Hitzfeld: «Mir ist nicht klar, was oder wen Sammer beraten soll»

bam

22.8.2018

Laut Hitzfeld braucht es einen Berater wie Sammer nicht.
Bild: Getty Images

Matthias Sammer soll künftig als Berater dem BVB zur Seite stehen. Für Ottmar Hitzfeld ist diese Verpflichtung unverständlich.

Wie heisst es so schön: Zu viele Köche verderben den Brei. Und das soll beim BVB der Fall sein. «Ich bin der Meinung, dass nicht zu viele Leute mitreden sollten. Zu viele Meinungen sind nicht hilfreich», sagt Ottmar Hitzfeld zu «Sportbuzzer». Der Ex-Nati-Coach spricht die Verpflichtung von Matthias Sammer und Sebastian Kehl an. Gibts ein Kompetenzgerangel?

Während der Ex-Dortmund-Captain als Leiter der Lizenzspielerabteilung engagiert wurde, soll Sammer als Berater tätig sein. «Sebastian Kehl wird sicher nah bei der Mannschaft sein, Michael Zorc aber der wichtigste Ansprechpartner für Favre bleiben», analysiert der 69-Jährige. Aber Sammer? «Matthias ist ein absoluter Experte, aber wen oder was er genau beraten soll, ist mir nicht so richtig klar. Am Ende müssen ohnehin die Leute vor Ort den Kopf hinhalten.»

Ob und wie sich der neue Coach Lucien Favre überhaupt «beraten» lässt, wird sich mit der Zeit zeigen. Momentan ist der BVB-Trainer noch auf der Suche nach einem Mittelstürmer. 

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