Der Scheitel kommt wieder in Schräglage

si

16.3.2020 - 19:15

Bei Loewe galten strenge Vorschriften – zumindest, was den Scheitel betraf.
Bild: Getty Images

Wir haben gelernt, nach rechts und nach links zu schauen, bevor wir eine Strasse überqueren – oder den Scheitel zu ziehen. Naja, nicht wirklich. Die Fashion Shows haben gezeigt, dass es sich durchaus lohnt, nicht immer ab durch die Mitte zu wollen.

Ein akkurat gezogener Mittelscheitel, die Haare sleek an die Kopf frisiert, zu einem Low Bun zusammengenommen – nichts lässt einen schneller aufgeräumt, seriös und eben auch hip aussehen.

Der Mittelscheitel schlägt alle Fliegen(den Haare) mit einer Klappe, ausserdem ist die Sache schnell erledigt. Blickt man aber nach New York, London, Mailand und Paris, wird klar, dass die Sache mit dem Scheitel jetzt gewaltig aus dem Gleichgewicht gerät.

Möglichst präzise

Brands wie Loewe, Valentino, Versace und JW Anderson schickten ihre Models für ihre Herbst-/Winterkollektionen mit nicht minder chicen Beauty-Looks auf den Runway, zollten dabei aber den 00er-Jahren Tribut und setzten tief an – den Kamm nämlich, um einen möglichst präzisen Seitenscheitel zu ziehen.

Allen voran auf dem Kopf von Model Kaia Gerber, die schliesslich so ziemlich wichtige Show lief, die die Fashion Weeks zu bieten hatten. Ihr Bob wurde rechts und links gescheitelt, was das Zeug hielt.

Meist sleek, bei Valentino durfte das Haar in die Stirn fallen, bei Versace kam ein Pony zum Vorschein. Generell gilt: Ob glatt und offen oder im Low Bun – das Styling spielt kaum eine Rolle. Hauptsache, der Scheitel sitzt nah am Ohr.
Inspo für die neue Saison gefällig?

Dieser Text erschien zuerst in der «SI Style».

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