Was der Kachelofen sonst noch kann

19.1.2019 - 18:00, Kerstin Degen

Pizza, Brötchen oder Eier im Töpfli – aus dem Kachelofen schmeckts besonders gut.
Bild: iStock

Ein Kachelofen, antik oder modern, ist noch immer die wohl schönste Art zu Heizen. Dass man damit auch Wäsche trocknen und sogar frische Brötchen backen kann, daran erinnert sich kaum jemand.

Während das Feuer im Ofen bullert, breitet sich die wohlige Wärme in der kalten Stube aus. Mit dem Rücken nahe an den Kacheln und einem guten Buch in der Hand lässt sich so jede Laune des Wetters aushalten. Und zieht dann auch noch der Duft frisch gebackenen Brotes durch das Haus, ist das Glücksgefühl perfekt.

Aber warum den Backofen anschmeissen, wenn schon ein anderes Feuer lodert? Fast alle traditionellen Kachelöfen haben nicht nur ein Wärmefach, in dem man Speisen warmhalten oder Kirschkernkissen aufwärmen kann, sondern sie verfügen über eine sogenannte Backröhre zum Kochen oder Backen.

Und darin wurde früher selbst der Sonntagsbraten zubereitet. Das ist mir aber eine Nummer zu gross, schliesslich habe ich den Kachelofen erst seit einigen Wochen als echte Alternative zum Kochherd entdeckt.

Rezeptideen aus dem Kachelofen

Vom Ofen auf den Tisch kamen bisher die Schoggi-Bananen, als ultimatives Anfängergericht der Bratapfel, auch die Eier mit Speck aus dem Töpfchen und die Ofenkartoffeln, und gerade taste ich mich an Brötchen und Pizza heran.

Das Kochen im Kachelofen braucht allerdings ein bisschen Übung, an den Marroni scheitere ich bis heute, das Popcorn wollte auch nicht so richtig poppen, und Nüsse röste ich dann doch lieber wieder im Elektroofen.

Trotzdem bleibt das neu entdeckte Kochgerät weiter als solches im Gebrauch, und sei es nur, weil sich das Kochen im Ofen so unfassbar heimelig, kreativ und urchig anfühlt.

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