iPhone könnte Nutzer künftig vor Fake-Anrufen warnen

12.10.2018 - 14:23, pal

So könnte die Warnung vor gefälschten Nummern künftig auf dem iPhone aussehen.
Apple

Apple will seine iPhone-Nutzer vor Fake-Anrufen schützen, Microsoft wird die neue Nummer fünf im US-Computermarkt, Facebook lanciert eine neue Funktion für 3D-Bilder und Kanye Wests iPhone-Passwort ist «000000»: Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Durch sogenanntes «Call-ID-Spoofing» könne sich ein betrügerischer Anrufer einen legitimen Deckmantel geben und etwa als «Polizist, Mitarbeiter eines Stromanbieters oder als ein Verwandter tarnen», schreibt Apple. Derartige Betrügereien seien in manchen Ländern ein weitverbreitetes Problem für Nutzer von Mobilgeräten.

Um solchen Telefonbetrug zu erschweren, erwägt Apple eine automatische Prüfung der Anrufer-ID, berichtet «Mac&i» in Berufung auf einen nun veröffentlichten Patentantrag: Ein Smartphone könnte bei einem Anruf anhand verschiedener Parameter feststellen, ob die übermittelte Rufnummer legitim oder möglicherweise gefälscht ist.

Microsoft wird die neue Nummer 5 im US-Computermarkt

Es ist noch nicht lange her, dass Microsoft 2012 mit der «Surface»-Serie seine ersten Versuche mit der Herstellung eigener Computer gemacht hat. Bislang war der Konzern aus Redmond nämlich vor allem für seine Software gewesen. Doch offenbar hatte sich die Firma zu Herzen genommen, was einst Computerforscher Alan Kay empfohlen hatte: «Wer ernsthaft Software anbieten möchte, sollte seine eigene Hardware herstellen.»

Microsoft ist mit seiner «Surface»-Serie zu einem ernsthaften Hersteller von Computern geworden.
Microsoft

Nun scheint diese Entscheidung Früchte zu tragen: Wie die US-Beratungsfirma «Gartner» vorrechnet, gehört Microsoft nach HP, Dell, Lenovo und Apple neu zur Top 5 im US-Computermarkt und lässt so Acer hinter sich.

Gute Voraussetzungen also, dass Microsoft auch in ein starkes Vorweihnachts-Quartal starten kann. Dafür stehen mit dem neuen Surface Pro 6, dem Surface Laptop 2 und dem Surface Studio 2 auch brandneue Produkte am Start.

Schätzung der US-Computerverkäufe im letzten Quartal.
Gartner via Venturebeat.com

Die weiteren Digital-Schlagzeilen des Tages:

– Kanye West muss jetzt wohl sein iPhone-Passwort ändern: Der Musiker hat bei einem Treffen mit US-Präsident Trump aus versehen den Code «000000» enthüllt, als er vor laufender Kamera sein iPhone X entsperren wollte.

– Facebook lanciert seine neue «3D-Bilder»-Funktion: Mit der neuen Technik wird Bildern, die im Porträtmodus eines iPhone 7 Plus, 8 Plus, X oder XS aufgenommen wurden, per KI ein virtueller Tiefeneffekt hinzugefügt. Damit entsteht die Illusion, man könne auf Fotos hinter ein Objekt schauen. Künftig sollen auch andere Smartphone-Modelle kompatibel sein. Eine detaillierte Beschreibung und weitere Beispielbilder hat techcrunch.com.

Die neue «3D-Bilder»-Funktion von Facebook.
Facebook

– Warner Media, das dem US-Telekomanbieter AT&T gehört, fordert Disney zum Rennen um die nächste globalen Streaming-Plattform heraus. Das hat WarnerMedia-CEO John Stankey am Mittwoch in Los Angeles eröffnet. Der Dienst soll ab Ende 2019 zur Verfügung stehen, wie variety.com berichtet.

– Apple spannt mit der Musik-Enzyklopädie «Genius» zusammen und bietet nun laut theverge.com Songtexte für tausende Lieder aus der «Apple Music»-Sammlung an. Damit können Nutzer neu die Lyrics lesen, während sie ein Musikstück hören. Umgekehrt wird Apple Music jetzt zum Standard-Musikplayer auf der Webseite von genius.com.

– Das populäre Smartphone-Game «Fortnite: Battle Royale» ist laut futurezone.at nun auch ohne Einladung spielbar. Gleichzeitig wurde die Liste der kompatiblen Android-Geräte erweitert.

– Das XBox One Oktober-Update ist ab sofort verfügbar und bringt neue Avatare, Dolby Vision und Kompatibilität mit Amazons Alexa auf die Konsole.

– Hacker in China brechen laut einem Bericht von bloomberg.com über gestohlene Apple IDs in Konten von Zahlungsdiensten wie «Alipay» oder «WePay» ein und erleichtern so Ihre Opfer um ihr Geld.

– Der Umsatz von «Netflix» ist im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahr um 90% gestiegen und betrug 244 Millionen US-Dollar in kombinierten In-App-Käufen von Apples App Store und Googles Play Store, wie variety.com schätzt.

Die Bilder des Tages

Zurück zur Startseite

Weitere Artikel