Alexander Albrecht: «Kommt auf den Abend davor an»

Von Bruno Bötschi

14.11.2021

«Witz komm raus, du bist umstellt. Geht nicht, Tür klemmt»: Alexander Albrecht.
Bild: Philipp Müller

Welchen Gegenstand brauchen Sie am Wochenende am meisten? Was steht jeden Samstag auf Ihrem Einkaufszettel? Heute stellen wir unsere Fragen Schauspieler Alexander Albrecht.

Von Bruno Bötschi

14.11.2021

Jeden Sonntag stellt blue News einem Menschen aus Kultur, Sport, Wirtschaft und Politik 22 Fragen, um zu erfahren, was sie oder er am Wochenende tut oder lässt – und was der schönste Moment in den vergangenen sieben Tagen war.

Heutiger Gast ist Alexander Albrecht.

Der Zürcher Schauspieler, der seit langem in Berlin lebt, war zuletzt in der Netflix-Erfolgsserie «The Queen's Gambit» zu sehen. Nun lanciert er zusammen mit seinem Partner Alexander Moitzi das absurd-humoristische Stück «Die Zoogeschichte». Mehr Infos zum Pop-up-Theater mit Dinner, das ab 19. November in Zürich gespielt wird, gibt es hier.

1. Alexander Albrecht, was bedeutet Wochenende für Sie – in einem Wort?

Mit Freunden lachen.

2. Was war der schönste Moment in den vergangenen Wochen?

Als ich am Zürichsee bei herrlichstem Wetter ein neues Plätzchen entdeckte und ich die wunderschöne Natur bestaunen durfte.

3. Wenn Sie Macht hätten, zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen gegen den Widerspruch der Mehrheit?

Gute Frage, aber nein, niemals. Die Leute müssen die Konsequenzen ihrer Entscheidungen selber tragen. Sonst lernt man nicht und zeigt nur immer mit dem Finger.

4. Was steht jeden Samstag auf Ihrem Einkaufszettel?

Gemüse und etwas zum Naschen.

5. Bei welcher Modedesignerin, bei welchem Modedesigner lassen Sie Ihr Geld?

Ich kaufe selten Kleider ein, aber dann gezielt. Yohji Yamamoto haut mich aber jedes Mal um. Das ist wie Kunst, man behält es ein Leben lang.



6. Mit wem würden Sie gern einmal zu Abend essen? Die Person darf auch bereits tot sein.

Freddy Mercury – und davor als VIP ein Konzert von ihm besuchen.

7. Wer ist der beste James-Bond-Darsteller? Und warum?

Sean Connery. Er hat es einfach drauf.

8. Welche TV-Serie schauen Sie gerade?

«Game of Thrones». Bereits zum zweiten Mal ganz von Anfang an. Unglaublich gut geschrieben, gespielt ... einfach alles.

9. Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Michelle Gurevich im Berghain in Berlin. Das war sehr sphärisch und klang noch ein paar Tage in meinen Ohren nach.

10. Bei welchem Song lassen Sie sofort alles stehen und liegen und stürmen die Tanzfläche?

«Please Mr Postman» von The Marvelettes.

Schauspieler Alexander Albrecht ist in der Schweiz aufgewachsen, lebt nun aber schon seit mehreren Jahren in Berlin.
Bild: Alexander Moitzi

11. Wie lange bleiben Sie am Sonntag im Bett, nachdem Sie aufgewacht sind?

Kommt auf den Abend davor an. Meistens stehe ich nach dem morgendlichen Schlummern eher zügig auf.

12. Frühstück im Bett – ja oder nein?

Gar kein Frühstück für mich. Im Hotel mache ich manchmal eine Ausnahme. Wer kann sich bei einem tollen Buffet schon enthalten.

13. Wann sind Sie zuletzt in ein Gotteshaus gegangen?

Jeden Tag in mir drin. Ich brauche kein Haus dazu zu besuchen. Ich bin das Haus. Ich bin in Verbindung. Mehr brauche ich nicht.

14. Welchen Gegenstand brauchen Sie am Wochenende am meisten?

Mein Feuerzeug? Keine Ahnung.

15. Gibt es ein Ritual, das Sie jeden Sonntag pflegen?

In meiner Ruhe zu sein.

16. Freiburger Fondue Moitié-Moitié oder Tessiner Risotto?

Fondue, auch wenn es schwer zu verdauen ist.



17. Das beste Fortbewegungsmittel, das Sie je besessen haben?

Meine Füsse.

18. Locarno oder Lugano?

Locarno.

19. Wenn Sie das Wort Romandie hören: Woran denken Sie?

An Französisch.

20. Was tun Sie am Wochenende zu wenig?

Detox.

21. Welches hartnäckige Gerücht über Sie ist schlichtweg nicht wahr?

Dass ich arrogant sein kann. Ich kann einfach nicht jedem das geben, was er oder sie sich gerade im Moment so vorstellt. Ich bin ein Mensch.

22. Ihr Lieblingswitz?

Witz komm raus, du bist umstellt. Geht nicht, Tür klemmt.

Alexander Albrecht füllte den Fragebogen schriftlich aus.


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