Mega-Angebot abgelehnt – Scheich bietet 2 Milliarden Pfund für den FC Liverpool

tbz

24.8.2018

Der FC Liverpool steht auch für 2 Milliarden nicht zum Verkauf.
Bild: Getty Images

Gemäss der englischen Zeitung «Daily Mail» hat der FC Liverpool ein unfassbar hohes Kaufangebot eines Scheichs in Höhe von zwei Milliarden britischen Pfund abgelehnt.

Demnach soll sich Scheich Khaled Bin Sayed Al Nehayan, ein Cousin des superreichen Manchester-City-Besitzers Scheich Mansour, letztes Jahr mit den Liverpool-Bossen von der amerikanischen Fenway Sports Group getroffen und über eine Übernahme des Clubs gesprochen haben. Ende Dezember bot das Mitglied der Herrscherfamilie Abu Dhabis dann einen Betrag von über zwei Milliarden britische Pfund für den englischen Traditionsverein. Die amerikanischen Besitzer des FC Liverpools haben dieses Angebot sofort abgelehnt und eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie sich vehement gegen den Verkauf des Clubs aussprechen: «Die Fenway Sports Group ist und bleibt der Meinung: Der Club steht nicht zum Verkauf!»

Liverpool-Boss John W. Henry will nicht an Scheich Khaled Bin Sayed Al Nehayan verkaufen.
Bild Getty Images

Viele Fans der «Reds» dürften sich freuen, dass der Verein nicht zum Spielzeug eines Superreichen geworden ist, wie das anderen europäischen Top-Clubs häufig vorgeworfen wird. Knausrig sind allerdings auch die aktuellen amerikanischen Besitzer nicht. Alleine diesen Sommer wurden über 180 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben.

Die Fenway Sports Group hat den FC Liverpool im Jahr 2010 für 300 Millionen britische Pfund übernommen – ein Schnäppchen im Vergleich zum Mega-Angebot aus Abu Dhabi. Hätte man dem Verkauf zugestimmt, wäre dies die bis anhin teuerste Übernahme eines Fussballvereins gewesen. Mit den aktuellen Besitzern ist man im Nordwesten Englands aber durchaus zufrieden. Seit 2010 spielte man in zwei europäischen Finals, gewann den englischen League Cup und verpasste die nationale Meisterschaft 2014 nur ganz knapp. Der Start in die aktuelle Saison ist dem Verein von Xherdan Shaqiri ebenfalls gelungen. Nach zwei Siegen aus zwei Spielen und ohne Gegentreffer steht man noch immer mit weisser Weste da.

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