Wie schädlich sind Transfette?

dpa

26.11.2019 - 15:08

Frittiertes Essen, etwa Pommes frites, enthält oft gehärtete Fette. Diese können die Arterien verstopfen. 
Source: iStock

Transfette lauern in Frittiertem, in Backwaren und zahlreichen Snacks. Sie schaden nicht nur der Figur. Sie stehen im Verdacht, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen. Warum ist das so?

Pommes, Chips, Kekse und Kuchen: Sie machen nicht nur dick, sondern haben noch eine weitere Gemeinsamkeit. All diese industriell weiterverarbeiteten Lebensmittel beinhalten Transfette.

Sie entstehen sowohl durch natürliche als auch durch lebensmitteltechnologische Prozesse – etwa beim Härten von Ölen, aber auch beim zu langen oder zu starken Erhitzen von ungesättigten Fettsäuren. Im herkömmlichen Zustand von Ölen sind keine Transfette enthalten.

Aber was macht Transfettsäuren so gefährlich? Sie erhöhen den «schlechten» Cholesterinwert im Blut, erklärt Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.



Durch den grossen Lipid-Gehalt wird das Cholesterin in den Adern gelagert und kann mit den Jahren zu Arterienverstopfung führen. Somit ist auch das Risiko von Schlaganfällen, Herzerkrankungen, Infarkten oder arteriellen Verschlusskrankheiten der Organgefässe erhöht.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt deshalb, die täglich zugeführte Menge von Transfettsäuren möglichst gering zu halten. Sie sollten weniger als ein Prozent der Nahrungsenergie ausmachen.



Transfette gänzlich zu umgehen, ist allerdings schwierig. «Besser ist, den Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Transfettgehalt nicht zu übertreiben und die Auswahl der Lebensmittel etwas bewusster anzugehen», empfiehlt Ingo Froböse.

Frittierte Produkte, Back- und Süsswaren oder Fertiggerichte sollten daher nur in Massen konsumiert werden. 

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