Transfer-Ticker: Fenerbahce ist Top-Favorit auf Rodriguez-Transfer +++ Bayern an BVB-Spieler Hakimi interessiert +++ Nübel zu Bayern

red

6.1.2020 - 13:45

Vom 1. bis 31. Januar ist das Transferfenster geöffnet. Mit unserem Ticker verpassen Sie keinen wichtigen Wechsel. Aber natürlich servieren wir Ihnen auch die brühwarmen Gerüchte. Alles kurz und knackig.

Berater bestätigt: Drei Klubs sind im Rennen um Rodriguez

Ricardo Rodriguez scheint bei der AC Milan keine Zukunft mehr zu haben. Der Nati-Linksverteidiger hat seinen Stammplatz verloren und kam in dieser Saison erst fünf Mal zum Einsatz. Zwar durfte der 27-jährige Schweizer kurz vor Weihnachten erstmals seit September wieder spielen, konnte bei der 0:5-Heimpleite gegen Atalanta aber nur wenig Werbung in eigener Sache machen und wurde zur Pause ausgewechselt.

So dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Rodriguez – trotz laufenden Vertrags bis 2021 – den Verein wechseln wird. Interessenten gibt es einige. Medienberichten zufolge buhlen Vereine aus England, Frankreich, Holland und der Türkei um den Linksverteidiger. Rodriguez' Berater Gianluca Di Domenico hat nun gegenüber Teleclub bestätigt, dass mit drei Klubs bereits Gespräche über einen Wintertransfer geführt wurden: Olympique Lyon, PSV Eindhoven und Fenerbahce Istanbul. Die Türken seien der Top-Favorit auf eine Verpflichtung.

Ricardo Rodriguez will wieder mehr Spielpraxis.
Bild: Getty

Steht der Transfer sogar kurz bevor? Bei Milans Spiel am Montagnachmittag gegen Sampdoria (15 Uhr live auf Teleclub) fehlt Rodriguez im Aufgebot der Rossoneri. Laut Di Domenico hat dies aber nichts mit seinem womöglich bevorstehenden Wechsel zu tun, Rodriguez habe muskuläre Probleme. Milan würde den Schweizer eigentlich gerne als Back-up für Stamm-Linksverteidiger Theo Hernandez behalten, ist aber bereit, den wechselwilligen Rodriguez beim richtigen Angebot abzugeben.

Bayern an BVB-Spieler Hakimi interessiert

Rekordmeister Bayern München ist einem Bericht der spanischen Zeitung «Marca» zufolge an BVB-Aussenverteidiger Achraf Hakimi interessiert. Die Münchner sollen bei Real Madrid wegen des nach Dortmund ausgeliehenen Spielers nachgefragt haben, schreibt das Blatt ohne Quellenangabe. Der 21 Jahre alte Hakimi hat in Madrid einen Vertrag bis 2022 und spielt seit Sommer 2018 für Borussia Dortmund. Der FC Bayern ist derzeit auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger.

Bayern bestätigt Nübel-Wechsel zur Saison 2020/21

Bayern München verpflichtet auf die Saison 2020/2021 wie erwartet den Torhüter Alexander Nübel von Schalke 04 – vorerst als Nummer 2 hinter Captain Manuel Neuer.

Der 23-Jährige wechselt ablösefrei und erhält in München einen Vertrag über fünf Jahre. Er hatte seinen Abgang aus Gelsenkirchen kurz vor Weihnachten verkündet.

Nübel soll bei den Bayern zum Nachfolger des mittlerweile 33-jährigen Nationaltorhüters aufgebaut werden. Neuer – auch er wechselte einst von Schalke zu Bayern – besitzt in München noch einen Vertrag bis 2021. Im Gespräch ist seit Längerem eine Verlängerung um zwei Jahre.

Spektakulärer Deal zwischen Man Utd und Real?

Wie die «Sun» berichtet, steht ein Deal zwischen Manchester United und Real Madrid im Raum. Schon lange ist bekannt, dass Zinédine Zidane ein Fan von Paul Pogba ist und nun soll er ihn bekommen – im Tausch mit Toni Kroos. Ob dieser Deal tatsächlich zustande kommt? Mehr als fraglich. Denn während Kroos bei Real unumstrittener Stammspieler ist, hat Pogba schon seit Saisonstart mit einer langwierigen Knöchelverletzung zu kämpfen. Offenbar muss er nun operiert werden und fällt schon wieder für mehrere Wochen aus.

Juve verpflichtet Schweden-Talent für 35 Mio.

Juventus Turin verpflichtet Nachwuchstalent Dejan Kulusevski. Der 19-Jährige absolvierte am Donnerstag den Medizincheck, wie der Klub mitteilt. Der Schwede kommt laut italienischen Medien für 35 Millionen Euro von Ligakontrahent Atalanta Bergamo. Der junge Flügelstürmer wird aber erst ab Sommer für Juve spielen, bis dahin bleibt Kulusevski leihweise bei Parma, wo er die Saison begonnen hat. Der Teenager hat in dieser Saison mit vier Toren und sieben Assists aus 17 Serie-A-Spielen auf sich aufmerksam gemacht. 

Behrami zurück zu Genua

Wie erwartet setzt Valon Behrami seine Karriere in Italien bei Genua fort. Der Schweizer Mittelfeldspieler einigt sich mit dem Tabellenletzten der Serie A auf einen Vertrag bis zum Saisonende.



Weigl wechselt von Dortmund nach Lissabon

Haris Seferovic bekommt bei Benfica Lissabon einen neuen prominenten Teamkollegen. Von Borussia Dortmund wechselt Julian Weigl für 20 Millionen Euro zu Benfica, wo der 24-Jährige einen Vertrag bis 2024 unterschreibt.

Haaland stürmt neu für den BVB

Borussia Dortmund gelingt zum Start des Winter-Transferfensters ein regelrechter Coup. Der BVB sichert sich noch vor dem offiziellen Start der Wechselperiode Stürmer-Juwel Erling Braut Haaland.

Der stark umworbene 19-jährige norwegische Stürmer wechselt per sofort von Salzburg zu Borussia Dortmund. Haaland bekommt einen bis Juni 2024 gültigen Vertrag.



Carles Aleña leihweise zu Betis Sevilla

Barça-Talent Carles Aleña hat genug vom ewigen «Bänkli wärmen» und verlässt die Katalanen zumindest bis zum Saisonende. Der 21-jährige Mittelfeldspieler wechselt leihweise zu Ligarivale Betis Sevilla.

Hertha lanciert neue Ära mit Transfer von Ascacibar

Mit einem neuen Investor will Hertha BSC mittelfristig in Deutschland wieder um den Titel spielen. Die Berliner wollen dazu mächtig aufrüsten, Gerüchten zufolge sollen neben Granit Xhaka auch Julian Draxler und Mario Götze auf dem Wunschzettel der Hertha stehen. Nun kann das Team von Jürgen Klinsmann auch den ersten Neuzugang eintüten: Vom VfB Stuttgart kommt der zentrale Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar für 10 Millionen Euro.

Ibrahimovic kehrt zur AC Milan zurück

Jetzt ist es offiziell: Zlatan Ibrahimovic kehr zur AC Milan zurück. Dies verkünden die Rossoneri auf ihrer Website. Der 38-jährige Schwede unterschrieb beim 18-fachen italienischen Meister einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit Option für ein weiteres Jahr.

Ibrahimovic hatte bereits von 2010 bis 2012 für die AC Milan gespielt und 2011 mit den Rossoneri den Meistertitel gewonnen – insgesamt wurde der 38-Jährige in seiner Karriere schon 13-mal Meister. Derzeit ist Milan in der Serie A lediglich im 11. Rang klassiert.

Ibra spielte zuletzt in den USA für den MLS-Verein Los Angeles Galaxy, den er Mitte November nach zwei Saisons verliess.

Granit Xhaka soll vor Wechsel zu Hertha BSC stehen

Kehrt Granit Xhaka in die Bundesliga zurück? Laut «Blick» möchte der Schweizer Nationalspieler Arsenal verlassen und zu Hertha Berlin wechseln. «Wir sind uns mit Hertha BSC einig und würden gerne nach Berlin gehen. Dies haben wir Arsenals Klub-Boss Raul Sanllehi und Sportdirektor Edu Gaspar so gesagt – wie auch dem neuen Trainer Mikel Arteta», zitiert «Blick» Xhakas Berater José Noguera. 

Edinson Cavani für drei Jahre zu Atlético?

Gemäss dem italienischen Sportjournalisten Gianluca Di Marzio hat sich PSG-Angreifer Edinson Cavani mit Atlético Madrid geeinigt. Der Stürmer aus Uruguay soll demnach für drei Jahre in der spanischen Hauptstadt unterschreiben. 

Xhaka zu Leicester City?

Wie «Leicestershire live» (via «Onefootball») berichtet, soll Granit Xhaka in ein Tauschangebot mit Leicester Citys Spielmacher Wilfried Ndidi involviert sein. Demnach seien die «Gunners» bereit, beim aktuellen Tabellenzweiten eine Offerte von 47 Millionen Euro plus Xhaka einzureichen.

Der 23-jährige Ndidi zählt zu den besten defensiven Mittelfeldspielern der Premier League und wäre aufgrund seines jungen Alters wohl die ideale Langzeitlösung für den neuen Arsenal-Coach Mikel Arteta.

Wie Arteta zu Granit Xhaka steht, ist derzeit nicht bekannt. Der Schweizer Internationale soll sich bereits mit Hertha Berlin über einen Wintertransfer einig sein. Eine Vereinbarung zwischen den Klubs steht jedoch noch aus. Dass der 27-Jährige im kommenden Transferfenster die Mannschaft aus Nordlondon verlassen wird, gilt als fast sicher. Ein Wechsel zu Brendan Rodgers «Foxes» scheint hingegen eher unwahrscheinlich.

Jetzt ist es fix: Ancelotti wird Trainer bei Everton

Carlo Ancelotti kehrt in die Premier League zurück. Der ehemalige Coach von Chelsea, Real Madrid und Bayern München wird Trainer von Everton.

Zehn Tage nach seiner Beurlaubung bei Serie-A-Klub Napoli unterschrieb der 60-Jährige in England einen Vertrag bis Sommer 2024. «Er ist einer der besten Trainer des Weltfussballs und ein Gewinnertyp, der in jeder wichtigen europäischen Liga bemerkenswerte Erfolge erzielt hat», sagte Evertons Fussball-Direktor Marcel Brands zur prominenten Verpflichtung.

Für den dreimaligen Champions-League-Gewinner Ancelotti ist es nicht der erste Trainerjob in der Premier League. Zwischen 2009 und 2011 arbeitete er in London beim FC Chelsea mit dem er 2010 das Double aus Meisterschaft und FA Cup gewinnen konnte. Im Spiel vom Samstag gegen Arsenal, das in Person von Mikel Arteta seit Freitag ebenfalls einen neuen Coach hat, sitzt Ancelotti noch auf der Tribüne. Wie Arteta bei Arsenal wird Ancelotti bei Everton ab Sonntag die Trainings leiten.

Arteta als neuer Arsenal-Coach bestätigt

Mikel Arteta kehrt als Trainer zu Arsenal zurück. Wie erwartet tritt der Spanier beim kriselnden Premier-League-Klub aus London die Nachfolge seines entlassenen Landsmannes Unai Emery an. Mehr dazu, lesen Sie hier.

«Independent»: Xhaka will Arsenal im Winter verlassen

Die Krise bei Arsenal London führt offenbar dazu, dass mehrere Schlüsselspieler den Verein im Winter verlassen wollen. Wie die britische Zeitung «Independent» berichtet, möchte nicht nur der von den Fans in Verruf geratene Granit Xhaka im Januar weg, sondern auch sein Captain-Nachfolger Pierre-Emerick Aubameyang und dessen Sturmpartner Alexandre Lacazette. 

Der Schweizer Nationalspieler soll sich laut der «Bild» bereits mit Hertha Berlin über einen Transfer geeinigt haben.



Dass die Stars die Flucht aus London ergreifen wollen, habe aber nicht unbedingt etwas mit dem Trainerwechsel zu tun, sondern mit ihrem Gefühl, dass im Klub Orientierungslosigkeit herrsche, schreibt «Independent». In der Zeitung wird Pep Guardiolas Co-Trainer Mikel Arteta, der 2016 seine Profikarriere bei Arsenal beendet hatte, als Unai Emerys Nachfolger gehandelt. Emery wurde Ende November bei Arsenal freigestellt, die «Gunners» liegen aktuell in der Premier League auf dem enttäuschenden 10. Rang.

Granit Xhaka könnte Arsenal im Januar verlassen.
Bild: Keystone

Hoaraus Flirt mit Nottingham Forrest

Gegenüber «Blick» spricht Guillaume Hoarau offen über seine aktuelle Situation bei den Berner Young Boys. Der torlose Torschützenkönig sieht seine Zukunft beim Schweizer Meister gefährdet.

«Wenn ich mich nun in die Lage des Klubs versetze und bedenke, dass mein bester Torschütze der letzten Jahre, der 35-jährig ist, einen Grossteil der Vorrunde verletzt ausfiel und kein Tor gemacht hat – dann sind das nicht die besten Voraussetzungen, um mit ihm zu verlängern», so Hoarau, der offenbar ein Angebot aus Englands zweiter Spielklasse vorliegen hat. «Im Fussball ist alles möglich. In sechs Monaten ist mein Vertrag zu Ende. Da rufen natürlich Klubs an, um auszuloten, wie es ausschaut.»

Einen Wechsel zu Nottingham Forrest könnte sich der Franzose durchaus vorstellen: «Die haben enorm viele Spiele und brauchen Leute für diese Mission. Und Leute, die Tore schiessen, findet man nicht so leicht. England – da war ich noch nie.»

Am liebsten würde der 35-Jährige aber in Bern bleiben. «Ich überstürze nichts. Ich werde mich mit YB zusammensetzen. Bis dann verhandle ich mit niemandem konkret.»


Sané will offenbar sofort zu Bayern wechseln

Leroy Sané soll sich nach einem Bericht der «Sport Bild» für einen Wechsel zu Bayern München entschieden haben. Der 23-Jährige wolle Englands Meister Manchester City am liebsten bereits in der Winterpause verlassen, berichtet das Magazin, ohne auf Quellen zu verweisen. Sanés Vertrag in Manchester läuft noch bis 2021.

Die Münchner wollten den Flügelspieler bereits im Sommer holen. Doch Sané riss sich Anfang August das rechte Kreuzband an und musste operiert werden. Der Transfer platzte, die Bayern verpflichteten daraufhin den Kroaten Ivan Perisic (30) und liehen den Brasilianer Philippe Coutinho (27) aus. Am Montag hatte Sané bei Instagram seine Rückkehr auf den Trainingsplatz verkündet. Der Zeitpunkt des Comebacks ist offen. Vor der Verletzung soll City eine Ablöse von 150 Millionen Euro für ihn gefordert haben.

Ex-Präsident Uli Hoeness hatte zuletzt einen neuen Anlauf des FC Bayern bei Sané in Aussicht gestellt. «Wir müssen abwarten, wie sich seine Genesung gestaltet. Im Januar oder Februar werden sich die neuen Entscheidungsträger zusammensetzen und sich Gedanken machen», hatte Hoeness gesagt.

Leroy Sané könnte Manchester City bereits im Winter verlassen.
Bild: Getty

Wechselt Götze im Sommer nach Berlin?

Gemäss der «Sport Bild» beschäftigt sich Hertha BSC mit Mario Götze. Demnach wollen die Berliner, die mit Jürgen Klinsmann kürzlich einen neuen Trainer engagiert hatten, den BVB-Profi ins Olympiastadion holen. Allerdings erst im Sommer, dann ist Götze ablösefrei zu haben, da sein Vertrag in Dortmund nach dieser Saison ausläuft.

Götze hat im Team von Lucien Favre einen schweren Stand. Der 27-Jährige stand in dieser Saison nur sechsmal in der Startelf, fast bei der Hälfte aller Spiele schmorte er 90 Minuten auf der Bank. 

Im Januar will die Hertha laut «Sport Bild» zunächst Verstärkung fürs defensive Mittelfeld holen. Victor Wanyama von den Tottenham Hotspur soll ein heisser Kandidat sein.

Sitzt oft nur auf der Bank: Mario Götze.
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Ancelotti soll mit Everton einig sein

Nur eine Woche nach seiner Entlassung beim SSC Neapel hat Carlo Ancelotti bereits einen neuen Posten gefunden. Der 60-Jährige, der als Trainer bereits mit der AC Milan und Real Madrid die Champions League gewinnen konnte, wird gemäss Informationen des «Guardian» neuer Cheftrainer beim FC Everton.

Für Ancelotti wäre es nicht der erste Trainerjob in der Premier League. Zwischen 2009 und 2011 managte er den FC Chelsea und gewann 2010 zusammen mit dem früheren Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack das Double aus Meisterschaft und FA Cup.

Am Montagabend hatte der englische Traditionsverein eine Einigung mit dem Italiener noch dementiert.


Rakitic will bis Ende Saison bei Barça bleiben

Ivan Rakitic spielte bei Saisonbeginn in Barcelona keine Rolle mehr, nachdem er zuvor jahrelang bei den Katalanen der Spieler mit der meisten Einsatzzeit war. Barça-Trainer Ernstseo Valverde machte dem kroatischen Nationalspieler auch klar, dass es für ihn schwierig werde, auf die gewünschte Einsatzzeit zu kommen.

Ivan Rakitic lief gegen Inter sogar als Captain auf.
Bild: Getty

Kein Wunder machte sich der 31-Jährige Gedanken um seine Zukunft. So buhlten im Sommer bereits renommierte Klubs wie Inter, Juventus und Manchester United um den passsicheren Mittelfeldstrategen. Doch in den letzten Wochen lief er gegen Borussia Dortmund, Atlético Madrid, Real Mallorca und Inter von Beginn an auf. 

Laut «Marca» hat diese positive Entwicklung dazu beigetragen, dass er mindestens bis im Sommer den Katalanen treu bleiben wird. Danach ist alles offen. Kürzlich verriet er seinen Wunsch, in der Zukunft noch einmal das Sevilla-Trikot zu tragen, wo er zwischen 2011 und 2014 spielte. Die Hoffnungen auf eine Rückkehr nach Basel machte er damit zunichte.


Mandzukic nicht zu Juves Weihnachtsfeier eingeladen

Juventus-Stürmer Mario Mandzukic isst derzeit bei seinem Klub hartes Brot. Der Kroate passt nicht ins sportliche Konzept von Trainer Maurizio Sarri, der in der Offensive lieber auf Cristiano Ronaldo, Gonzalo Higuain, Federico Bernardeschi und Paulo Dybala setzt.

Nun fand selbst die Weihnachtsfeier ohne den 33-Jährigen statt, wie die «Sun» berichtet. Mandzukic sei von den Vereinsbossen nicht eingeladen worden. Dabei seien insgesamt 600 Einladungen verschickt worden, darunter auch die gesamte Frauenmannschaft.

War Mandzukic nicht dabei, weil sein Abgang bereits feststeht? Der Vizeweltmeister will offenbar schleunigst weg. Manchester United soll sein Interesse bekundet haben. Auch BVB-Geschäftsführer Joachim Watzke gilt als grosser Mandzukic-Fan. Watzke würde gerne in seinem Klub eine «echte Nummer 9» sehen, Trainer Lucien Favre soll hingegen skeptisch sein.

Mario Mandzukic verbringt aktuell mehr Zeit im Gym als auf dem Rasen.
Bild: Getty

RB-Trainer Nagelsmann führte mit Haaland «gutes Gespräch» – auch BVB am Supertalent dran

Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig hat mit dem von vielen europäischen Klubs heiss umworbenen Erling Haaland von Schwesterclub RB Salzburg ein «gutes Gespräch» geführt. Das bestätigte der RB-Coach auf einer Pressekonferenz in Leipzig.

«Ich habe mich bemüht, ihm in gutem Englisch zu sagen, was meine Idee vom Fussball ist. Ich glaube, dass es ganz gut gelaufen ist, dass es ein gutes Gespräch war», sagte Nagelsmann. «Nach solchen Gesprächen kann man relativ wenig sagen, weil sie doch sehr einseitig sind, du als Trainer viel erzählst. Der Spieler und sein Berater hören viel zu.»

Mit dem 19-jährigen Norweger wird auch Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Der BVB ist auf der Suche nach einem klassischen Mittelfeldstürmer. Haaland steht in Salzburg noch bis 2023 unter Vertrag, doch er soll eine Ausstiegsklausel besitzen und deshalb verhältnismässig günstig zu haben sein («Bluewin» berichtete).


Kommt Minamino? Shaqiri droht noch mehr Konkurrenz

Wie die «Krone» berichtet, hat Salzburgs Sportchef Christoph Freund am Donnerstag bestätigt, dass es Gespräche mit Liverpool gebe: «Es ist eine Ehre, welche Vereine sich für unsere Spieler interessieren. Es passiert etwas Aussergewöhnliches.»

Liverpool ist aber nicht etwa an Torjäger Erling Haaland dran (andere Vereine sehr wohl), sondern an Takumi Minamino. Nach dem 2:0-Sieg am letzten Champions-League-Spieltag schwärmte Klopp vom flinken Japaner, der aufgrund einer Ausstiegsklausel für aktuell läppische 9,5 Millionen Euro zu haben sein soll. Über das Interesse am 24-Jährigen sagt Freund: «Einen Wechsel in der Winterpause kann man nicht ausschliessen.»

Sollte der Wechsel zustande kommen, wären das keine guten Neuigkeiten für Xherdan Shaqiri. Denn Minamino spielt vorzugsweise auf derselben Position wie der Schweizer – und der kommt schon jetzt kaum zum Zug.


Haaland flirtet mit Dortmund und Leipzig

Das 19-jährige Supertalent Erling Braut Haaland (acht Champions-League-Tore in sechs Spielen) wurde zwei Tage nach dem bitteren Ausscheiden aus der Königsklasse in Leipzig und Dortmund gesichtet. Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund bestätigt entsprechende Informationen. Der 42-Jährige wird von den «Ruhr Nachrichten» wie folgt zitiert: «Wir sind in alle Gespräche involviert. Wir wussten natürlich auch, dass Haaland am Mittwoch zu Gesprächen in Leipzig und Dortmund war. Alle in Salzburg wollen das Beste für ihn.»



Insbesondere Dortmund könnte einen Spieler wie Haaland dringend gebrauchen, denn einen klassischen Mittelfeldstürmer sucht man im BVB-Kader vergebens. Seit Wochen halten sich Gerüchte, wonach Haaland auf dem BVB-Wunschzettel steht. Der grossgewachsene Teenager (1,94 m) steht zwar bei den Österreichern noch bis 2023 unter Vertrag, doch er soll eine Ausstiegsklausel besitzen und deshalb verhältnismässig günstig zu haben sein («Bluewin» berichtete).

Spieler, deren Verträge im Sommer 2020 auslaufen – und jetzt zum Schnäppchenpreis zu haben wären

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