Grossmann trifft Steffen auf Skype: «Die Familie kommt an erster Stelle»

Marko Vucur

25.3.2020 - 14:16

Steffen und Grossmann im Skype-Interview: «Die Familie kommt immer an erster Stelle»

Steffen und Grossmann im Skype-Interview: «Die Familie kommt immer an erster Stelle»

Teleclub bringt ab sofort jeweils zwei Athletinnen und Athleten aus unterschiedlichen Sportarten in einem Skype-Talk zusammen. Folge 2 mit Renato Steffen, Flügelflitzer Wolfsburg und Eishockey-Profi Robin Grossman von Lausanne HC.

25.03.2020

Was treiben die Sportstars im «Homeoffice»? Robin Grossmann vom Lausanne HC ist mit Ehefrau, zwei Kindern und Hund rundum beschäftigt, Fussballer Renato Steffen ist derweil froh, wenn der Ball wieder rollt.

Die Corona-Pandemie stellt auch das Leben der Spitzensportler auf den Kopf. Teleclub bringt in loser Folge jeweils zwei Athletinnen und Athleten aus unterschiedlichen Sportarten in einem Skype-Talk zusammen.

Im zweiten Call geben sich zwei Aargauer die Ehre: Renato Steffen, Flügelflitzer beim Bundesligist VfL Wolfsburg, und Eishockey-Profi Robin Grossmann, Verteidiger beim Lausanne HC.



Wolfsburg trainiert wieder – Grossmann hält sich zu Hause fit

Während wir Eishockeyaner Grossmann zu Hause in Lausanne erreichen, schaltet sich Renato Steffen aus dem Stadion des VfL Wolfsburg dazu. Warum? Der Bundesligist hat in dieser Woche das Training im Stadion wieder aufgenommen – unter strengsten hygienischen Vorschriften. «Es ist gut, dass wir uns wieder etwas bewegen. Irgendwann fällt dir sonst die Decke auf den Kopf», meint Fussballer Steffen.

Grossmann dagegen wird zumindest in den nächsten Wochen kein Mannschaftstraining erleben. Einen Trainingsstart kann man im Eishockey momentan nicht definieren. Der 32-Jährige hält sich jedoch fleissig im «Homeoffice» fit: «Wenn man als Profi-Sportler zwei bis drei Wochen gar nichts macht, rächt sich das mit Schmerzen.»

Steffen verzichtet auf Instagram und Co. – Grossmann gibt Filmtipp

Während der Sportpause vertreiben sich viele Sportler die Zeit auf Instagram und Co. Nicht so Steffen. Seit über einem Jahr verzichtet der 28-Jährige vollends auf die sozialen Medien. Ob er diese Entscheidung nun bereut? «Ich vermisse es auch jetzt nicht. Wegen all dieser Challenges würde ich nur Zeit verlieren. Die verbringe ich lieber mit der Familie. Da backe ich lieber einen Kuchen mit meiner Frau oder koche etwas.»

Ähnlich klingt es bei Grossmann, der zwar über Twitter- und Instagram-Accounts verfügt, sich aber momentan mehrheitlich raushält: «Bei zwei Kindern und einem Hund habe ich genug wichtigere Sachen.» Zum Schluss hat Grossmann zudem noch einen Filmtipp für alle, die es sich am Abend auf der Couch gemütlich machen wollen: «Ich empfehle den Film ‹Parasite›. Ein toller Film, der die Gesellschaft sehr gut spiegelt.» Hier von einem Geheimtipp zu reden, wäre dann aber vermessen, hat der südkoreanische Film doch im Februar gerade erst vier Oscars abgestaubt.

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