Warum die Royals ihr Volk auf die Folter spannen

8.11.2018 - 14:10, tsch

Ob auch Meghan und Harry warten werden, bis sie den Namen ihres Kindes bekanntgeben?
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Rekordverdächtige sieben Stunden nach der Geburt ihres dritten Kindes zeigten Prinz William und Herzogin Kate ihren Sohn der Öffentlichkeit. Dass sein Name Louis ist, behielten sie aber noch vier Tage für sich.
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Bei Prinzessin Charlotte liess sich das Ehepaar Cambridge nicht so viel Zeit: Nach zwei Tagen machten sie ihren Namen publik.
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Auch bei Prinz George herrschte nach zwei Tagen Klarheit.
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Williams Eltern Prinz Charles und Prinzessin Diana teilten den Namen ihres Erstgeborenen erst nach einer Woche mit.
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Bei Harry waren sie schneller: Sein Name wurde schon am Tag nach seiner Geburt verkündet.
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Besonders lange liess Queen Elizabeth II. ihre Untertanen über den Namen ihres Thronfolgers rätseln. Rund ein Monat verging, bis Charles' Name publik wurde.
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Bis die Royals verraten, wie ihre Neugeborenen heissen, vergehen in der Regel ein paar Tage. Aus diesem Grund werden Harry und Meghan das im Frühjahr wahrscheinlich genauso handhaben.

Seit Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (37) Mitte Oktober bekanntgaben, dass sie im Frühjahr 2019 Eltern werden, wird fleissig spekuliert: Wann genau wird es soweit sein? Erwartet das Ehepaar Sussex einen Jungen oder ein Mädchen? Wen werden die Eltern als Taufpaten wählen? Und vor allem: Welchen Namen soll das Kind tragen?

Keine feste Regelung

Während diese Fragen noch völlig offen sind, ist eine Sache schon gewiss: Auch nach der Geburt der neuen Nummer sieben der britischen Thronfolge wird sich die Öffentlichkeit noch ein bisschen gedulden müssen, bevor sie den Namen des jüngsten Royals erfährt. Doch woher rührt diese royale Tradition eigentlich?

Ob sich Meghan und Harry schon für einen Namen entschieden haben?
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«Vermutlich gibt es zwei Gründe dafür», meint Victoria Arbiter im Gespräch mit dem Magazin «Town & Country». «Zum einen wollen sie es wahrscheinlich erst den Familien sagen, bevor die öffentliche Bekanntmachung erfolgt. Und alle frischgebackenen Eltern brauchen ein bisschen Zeit, ihren Neuankömmling kennenzulernen, bevor der Ansturm losgeht.»

Ein weiterer Grund für die verzögerte Bekanntgabe des Namens könnte aber auch sein, dass sich Mitglieder der Königsfamilie besonders viele Gedanken darüber machen müssen, wie ihr Nachwuchs heissen soll: «Ich denke, sie wollen sich ihrer Sache hundertprozentig sicher sein, bevor sie den Namen verraten und das Baby seinen Platz in der Geschichte erhält».

So liessen sich Prinz Wiliam (36) und Herzogin Kate (36) jeweils zwei Tage Zeit, bevor sie die Namen ihrer Kinder George (5) und Charlotte (3) verkündeten, bei Prinz Louis sogar vier. Bis der Palast Prinz Williams Namen bekannt gab, verging 1982 eine ganze Woche. Doch keine stellte die Geduld ihrer Untertanen so sehr auf die Probe wie Queen Elizabeth (92): Ein ganzer Monat verstrich, bis die Briten 1948 erfuhren, dass ihr künftiger König Charles heissen wird.

Louis, Estelle und Co.: Das steckt hinter den Namen der kleinen Royals
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