Adieu SRF

SRF: Patrizia Laeri geht – und erster Corona-Fall

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7.4.2020

Auch die prämierte Wirtschaftsjournalistin Patrizia Laeri verlässt SRF.
SRF/Oscar Alessio

Schon wieder kehrt ein bekanntes SRF-Gesicht dem Sender den Rücken: Patrizia Laeri («SRF Börse») geht und wird Chefredaktorin bei CNN Money Schweiz. Und am Leutschenbach ist der erste Corona-Fall aufgetaucht.

Die Spitze des Schweizer Fernsehens kommt nicht zur Ruhe. Nachdem vor ein paar Tagen TV-Wanderer Nik Hartmann seinen Abgang bestätigte, folgt jetzt der nächste Exodus: Wirtschaftsjournalistin Patrizia Laeri wechselt zum Privatsender CNN Money Schweiz. Dort wird die 42-Jährige per 1. Juli Chefredaktorin.

Patrizia Laeri: «SRF hat mir die Türen zur Welt geöffnet, mir die Chance gegeben, meine unstillbare Neugier auf Menschen und Themen auszuleben und zusammen mit kreativen Teams, Kamera- und Bildkünstlern aussergewöhnliche Geschichten zu erzählen. Ohne SRF wäre ich bestimmt nie bis nach Pjöngjang gekommen.»

Aber was hat Laeri am neuen Job gereizt? «Ich bin hocherfreut, CNN Money Schweiz beizutreten und Teil der Expansion einer innovativen und dynamischen Medienorganisation zu sein», sagt sie gegenüber «Blick».



Erste westliche TV-Reporterin in Nordkorea

Patrizia Laeris SRF-Karriere begann 2005, sie war unter anderem für die «Tagesschau» und «10vor10» im Einsatz, moderierte später «SRF Börse». Zusätzlich realisierte Patrizia Laeri immer wieder Reportagen für  «10vor10», die «Rundschau» und die «Tagesschau». Sie produzierte unter anderem Auslandserien aus Iran, Russland, Indien und als erste westliche TV-Journalistin auch aus Nordkorea. 

Neben Moderationseinsätzen am WEF in Davos, wo sie in den letzten Jahren für SRF jeweils die WEF-Debatte leitete, interviewte Patrizia Laeri für die Livesendung «ECO Spezial» seit 2016 auch am Swiss Economic Forum SEF und am World Web Forum zahlreiche Persönlichkeiten aus der Wirtschaft.

Corona erreicht das Schweizer Fernsehen

Und bei SRF im Newsroom ist der erste Mitarbeiter mit positivem Covid 19-Testresultat aufgetaucht, schreibt die «NZZ».



Wer sich angesteckt hat, ist unklar. Es soll sich dabei aber nicht um die Moderatoren Mario Grossniklaus (43) und Mona Vetsch (44) handeln, die sich zuletzt ins Selbstquarantäne begaben. Bei SRF müssen jetzt alle eine Schutzmaske tragen. Der Sendebetrieb sei nicht gefährdet.

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