkollege von Buffon – und er soll mithelfen, den Italiener zu überzeugen. Wir können es noch nicht so richtig glauben, dass dieser Wechsel zustande kommt. Aber wäre es nicht wunderbar, wenn uns Gigi noch ein paar Monate länger erhalten bliebe?

YB's Meisterhelden sind heiss begehrt

Droht YB nach dem Titelgewinn nun der grosse Ausverkauf? Hier sehen Sie, welche Spieler besonders beliebt sind auf dem Transfermarkt.

Roger Assalé (24): Mit 12 Toren und 9 Assists hat er der pfeilschnelle Stürmer auf sich aufmerksam gemacht. Ein Wechsel in die Premier League scheint sehr wahrscheinlich, zumal bereits Southampton und Leicester ihr Interesse angemeldet haben. Er dürfte YB bis zu 20 Millionen einbringen.
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Kevin Mbabu (23): Bei Newcastle konnte er sich nicht durchsetzen, da kam er zu YB. Doch er träumt von einer Rückkehr auf die Insel. Sein neuer Arbeitgeber müsste wohl bis zu 10 Millionen bezahlen.
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Kasim Nuhu (22): Er ist der Fels in der Brandung, eine menschgewordene Maschine. Auch ihn sehen wir vielleicht künftig in der Premier League. Er dürfte ebenfall für ca. 10 Millionen zu haben sein, davon würde aber nur die Hälfte in die YB-Kasse fliessen.
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Jean-Pierre Nsame (24): Er hat sich in Bern mit dem Meistertreffer ein Denkmal gesetzt. Insgesamt hat Nsame, der zuletzt oft nur als Joker eingewechselt wurde, 12 Tore erzielt. Und Goalgetter sind auf dem Transfermarkt besonders beliebt. Trotzdem ist es gut möglich, dass er eine weitere Saison für YB auf Torejagd geht.
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Djibril Sow (21): Bei Gladbach konnte er sich in der vergangenen Saison nicht durchsetzen, bei YB war er aber auf Anhieb ein Leistungsträger. Angebote wird es für ihn garantiert geben, ob er YB aber nach nur einer Saison schon wieder verlässt, ist fraglich. Aktuell wäre er wohl für 5 bis 10 Millionen zu haben.
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Sékou Sanogo (28): Der Agressivleader, der immer am Rande des Erlaubten agiert, ist nicht mehr der Jüngste. Packt er in diesem Sommer seine Chance und wechselt in eine Top-Liga? Für 5 Millionen dürfte er YB wohl verlassen.
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Miralem Sulejmani (29): Sein Vertrag läuft im Sommer aus und er dürfte deshalb ablösefrei gehen. Sulejmani spielte bereits bei Ajax und Benfica, scheint nun in Bern aber glücklich zu sein. Den Vertrag bei YB hat er aber noch nicht verlängert.
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Leonardo Bertone (24): Er war oft nur Ersatz, auf eine weitere Saison als Bankdrücker hat er wohl keine Lust. Ob er in Bern bleibt, hängt möglicherweise auch davon ab, ob seine direkten Konkurrenten bleiben oder wechseln.
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Christian Fassnacht (24): Vor drei Jahren spielte er noch in der 1. Liga und nun könnte bereits der Wechsel ins Ausland folgen. Wahrscheinlich würde er besser noch eine Saison bei YB anhängen, doch Angebote werden für den 9-fachen Torschützen kommen.
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Loris Benito (26): Bei Benfica war er nur Ergänzungsspieler, bei YB hat er sich einen Stammplatz erkämpft – auch weil er endlich mal längere Zeit von Verletzungen verschont wurde. Ob er ins Ausland wechselt oder bleibt, scheint völlig offen. Kostenpunkt: ca. 3 Millionen.
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Marco Bürki (24): Der Innenverteidiger Nummer vier will spielen und wechselt deshalb ablösefrei in die belgische Jupiler Pro League zu Cupsieger Zulte Waregem.
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