«Das macht einen fast sprachlos» «Bares für Rares»-Mitbringsel begeistert ganzes Händler-Team

Gabriela Beck

6.1.2026

Andreas und sein Vater brachten ein Mitbringsel nach Köln, das sich als Steinmosaik höchster Qualität entpuppte.
Andreas und sein Vater brachten ein Mitbringsel nach Köln, das sich als Steinmosaik höchster Qualität entpuppte.
Bild: ZDF

Eine Steinmosaik-Technik, die bereits die Fürsten der Toskana verzauberte, verblüffte in der Dienstagsfolge von «Bares für Rares» erst Horst Lichter und dann die Händler. Nur eins war noch erstaunlicher: der Verkaufspreis.

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  • Ein unscheinbares Mitbringsel entpuppt sich als spektakuläres Steinmosaik aus Italien.
  • Die Händler sind begeistert, die Gebote explodieren weit über den Schätzpreis hinaus.
  • Am Ende bringt das Kunstwerk 5000 Euro – und Freude für alle Beteiligten.

Andreas und sein Vater Gerd brachten ein Mitbringsel mit nach Köln zur Kult-Trödelshow «Bares für Rares», das beim Sohn eher so mittelgut ankam. Sein nüchternes Fazit: anschauen, schmunzeln, verkaufen. Im Händlerraum sollte sich jedoch schnell zeigen, dass dieses Objekt deutlich mehr konnte als Staub ansetzen.

Horst Lichter sah zunächst «ein Bild». Experte Colmar Schulte-Goltz widersprach freundlich, aber bestimmt: kein Gemälde, sondern ein Steinmosaik – und zwar eines der ganz feinen Sorte. Der Künstler Giovanni Montelatici habe um 1900 die Pietra-Dura-Technik wiederbelebt und mit harten Steinen gemalt wie andere mit Pinseln. Das Ergebnis: täuschend echte Szenen, die schon zur damaligen Weltausstellung für Staunen und Preise sorgten.

Lichter blieb fassungslos: Selbst Wollfäden, Gesichter und Stoffe bestanden aus winzigen, perfekt ausgewählten Steinchen – inklusive Lapislazuli. Das Mosaik wirkte wie neu, nur die Transportkiste hatte bessere Zeiten gesehen. Der Schätzpreis kletterte von 2000 auf 3000 Euro, doch das war erst der Anfang.

Um 1900 hat der Künstler Giovanni Montelatici die wahrhaft steinalte Pietra-Dura-Technik der Florentiner Handwerkskünstler wiederbelebt.
Um 1900 hat der Künstler Giovanni Montelatici die wahrhaft steinalte Pietra-Dura-Technik der Florentiner Handwerkskünstler wiederbelebt.
Bild: ZDF

Bei den Händlern brach Urlaubsstimmung aus. «Wir sind mit der Lupe reingekrochen, das macht einen fast sprachlos», berichtete Liza Kielon. «Das ist ja Wahnsinn!», war auch Elke Velten euphorisiert. Alle wollten ran, alle staunten, und die Gebote schossen in die Höhe. Von 800 Euro ging es rasant über die Schätzung hinaus, bis Fabian Kahl bei 5000 Euro den Zuschlag erhielt. «Das bleibt in Privatbesitz», versprach er – und lag damit satte 2000 Euro über dem Schätzwert.

Der Verkauf kam genau richtig: Gerd plant mit seiner Frau die diamantene Hochzeit. Und dank eines Steins, der aussah wie ein Bild, dürfte die Feier nun besonders glänzen.

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