Darum lädt sich trockenes Haar eher statisch auf

dpa

9.1.2020 - 18:00

Statische Aufladung: Fliegendem Haar fehlt häufig Feuchtigkeit.
Source: Getty Images

Zieht man im Winter Mützen ab, fliegen sie los: Haare laden sich nun leichter elektrostatisch auf und stehen in alle Richtungen ab. Wir sagen, was hilft.

Mützen, Schals und Wollpullover laden die Haare im Winter elektrostatisch auf. Sie fliegen dann unkontrolliert in alle Richtungen – das geht meist auf Trockenheit zurück.

Daher lautet die schnelle Hilfe: Finger und Handflächen benetzen mit Wasser und dicht an das Haar halten, aber nicht berühren.

Wer damit häufiger ein Problem hat, sollte seine Pflege umstellen. Die Haare brauchen mehr Feuchtigkeit, die sie etwa aus Conditioner und reichhaltigen Masken mit hohem Feuchtigkeitsanteil erhalten.

Haarkuren bei Wärme einwirken lassen

Diese Kuren wirkten umso effektiver, wenn sie unter Wärme auf das Haar einwirken können. Unter einem Handtuch dick und warm eingepackt, entfalten die Kuren beispielsweise während eines wohltuenden und entspannenden Aromabads ihre Wirkung, lautet ein Rat.



Aber beginnen sollte man hier schon mit dem richtigen Shampoo, lautet ein weiterer Pflegetipp gegen fliegende Haare. Experten raten deshalb zu Produkten mit antistatischen Eigenschaften wie zum Beispiel mit dem Inhaltsstoff aktives Panthenol.

Haarbürsten aus Holz und Naturborsten

Für ganz schwierige Fälle, besonders wenn sich das Haar bei sehr trockener Raumluft oder auch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit kräuselt, sollte man ein Anti-Frizz-Balsam beim Styling der Frisur verwenden. Damit hat man den ganzen Tag Ruhe vor dem Problem. Ausserdem sollte man Haarbürsten aus Holz- oder Naturborsten Metall- und Plastikborsten vorziehen.

Ein weiterer Tipp: wenig föhnen. Und wenn dann möglichst nur den Ansatz über Kopf und auf alle Fälle mit einem Ionen-Fön. Bei Geräten mit Ionentechnik erzeugt ein Generator ein elektrisches Feld mit hoher Spannung, indem negativ geladene Moleküle entstehen.

Der Luftstrom reisst diese Teilchen mit und bläst sie auf das Haar. Sie sollen dort die positiv geladenen Teilchen auf dem Kopf neutralisieren, die das Haar fliegen lassen.

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