AktuellKolumbien: Führender Drogenhändler von «Tren de Aragua»-Bande gefasst
SDA
25.2.2026 - 07:29
ARCHIV - Ein Polizeihubschrauber landet auf einer Kokaplantage während einer Vernichtungsaktion in Tumaco im Südwesten Kolumbiens. Foto: Ivan Valencia/AP/dpa
Keystone
Die kolumbianische Polizei hat einen laut ihren Angaben führenden Drogenhändler der berüchtigten kriminellen Organisation «Tren de Aragua» festgenommen. Jorge Luis Páez Cordero, bekannt unter dem Alias «Cucaracho», werde beschuldigt, den tonnenweisen Versand von Kokain aus Kolumbien und Venezuela nach Mittelamerika, in die Vereinigten Staaten und nach Europa koordiniert zu haben, teilte Polizeichef General William Oswaldo Rincón Zambrano mit. Zudem soll er in der Karibikregion Erpressungen und Entführungen gesteuert sowie Geldwäsche organisiert haben.
Keystone-SDA
25.02.2026, 07:29
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«Cucaracho» gilt nach Angaben der Polizei als rechte Hand von «Niño Guerrero», der als Anführer des kriminellen Netzwerks gilt. Auf einem von den Ermittlern veröffentlichten Video ist zu sehen, wie Beamte einer Spezialeinheit Corderos Luxusanwesen in Santa Marta im Norden Kolumbiens betreten und den Verdächtigen im Schlafzimmer überraschen, während er schläft. Gegen ihn lag demnach eine internationale Fahndungsnotiz der Polizeiorganisation Interpol vor. Bei dem Zugriff beschlagnahmten die Beamten vier Mobiltelefone und ein Tablet, die nun ausgewertet werden.
Der aus Venezuela stammende «Tren de Aragua» gilt als eines der einflussreichsten kriminellen Netzwerke der Region und wird mit Drogenhandel, Entführungen und Schutzgelderpressung in Verbindung gebracht. Laut der auf organisierte Kriminalität spezialisierten Plattform «Insight Crime» handelt es sich eher um ein loses Netzwerk verschiedener Gangs als um einen straff geführten internationalen Drogenring.
Tod eines Drogenbosses löst Gewaltwelle in Mexiko aus
Die Festnahme in Kolumbien erfolgte nur kurz nach einer schweren Eskalation der Drogengewalt in Mexiko. Bei einem Militäreinsatz am Sonntag gegen den Chef des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación, Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho», kamen mindestens 74 Menschen bei Gefechten und anschliessenden Ausschreitungen ums Leben. Der Kartellboss wurde ebenfalls tödlich verletzt. Mutmassliche Kartellmitglieder errichteten Strassensperren, zündeten Fahrzeuge an und griffen Geschäfte an.
Freundin am Grossglockner erfroren – Alpinist vor Gericht
Gut ein Jahr nach dem Tod einer 33-jährigen Frau auf dem Berg in Österreich steht ihr Freund vor Gericht. Der heute 37-jährige Mann muss sich am Donnerstag vor dem Landesgericht Innsbruck wegen des Vorwurfs der grob fahrlässigen Tötung verantworten.
19.02.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Freundin am Grossglockner erfroren – Alpinist vor Gericht
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