Euphorie, Stabilität und Demirovic Deshalb hat sich Enrico Maassen für den FC St. Gallen entschieden

Luca Betschart und Ronja Zeller

19.6.2024

St.Gallen-Trainer Maassen lobt Vorgänger Zeidler: «Kompliment!»

St.Gallen-Trainer Maassen lobt Vorgänger Zeidler: «Kompliment!»

Der neue St.Gallen-Trainer Enrico Maassen stellt sich an einer Pressekonferenz vor und erklärt, wieso er sich für einen Wechsel in die Ostschweiz entschieden hat.

19.06.2024

Der FC St. Gallen präsentiert seinen neuen Trainer Enrico «Eno» Maassen. Der Nachfolger von Peter Zeidler hat «richtig Bock» und erklärt, wieso er sich für den Schritt in die Ostschweiz entschieden hat. 

Luca Betschart und Ronja Zeller

19.6.2024

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Der FC St. Gallen stellt an einer Pressekonferenz Neo-Coach Enrico Maassen vor. Sportchef Roger Stilz erklärt, wieso der Deutsche für die Espen die bestmögliche Lösung ist.  
  • Auch Maassen erklärt, wieso er sich für einen Wechsel in die Ostschweiz entschieden hat und verrät: «Ermedin Demirovic, den ich in Augsburg trainierte, hat in den höchsten Tönen gesprochen von diesem Klub.»

«Es beginnt ein neues Kapitel in der reichhaltigen Geschichte unseres Klubs», sagt St. Gallen-Präsident Matthias Hüppi und eröffnet die Medienkonferenz zur Vorstellung von Neo-Trainer Enrico Maassen mit einem Blick zurück: «Das ist für mich immer Anlass, nicht zu vergessen, was hier verschiedene, engagierte Menschen gemeinsam geleistet haben. Das kann man nicht oft genug betonen.»

Hüppi spricht natürlich den abgewanderten Peter Zeidler an. «Er hat grossen Anteil an unseren Errungenschaften in den letzten sechs Jahren. Die Art und Weise, wie er Fussball spielen liess, hat die Leute magnetisch angezogen und in den wunderbaren Kybunpark gebracht», sagt der FCSG-Präsident und verkündet stolz, dass bereits über 11'000 Saisonabos verkauft wurden. «Das Vertrauen der Menschen in diesen Klub ist unglaublich. Das ist das Gut, das wir sehr achtsam bewahren wollen, werden und müssen.»

FCSG-Präsident Hüppi über Maassen: «Er ist kein Bluffer»

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St.Gallen-Präsident Matthias Hüppi spricht mit blue Sport über den neuen Trainer Enrico Maassen und den Abschied von dessen Vorgänger Peter Zeidler.

19.06.2024

«Die Stabilität des Vereins ist international bekannt»

Einen ersten Schritt in die richtige Richtung hat man aus Sicht der Verantwortlichen mit der Verpflichtung von Enrico Maassen bereits getan. «Wir haben nach der bestmöglichen Lösung gesucht und wir haben sie auch gefunden», ist Sportchef Roger Stilz überzeugt. «Deshalb bin ich richtig glücklich. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man denjenigen, den man unbedingt möchte, auch bekommt.» Das sei im Fall des FCSG aber etwas anders. «Die Stabilität des Vereins ist auch international mittlerweile bekannt und umso attraktiver ist es für Trainer, hierherzukommen. Das habe ich deutlich gespürt.»

FCSG-Sportchef Stilz: «Maassen lässt offensiv und mutig spielen»

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St.Gallen-Sportchef Roger Stilz erklärt im Interview mit blue Sport, wieso er in Enrico Maassen den optimalen Nachfolger von Peter Zeidler sieht.

19.06.2024

Maassen setzt sich gegen anfänglich acht Kandidaten durch. «Ich bin sehr glücklich», so der 40-Jährige, der sich als Familienmensch beschreibt. «Ich bin jemand, der anfassbar ist. Das passt zu diesem Klub», sagt Maassen und erklärt: «Die Euphorie war ein zusätzliches Argument. Ermedin Demirovic, den ich in Augsburg trainierte, hat in den höchsten Tönen gesprochen von diesem Klub.»

In den Gesprächen entdeckt der einstige Augsburg-Coach zudem sehr viele deckungsgleiche Ansichten und Wertvorstellungen. «Wir lieben den Fussball und wollen uns gemeinsam nach vorne entwickeln. Ich habe mich vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt», sagt Maassen. 

Das stabile Umfeld des Klubs ist für den Deutschen ein Schlüsselfaktor. Noch nie habe er solch «vertrauensvolle und wertschätzende Gespräche» erlebt. «Die Leute drumherum ziehen an einem Strang», sagt der neue Chef und zeigt sich auch mit seinem Kader rundum zufrieden: «Ich habe richtig Bock, das Team weiterzuentwickeln. (...) Die Mannschaft bleibt im Kern so zusammen. Die Leistungsträger bleiben da. Die Mannschaft ist gut.»