Google: So sieht das Pixel 4 aus

dj

13.6.2019 - 10:34

Der erste Blick auf das Pixel 4.
Google

Google überrascht mit einem ersten Blick auf das Pixel 4, Facebook ist fast so kompliziert wie Kant und der Roboter-Assistent der Deutschen Bahn stottert. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Nach zahlreichen Leaks zu seinem nächsten Smartphone-Flaggschiff hat Google einfach die Zügel selbst in die Hand genommen und ein erstes Foto des Pixel 4 veröffentlicht. Auf Googles Twitter-Kanal ist ein Bild der Rückseite des für Oktober erwarteten Geräts zu sehen.

Dort sieht man ein rechteckigen Buckel für die Kameralinsen, von denen das Pixel 4 offensichtlich zwei haben wird. Das ist zwar weniger als bei anderen Android-Flaggschiffen, aber beim Vorgänger Pixel 3 erreichte Google schon mit nur einer Linse eine ausgezeichnete Kameraleistung. Interessant ist auch, was nicht auf der Rückseite zu sehen ist: Ein Fingerabdrucksensor. Das deutet darauf hin, dass dieser beim Pixel 4 entweder unter das Display wandert oder Google auf Gesichtserkennung setzen wird.

Google: Wir sind nicht gegen Werbeblocker

Google besteht darauf, dass es Werbeblocker nicht blockieren will. In einem Blogpost rechtfertigt es sich für bevorstehende Änderungen in Chromium, der Basis von Chrome und vieler anderer Browser. Es gehe Google alleine um die Sicherheit der Nutzer. Man wolle die Entwickler von Werbeblockern dabei unterstützen, damit sie auch nach den Änderungen noch ihre Chrome-Erweiterungen anbieten können.

Facebook fast so kompliziert wie Kant

Nur Immanuel Kants «Kritik der reinen Vernunft» ist noch ein wenig komplizierter als die Datenschutzbestimmungen von Facebook. Die «New York Times» hat die Datenschutzbestimmungen von 150 Internet-Diensten auf ihre Lesbarkeit überprüft und mit Texten der Weltliteratur verglichen. Werke von Charles Dickens und Jane Austen waren dabei lesbarer als die Bestimmungen fast aller Dienste, für deren Verständnis in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium erforderlich ist.

Spotify macht auf Radio

Spotify wird immer mehr zu einem klassischen Radiosender. In den USA hat der Musik-Dienst eine neue Playlist namens «Daily Drive» lanciert. Diese kombiniert personalisierte Musikempfehlungen mit kurzen Nachrichten-Podcasts und ist für die allmorgendliche Fahrt zur Arbeit gedacht.

Uber steigt in die Luft

Auch der Essenslieferdient Uber Eats will bald Drohnen aufsteigen lassen, so «Bloomberg». Im kalifornischen San Diego testet man mit der Konzernschwester Uber Elevate gerade die Lieferung von McDonald’s-Bestellungen per Drohne. Diese werden aber nicht direkt zum Kunden geflogen, sondern zu ausgewählte Landeplätzen, von wo aus sie mit menschlichen Kurieren weitertransportiert werden. Nach eigenen Angaben will Uber noch in diesem Sommer mit dem Praxiseinsatz starten — dieser Zeitplan erscheint allerdings ziemlich unrealistisch.

Uber fährt autonom

Zusammen mit Volvo hat Uber auch ein nach eigenen Angaben serienreifes, selbstfahrendes Auto gezeigt. Der Volvo XC90 soll vollautomatisch durch Städte fahren können und für den Uber-Taxidienst eingesetzt werden. Derzeit und auf absehbare Zeit müssen dabei aber noch menschliche Fahrer mit an Bord sein.

Dem Volvo XC90 ist seine autonome Technik deutlich anzusehen.
Volvo

Semmi versemmelt es

Die Deutsche Bahn hat am Berliner Hauptbahnhof einen Roboter-Assistenten vorgestellt. Semmi, kurz für «Sozio-Emphatische Mensch-Maschine-Interaktion», soll die Fragen von Reisenden beantworten. Die erste Demonstration ging allerdings völlig daneben, wie die «B.Z.» schreibt. Semmi konnte nicht einmal simple Fragen nach dem nächsten Zug nach Hamburg oder München beantworten.

Bei seinem ersten Einsatz zeigte sich Semmi wenig hilfreich.
Deutsche Bahn

LaLiga spioniert Fans aus

Die offizielle App der spanischen LaLiga hat ihre Nutzer mittels des Smartphone-Mikrofons ausspioniert. Ziel dabei war, Kneipen ausfindig zu machen, die Spiele ohne die dafür nötige Lizenz zeigten. Für dieses Verhalten verpasste die spanische Datenschutzbehörde der Liga nun eine Busse von 250'000 Euro, wie «El País» berichtet.

Epic kauft Houseparty

Epic Games kauft die Gruppen-Videochat-App Houseparty. Diese ist vor allem bei sehr jungen Nutzern beliebt, ähnlich wie das Epic-Spiel «Fortnite». Das wird aber vor allem von Jungen gespielt, während Houseparty eine vorwiegend weibliche Nutzerbasis hat. Ziel des Aufkaufs ist daher wohl auch, mehr Mädchen und junge Frauen zu «Fortnite» zu bringen.

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