Tages-Ticker – Montag, 21. Januar 2019

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Australian Open: Carreno Busta rastet nach Niederlage aus +++ Djokovic schlägt Medvedev in vier Sätzen +++ Raonic bodigt Zverev +++ Coric scheitert an Pouille

aus Melbourne: Syl Battistuzzi

21.1.2019

Es geht ans Eingemachte: Zweite Woche an den Australian Open. Hier halten wir Sie auf dem Laufenden.


TV-Programmhinweise mit Swisscom TV Air:
--> SRF zwei überträgt die Spiele mit Schweizer Beteiligung live
--> Eurosport 1 und Eurosport 2 decken das Turnier komplett ab


Das sind die Viertelfinals der Männer und Frauen

🇷🇸 Novak Djokovic – Kei Nishikori 🇯🇵
🇨🇦 Milos Raonic – Lucas Pouille 🇨🇵
🇪🇦 Roberto Bautista Agut – Stefanos Tsitsipas 🇬🇷
🇺🇸 Frances Tiafoe – Rafael Nadal 🇪🇦

–> Unsere Viertelfinal-Prognose: Diese vier Spieler schaffen's in die Halbfinals

🇺🇸 Serena Williams – Karolina Pliskova 🇨🇿
🇯🇵 Naomi Osaka – Elina Svitolina 🇺🇦
🇨🇿 Petra Kvitova – Ashleigh Barty 🇦🇺
🇷🇺 Anastasia Pavlyuchenkova – Danielle Collins 🇺🇸

Männer: Die Spiele des Tages

Frauen: Die Spiele des Tages

Williams mit Kehrtwende

Das kann doch den Besten passieren. Serena Williams ist so fokussiert, dass sie die Reihenfolge beim Betreten des Courts nicht beachtet. Erst als der Speaker von der «Weltnummer 1» spricht, wird Williams klar, dass da etwas nicht stimmt. Die Nummer 16 kehrt um und lässt Simona Halep den Vortritt.

Williams läuft zu früh ins Stadion

Williams läuft zu früh ins Stadion

21.01.2019

Nishikori gewinnt nach 5:05 Stunden – Carreno Busta rastet aus

Was für ein dramatisches Ende in diesem Fünfsatz-Krimi!

Das Super-Tiebreak (auf zehn Punkte) muss über Sieg und Niederlage entscheiden, da hat Carreno Busta lange die Nase vorne. Beim Stand von 8:5 für den Spanier kommt es zu einem umstrittenen Punkt. Nishikori gewinnt den Ballwechsel, doch weil ein Linienrichter den letzten Ball des Spaniers fälschlicherweise im Aus sah, hätte der Punkt eigentlich wiederholt werden müssen. Der Schiedsrichter gab den Punkt aber, weil der Out-Ruf des Linienrichters zeitgleich mit Nishikoris Vorhand-Winner kam.

Ein höchst umstrittener Entscheid, den Carreno Busta nicht hinnehmen will. Er schimpft mit dem Schiedsrichter und hadert mit dem Entscheid – und macht danach keinen einzigen Punkt mehr. Nishikori gewinnt fünf Punkte in Folge und entscheidet das Super-Tiebreak mit 10:8 für sich. Zu viel für Carreno Busta, der dem Schiedsrichter nach dem Matchball zunächst den Handschlag verweigert und dann wutentbrannt seine Tasche auf den Court schmeisst (s. Video unten). 

Die Aktion wird sicher noch ein Nachspiel haben ... Da hilft wohl auch Carreno Bustas Entschuldigung an der Pressekonferenz wenig: «Ich bin natürlich sehr traurig, mein Abgang war nicht korrekt. Es tut mir leid, das war nicht ich.»

Djokovic schlägt Medvedev in vier Sätzen

Der Top-Favorit aus Serbien zieht ohne grosse Mühe in die Viertelfinals ein. Novak Djokovic verliert den zweiten Satz zwar im Tiebreak, lässt aber zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer dieses Match gewinnen wird. Für Daniil Medvedev endet das Turnier im Achtelfinal, Djokovic trifft in der Runde der letzten Acht auf Kei Nishikori.

Federer-Fans mussten stark sein gestern

Für alle Tennis-Fans, die gestern keinen Kontakt zur Aussenwelt hatten: Titelverteidiger Roger Federer ist im Achtelfinale der Australian Open ausgeschieden. Der Sieger der vergangenen beiden Jahre unterlag dem Griechen Stefanos Tsitsipas mit 7:6 (13:11), 6:7 (3:7), 5:7 und 6:7 (5:7). Der 20 Jahre alte Nachwuchsstar wehrte dabei im zweiten Durchgang vier Satzbälle des 37-jährigen Federer ab. Damit kann der Schweizer seine Rekordbilanz von 20 Grand-Slam-Titeln erneut nicht ausbauen, nachdem er zuletzt im vorigen Jahr schon im Achtelfinale der US Open ausschied und davor im Viertelfinale von Wimbledon. Mit einem siebten Triumph in Australien wäre er alleiniger Rekordsieger des Turniers geworden.



Die Analyse nach Federers Out

Wieso die Niederlage vielleicht schmerzhafter für Roger Federer ist, als er es sich eingestehen wil (-> hier geht es zu der Analyse)

Williams siegt im Duell gegen Halep

Serena Williams bestand am Australian Open ihren ersten grossen Test mit Bravour. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin gewann im Achtelfinal 6:1, 4:6, 6:4 gegen die Weltnummer 1 Simona Halep. Im Viertelfinal spielt die 37-jährige Amerikanerin gegen die Tschechin Karolina Pliskova. Mit einem 24. Major-Titel könnte sie zur Rekordhalterin Margaret Court aufschliessen.

Nachdem sie im ersten Satz chancenlos geblieben war, steigerte sich Halep deutlich und lieferte Williams in den Sätzen 2 und 3 einen grossen Kampf. Am Ende reichten die Defensivkünste der rumänischen French-Open-Siegerin aber nicht gegen die Power der Amerikanerin. Nach gut eineinviertel Stunden nützte Williams gleich ihren ersten Matchball. Die letztjährige Finalistin Halep riskiert nun, ihren Platz an der Spitze der Weltrangliste zu verlieren. Noch vier der acht im Feld verbliebenen Frauen (Naomi Osaka, Petra Kvitova, Jelina Switolina und Pliskova) haben eine Chance auf die Nummer 1.

Serena Williams beim Einmarsch etwas unkonzentriert ...

Zverev gegen Raonic chancenlos

Alexander Zverev wird seinen Fluch bei den Grand-Slam-Turnieren nicht los. Die Weltnummer 4 schied im Achtelfinal in drei Sätzen gegen den Kanadier Milos Raonic aus.

Der aufschlagstarke Raonic verlor gleich sein erstes Service-Game, danach war es aber der Deutsche, der eine Stunde praktisch in der Versenkung verschwand. Zverev traf kaum einen Ball richtig, leistete sich eine ganze Reihe von Doppelfehler und verlor die ersten beiden Sätze je 1:6.

«Als ich das Match angefangen habe, wusste ich, dass es ein schwerer Tag wird», so Zverev. «Es gibt einfach solche Tage.» Erst im dritten Satz fand der 21-jährige Hamburger einigermassen zu seinem Spiel, wehrte drei Matchbälle ab, verlor aber letztlich nach knapp zwei Stunden 1:6, 1:6, 6:7 (5:7).

Während Raonic, der Wimbledonfinalist von 2016, damit zum dritten Mal im Viertelfinal des Australian Open steht, gehen Zverevs enttäuschende Resultate auch im neuen Jahr weiter. Der Champion der ATP Finals in London und Gewinner von drei Masters-1000-Turnieren hat bei den grössten Events bislang erst einen einzigen Viertelfinal – letztes Jahr in Paris – in seinem Palmarès stehen. Er wird mindestens weitere vier Monate warten müssen, um endlich auch bei den Grand Slams seine Marke zu hinterlassen.

Der als Nummer 16 gesetzte Raonic hingegen hat gegen den Kroaten Borna Coric (ATP 12) oder Lucas Pouille (ATP 31) eine gute Chance, in Melbourne zum zweiten Mal nach 2016 in die Halbfinals einzuziehen. Das Fazit nach dem Spiel:des Kanadiers: «Ich habe unglaublich gespielt, ich habe viele Dinge sehr gut gemacht.»

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Die Prognose für den heutigen Spieltag


Goffin beendet Zusammenarbeit mit seinem Trainer

Pliskova hat keine Mühe mit Muguruza

Nach der zweimaligen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova ist Karolina Pliskova als zweite tschechische Tennisspielerin ins Viertelfinale eingezogen. Die frühere Nummer eins der Welt siegte mit 6:3 und 6:1 gegen die ehemalige Wimbledon- und French-Open-Siegerin Garbiñe Muguruza aus Spanien. Pliskova trifft am Mittwoch entweder auf die Weltranglisten-Erste Simona Halep aus Rumänien oder Serena Williams aus den USA, die ihren 24. Grand-Slam-Titel anstrebt.

US Open-Siegerin Osaka schlägt Sevastova 

Die Weltranglisten-Vierte setzte sich am Montag im Achtelfinal in Melbourne mit 4:6, 6:3, 6:4 gegen die Lettin Anastasija Sevastova durch. In der hart umkämpften Partie behielt die 21-jährige Japanerin wie in der Runde zuvor nach einem Satzrückstand noch die Oberhand. In der Runde der letzten acht trifft die Tochter eines Haitianers und einer Japanerin am Mittwoch auf die Ukrainerin Jelina Switolina.

Svitolina gewinnt verrücktes Spiel

Elina Svitolina, die Siegerin der WTA Finals in Singapur, musste in einer Partie mit kuriosem Spielverlauf hart kämpfen, ehe ihr 6:2, 1:6, 6:1-Erfolg über die Amerikanerin Madison Keys feststand. Das dritte Games im dritten Satz dauerte dabei 17 Minuten. Nachdem es Switolina zum 2:1 für sich entschieden hatte, gab sie kein weiteres Spiel mehr ab. Sie trifft nun im Viertelfinal auf Osaka.

Was macht eigentlich Bouchard? PS: Sie ist in der Küche

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