«Ich bevorzuge Sex» – Guardiola sorgt an Pressekonferenz für Lacher

jar

9.11.2018

Pep Guardiola ist vor dem Manchester-Derby gut gelaunt.
Bild: Getty

Mit Manchester City steht Pep Guardiola an der Spitze der Premier League. Kein Wunder, geht der Katalane völlig relaxed ins Derby gegen Stadtrivale United. An der Pressekonferenz sorgt er mit einer Aussage für Lacher.

Mit einem Sieg am Sonntag kann ManCity die Tabellenführung in der Premier League verteidigen und den Vorsprung auf Erzrivale United bereits auf zwölf Punkte ausbauen. City-Coach Pep Guardio blickt dementsprechend entspannt aufs Heimspiel und sagt: «Ein Derby ist immer speziell, aber es ist nicht das grösste Spiel der Saison. Wir haben erst November, vielleicht wird die Partie im Old Trafford (Anm. d. Red.: In der Rückrunde im März) dann wichtiger sein als diese jetzt.» Selbst bei einem Sieg für City glaube er nicht, dass sich das Thema Meistertitel für den Stadtrivalen schon erledigt hat.

Dennoch weiss Guardiola natürlich, dass das Derby vor allem für die Fans von grosser Bedeutung ist. Der Spanier erwartet ein enges Duell: «Wir und auch United haben aktuell einen guten Lauf. Wir müssen gut verteidigen und versuchen anzugreifen, wie wir es in den vergangenen Spielen gemacht haben.»

Neun Siege und zwei Remis – City ist drauf und dran, den Coup der letzten Saison zu wiederholen. Die Skyblues waren das erste Team, dass es geschafft hat, die Premier League mit 100 Punkten zu gewinnen. Guardiola hat aus City eine Macht geformt. Da erstaunt es nicht, dass er von aktuellen und ehemaligen Spielern immer wieder mit Lob überschüttet wird. 

Dani Alves, der in Barcelona jahrelang unter Pep spielte, sagte etwa, dass es «besser als Sex» sei, von Guardiola gecoacht zu werden. Ein Reporter spricht den 47-Jährigen an der Pressekonferenz auf diese Aussage an. Guardiolas Antwort: «Ich bevorzuge Sex, bei weitem.» Gelächter im Medienraum (im Video unten ab 16:30).

Seitenhieb an Ibrahimovic

Der Jornalist will wissen, warum so viele Spieler von ihm sagen, dass er sie besser mache. Ohne wirklich darauf einzugehen, sagt Guardiola: «Es gibt auch eine lange Liste von Spielern, die auf der anderen Seite stehen. Es gibt Leute aus Schweden oder anderen Orten, die mich nicht sehr mögen.»

Pep meint damit natürlich Zlatan Ibrahimovic, der in seiner Zeit bei Barça überhaupt nicht mit ihm klar kam. «Das ist meistens der Fall, wenn der Spieler nicht so oft zum Einsatz kommt.»

Zurück zur StartseiteZurück zum Sport