Es wird kalt: Das sind die neuen Mäntel 

6.10.2018 - 00:00, Mara Ittig

Endlich ist wieder Mantelzeit – das freut das Fashionista-Herz: Mäntel sind nicht nur sehr kleidsam, sondern auch unsere liebsten Begleiter für kalte Wintertage.
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Der Altweibersommer ist vorbei. Wir hüllen uns wieder in mehr und wärmeren Stoff. Unsere Favoriten: Mäntel. Die geben nicht nur richtig warm bis zu den Fesseln, sondern verleihen uns auch in Nu einen eleganten Hauch.

Ein gut sitzender Mantel wertet jedes Outfit auf. Neben dem Schnitt ist aber auch entscheidend, dass der neue Mantel gut zu uns und unserer Garderobe passt, damit er sich zum wahren Mode-Allrounder entwickeln kann. 

Die neuen Modelle für die kommende Saison sind vielfältig – es ist für jeden Stil und Geschmack etwas dabei.

Karo: Klassisches Muster mit modernem Twist

Karo ist im Moment allgegenwärtig und so ist es wenig erstaunlich, dass das Muster auch vor Mänteln nicht Halt macht. Besonders schön sind maskuline Muster mit viel Brit Chic wie Prince of Wales Checks oder Hahnentritt.

Wer gross gewachsen ist, kann zu Oversize-Modellen mit einer prägnanten Schulterpartie greifen. Alle anderen wählen lieber ein schmaleres Modell. Ein Karo-Mantel wertet auf jeden Fall unifarbenen Outfits schnell zu einem Hingucker auf. Neu sind diese Saison neben gedeckten Tönen wie grau und braun auch kräftige Nuancen wie gelb oder rot zu sehen. 

Ob eher gedeckt und maskulin oder mit mehr Farbe: Karo passt gut zu schwarz und braun und verleiht Jeans eine edle Note. 
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Trenchcoat: Varianten eines Klassikers

Der Trenchcoat gerät nie aus der Mode. Nun sehen wir ihn aber nicht nur in unzähligen Varianten seiner klassichen Version, sondern auch ganz neu interpretiert. Der Doppelreiher kommt in neuen Farben, warmen Materialien oder mit verspielten Details. 

Grau, weiss, mit Schleife, im Layering-Look: Der Trenchcoat gibt eine gute Basis für kreative Styles.
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Der Trend zum Trench macht sich während der Fashion Weeks von New York bis Paris bemerkbar und wird ganz einfach an die kälteren Temperaturen adaptiert. Noch nie haben wir so viele klassisch geschnittene Camel-Mäntel gesehen. Da lohnt sich das Investement: Ein gut sitzender Camel-Mantel – etwa von Max Mara – wärmt nicht nur ausgezeichnet, sondern passt wirkich zu allem und verleiht jedem Look eine elegante Note. Seher schön dazu: Monochrome Looks oder Weiss- und Crème-Töne.

Camelfarbene Mäntel zu hellen Looks: Ein eleganter Trend, der da auf uns zurollt.
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Neue Länge: Maxi

Gute Nachricht für alle Gfrörlis: Die Exemplare in der neuen Maxi-Länge hüllen uns bis zu den Knöcheln ein und wärmen uns von Kopf bis Fuss. Die langen Mäntel sorgen zudem für eine tolle Silhouette, denn sie strecken optisch, besonders in Kombination mit hohen Schuhen. Offen getragen mogeln sie zusätzlich ein paar Pfunde weg (deshalb sieht man die Kardashians auch so oft in dem Look). 

Bis zu den Knöcheln gehen die n euen Maxi-Mäntel. Trotz viel Stoff zaubern sie eine schlanke Silhouette  - dem weich fallenden Schnitt sei Dank.
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Kuschlig warm: Fake Fur und Teddy

Es bleibt kuschlig, denn auch die Fake Fur und Teddy-Mäntel, die wir letzten Winter schon überall antrafen, bleiben uns noch ein bisschen erhalten. Das Material wärmt herrlich und ist einfach so richtig schön gemütlich: Eine flauschige Decke zum Anziehen, quasi. Ein Teddymantel in beige oder schwarz passt zudem zu fast allem.

Mega-Trend Fake Fur: Das sind die schönsten Exemplare
Fake Fur- und Teddy-Mäntel sind super zum Reinkuscheln: Starten wir mit dem perfekten (und leider ausverkauften) «The Iconic» von Max Mara.
Bild: Max Mara
Sonia Lyson zeigt, dass Fake Fur auch ziemlich lässig aussehen kann - etwa mit Beanie und Jeans.
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Wenn uns vor einiger Zeit jemand gesagt hätte, dass wir einen Look aus Pyjama und Fake Fur Weste toll finden, hätten wir ihm garantiert den Vogel gezeigt. Lisa Hahnbuecks Outfit finden wir aber wirklich cool.
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Zarte Töne und Fake Fur bilden ein besonders feminines Gespann.
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Da wäre sogar die Schneekönigin neidisch: Blau- und Weiss in Kombination mit Silber sorgt für einen frostigen Look.
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Der zottelige Fellmantel gibt schön warm und verströmt gute Laune. Denn: So ein Kleidungsstück zeigt, dass man das Leben gerne mal mit Humor nimmt. Schön mit Jeans.
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Wer hat gesagt, dass Beige und Grau eine Farbkombi für Rentnergruppen auf Reisen ist? Gitta Banko zeigt, dass die beiden Farben ziemlich edel aussehen.
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Huhu, alle mal hersehen! Der Mango-Mantel von Über-Bloggerin Caro Daur ist definitiv ein «Head-Turner».
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Süss ist die Jacke mit Sternen-Muster von Sandro, die Bloggerin Rosa Crespo trägt.
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Schöner Kontrast: Die lachsfarbene Jacke sieht zu den roten Haaren einfach toll aus.
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Der Teddy-Coat von Max Mara ist wie eine grosse, gemütliche Decke zum Reinkuscheln.
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Das gilt auch für die deutlich günstigere Variante von H&M.
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Gut gewärmt durch den Winter: Hofit Golan and Patricia Contreras zeigen, wie vielfältig Fake Fur Jacken sind.
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Nackte Beine und Fake Fur? Klimatisch sicherlich nicht sehr sinnvoll, aber dafür mit viel Wirkung.
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Ein wahres Statement-Piece: Fake Fur Jacken sind nichts für Schüchterne. Denn sie fallen alleine durch ihr Volumen ziemlich auf.
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Ziemlich rockig ist der Look von Fer Medina.
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Ein wunderbar exzentrischer Look, der ein bisschen an die weiten Prärien im mittleren Westen erinnert.
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Bomberjacken und Blousons bleiben noch ein wenig im modischen Scheinwerferlicht. Warum also nicht auch aus Fake Fur?
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Sehr schlicht, aber auch sehr edel und weiblich: Fake Fur in hellen Tönen zu Jeans und Pumps.
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Nicki Minaj gewohnt exzentrisch in einem Oversize-Modell in Schwarz und Weiss.
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Giovanna Battaglia setzt hingegen lieber auf den 70er-Jahre-Retro-Look.
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Kombi-Tipp: Durch das eher grosszügige Volumen besser zu schmalen Hosen oder einem kurzen Rock mit Strumpfhosen tragen. Auch sehr angesagt sind übrigens Fake Fur Mäntel mit Animalprint.

Flauschig warm sind Teddy-Mäntel oder Fake Fur Modelle. Farblich bleibt's eher gedeckt, das Material ist auffällig genug.
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Mit viel Signalwirkung: Trendfarbe Rot

Wer rot trägt, will sich nicht verstecken. Erst recht nicht, wenn es sich um einen knallroten Mantel handelt, denn damit ist man definitiv nicht zu übersehen. Allerdings bringt so ein knalliger Mantel auch eine willkommene Prise Farbe in graue Herbsttage. Wer es dezenter mag: Mäntel in Bordeaux-Tönen sind genau so schön und fallen etwas weniger auf. 

«Wenn schon, denn schon...» lautet hier die Devise. Denn was passt am besten zu rot: Jawoll, noch mehr rot.
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