Google zeigt virtuelle Vermeer-Werkschau

dj

5.12.2018

36 Werke von Johannes Vermeer, wie hier «Dame mit Dienstmagd und Brief», lassen sich im virtuellen Museum bestaunen.
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Google lanciert ein virtuelles Museum, Qualcomm bringt einen Fingerabdrucksensor mit Schallwellen und Apple versucht, schleppende iPhone-Verkaufszahlen zu bekämpfen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Der Holländer Johannes Vermeer gehört zu den wichtigsten Malern des Barock. Doch wer sich einen Überblick über sein Werk verschaffen möchte, muss 18 Museen in sieben verschiedenen Ländern besuchen. Dank Google kann man sich diese Reisen nun sparen, wie mashable.com schreibt.

Denn Googles Art & Culture App (iOS; Android) beinhaltet nun ein virtuelles Museum, in dem 36 Werke Vermeers präsentiert werden. Zum Beginnen des Besuch muss man einfach die «Meet Vermeer»-Sektion der App aufrufen. Nun kommt man in ein durch Augmented Reality-Technologie erstelltes Museum mit verschiedenen Räumen, in denen der Lebenslauf Vermeers anhand seiner Bilder nacherzählt wird.

Das russische Unternehmen Yandex, das die führende Suchmaschine im Land betreibt, hat sein erstes Smartphone lanciert. Das Yandex.Phone basiert auf Android 8.1, hat einen 5,65 Zoll grossen Bildschirm und unterstützt Alice, Yandex’ persönlichen Assistenten. Zu einem Preis von 17’990 Rubel (268 Franken) wird es ausschliesslich in Russland erhältlich sein.

Das Yandex.Phone ist das erste Smartphone des russischen Suchgiganten und ersetzt viele Google-Dienste wie Maps oder Music mit eigenen Yandex-Angeboten.
Yandex

Kopfhörerhersteller Bose hat eine Sonnenbrille mit eingebauten Bluetooth-Kopfhörern lanciert. Die Bose Frames gibt es in zwei Designs — genannt «Alto» und «Rondo» — und sie haben auch Augmented Reality-Funktionen an Bord. Diese werden jedoch ausschliesslich über die Kopfhörer laufen, ein Display haben die Sonnenbrillen nicht. Die Bose Frames sollen im Januar für 199 Dollar in den USA erhältlich sein, weitere Länder sollen folgen.

Die Bose Frames haben eingebaute Bluetooth-Lautsprecher.
Bose

Qualcomm hat einen Fingerabdrucksensor entwickelt, der unter einem Smartphone-Display verbaut werden kann. Der 3D Sonic Sensor nutzt dazu Schallwellen, die von der Fingern der Nutzer abprallen. Möglicherweise kommt der Sensor bereits im Samsung Galaxy S10 zum Einsatz, berichtet cnet.com.

Eric Games, bekannt vor allem für den Klassiker «Unreal» und den aktuellen Megahit «Fortnite», will ein eigenen Verkaufsportal für PC-, Mac-, und später auch Android-Spiele lancieren. Spieleentwickler im Epic Games Store sollen dabei 88 Prozent des Erlöses eines Spiel bekommen. Das ist eine deutlich bessere Prozentzahl als beim derzeitigen Platzhirschen Steam. Beim Portal von Valve bekommen Entwickler nur zwischen 70 und 80 Prozent der Einnahmen.

Bei uns könnt ihr mehr Geld behalten, sagt Epic Games zu Spieleentwicklern.
Epic Games

Die Anzeichen für schleppende Verkaufszahlen der neuen iPhone-Modelle XR und XS verdichten sich. Wie «Bloomberg» berichtet soll Apple Marketing-Manager von anderen Projekten abgezogen haben um den Absatz der Smartphones zu steigern. Mit einem grosszügigen Aufkauf-Programm, bei dem Nutzer alte iPhones einreichen, wird zudem in den USA bis zu 300 Dollar Rabatt auf das iPhone XR gewährt.

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